CBD retten, Verbot verhindern & Petition unterzeichnen!

Veröffentlicht am 29. September 2020
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Wird Cannabidiol (CBD) bald illegal?

Die Europäische Kommission hat ende Juli 2020 beschlossen, Anträge für "neuartige Lebensmittel" zur Aufnahme von Cannabidiol, kurz CBD, in Lebensmitteln zu stoppen, weil sie erwägt, die Zutat als "Arzneimittel/Betäubungsmittel" zu kennzeichnen.

Regulierungsbehörden der Europäischen Union haben gesagt, dass Cannabinoid-Extrakte wie CBD einer Bestimmung aus dem Jahr 1997 unterliegen, die Novel Food Regulation genannt wird, eine Reihe von Richtlinien zur Bewertung der Verbrauchersicherheit, bevor neue Zutaten in Lebensmittel gegeben werden. Ungefähr 50 Firmen haben Formulare für neuartige Lebensmittel für ihre CBD-Produkte ausgefüllt, aber die Europäische Kommission hat die Anträge pausiert, um von den Antragstellern Feedback zu ihrem Vorschlag zu erhalten, berichtete just-food am 17.07.2020 (https://www.just-food.com/news/european-commission-mulls-classifying-cbd-foods-as-narcotics-in-stance-at-odds-with-uk_id144044.aspx).

Die Antragsteller wurden über die vorläufigen Ansichten der Kommission informiert.

Die EU-Lebensmittelvorschriften werden von den Mitgliedsstaaten durchgesetzt, was zu einem Flickenteppich von Durchsetzungslandschaften auf dem ganzen Kontinent führt.

 

Was bedeutet das für Euch?

CBD wird als Naturprodukt aus dem Handel verschwinden können, wenn nicht zeitnah von den Bürgern mitentschieden wird.

Die Lobby der Pharma-Industrie sitzt der EU Komission im Nacken und wird aus den CBD Produkten in kürzester Zeit ein "Big Player Business" machen, was dazu führen wird, dass CBD lediglich

  • als verschreibungspflichtige Arzneimittel verkauft werden dürfen
  • Apothekenpflichtig werden
  • teuer werden, weil jeder Hersteller über ein
  • Apotheken-Lager
  • Sicherungssysteme für den Zugang zu den Arzneimitteln
    verfügen muss.

Ihr, denkt CBD ist jetzt schon teuer? 

Warten Sie mal ab, was passiert, wenn sich fünf Pharma Konzerne den Markt aufteilen. Dann wird die 10ml Flasche 20% CBD-Öl gerne mal 500,- EUR kosten. - Unter anderem hat nämlich die Firma GWpharmaceuticals schon ein Medikament in Europa zugelassen, und wird in Europa besonderen Schutz erhalten,  - da es als sogenannte "orphan Drug" zählt. https://www.ptaheute.de/news/artikel/cannabidiol-bei-kindlicher-epilepsie/

Politische Rückendeckung hat der Konzern zumindest auch von der britischen Ex-Premierministerin Theresa May https://www.rt.com/uk/429637-may-husband-capital-cannabis/

Nachdem in Nordrhein Westfalen CBD bereits als Lebensmittel verboten hat, wird es bundesweit mittler Weile unter Strafe gestellt, CBD-Produkte als Lebensmittel zu verkaufen.

Weil CBD als Teil des Nutzhanfs allerdings schon immer in europäischen Speisen und Extrakten vorkam, sehen wir das nicht so! Der Europäische Gerichtshof hat das wohl schon im Jahr 2009 bestätigt, aber daran erinnert sich heute keiner: https://www.focus.de/finanzen/news/eu-gericht-bier-darf-nicht-cannabis-heissen_aid_455687.html

(Urteilstext: http://curia.europa.eu/juris/document/document.jsf?text=&docid=76597&pageIndex=0&doclang=DE&mode=lst&dir=&occ=first&part=1&cid=16108166, Absatz 19-22)

Was können wir tun?

Als Hersteller von CBD auf biologischer Basis arbeitet CBDkaufen.com mit Bio-Bauern aus ganz Europa zusammen, die nun in ihrer Existenz bedroht sind. Sie setzen sich dafür ein, dass CBD langfristig bei gleich hoher Qualität  günstiger wird. Das geht aber nur, wenn es als Nahrungsmittel verkauft werden darf und nicht als verschreibungspflichtiges Arzneimittel in die Obhut der Apotheken fällt. Darum wurde nun eine Petition auf change.org gestartet, damit CBD wieder von der Liste der sogenannten "Neuartigen Lebensmittel" verschwindet und wieder als Nahrungsmittel-Bestandteil anerkannt wird. - Gleichzeitig sollen die Gedanken, CBD als Droge zu deklarieren, verworfen werden.

Bitte unterstützt das Anliegen mit dem Hashtag #cbdlegal #cbdisfood und Social Posts, Blog Posts und Newslettern, in denen Ihr zu der Zeichnung der Petition unter folgendem Link https://change.org/cbd-is-food aufruft.

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