Archive for the 'Cannabis als Medizin' Category

Dampfparade 2014

Mittwoch, Juli 9th, 2014

Die Dampfparade 2014 steht in den Startlöchern und appelliert auch dieses Jahr wieder an den Staat und die Gesellschaft: “Cannabis in Medicine”. Die Situation hat sich zu letztem Jahr nicht wesentlich geändert. Immernoch müssen Betroffene verschiedenste Torturen über sich ergehen lassen, wodurch neben dem eigentlichen Krankheitsbild zusätzliche Belastungen entstehen. Der medizinische Charakter ist längst anerkannt, seit langer Zeit läuft die Pharmaindustrie auf Hochtouren, doch ist dies der richtige Weg? Soll die Frage der Gesundheit immer mehr eine Frage des finanziellen Standes sein? Wir sagen: Nein! Ein Produkt der Natur, sollte Jedem mündigen Bürger frei und unbestraft zur Verfügung stehen.

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Aus diesem Grunde ziehen wir auch dieses Jahr wieder durch Köln. Wir wollen zeigen das der Hanf weitaus mehr Aspekte bedient, als nur bekannte Klischees. Ob für den Patienten seine Medizin, für den Konsumenten sein Genuss oder für den Verbraucher eine ökonomisch wertvolle Alternative, für all das werden wir einstehen, bis dieser Wahnsinn ein Ende findet.
Start: 02.08.2014 – 12:00 Uhr Köln, Heumarkt

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Viele Interessante Redner und Künstler werden auch dieses Jahr wieder für ein informatives und unterhaltendes Programm sorgen und auf das Anliegen einer liberaleren Haltung, nein, sogar auf die Forderung nach einer Legalisierung aufmerksam zu machen. Ein zahlreiches Erscheinen wäre dem daher angemessen :-) Packt Familie, Verwandte, Bekannte und Freunde ein und zieht mit uns gemeinsam am 02. August durch Köln, um unseren Ärger und useren Frust gemeinsam kund zu tun. Wir freuen uns über zahlreiche Schilder, Transparente, Banner und Plakate, um die vielfältigen Meinungen – zu einer neuen Drogenpolitik – zum Ausdruck zu bringen.
Mehr Infos findet Ihr auf: http://cannabiscolonia.de/dampfparade-2014/

Eine Veranstaltung mit Vorbildcharakter

Montag, November 18th, 2013

Die Grüne Hilfe war am 14.11.2013 zu einer Podiumsdiskussion in Holzgerlingen eingeladen um über das Thema „Weiche Drogen – Hartes Thema?“ zu diskutieren. Das Podium war breit aufgestellt was einen wirklichen Dialog zu ließ.

Uwe Zehr, Leiter des Suchthilfezentrums begann mit einer kurzen Analyse über die Gefährlichkeit von Cannabis und über die Abhängigkeitsfaktoren sowie der Theorie der Einstiegsdroge. Er veranschaulichte deutlich, das die Mär der Einstiegsdroge längst überholt ist und wenn dann meist Alkohol und oder Nikotin als Einstiegsdroge bezeichnet werden kann. Die Abhängigkeitsfaktoren schätze er aus seiner Praxis als gering an, wobei der psychische Aspekt nicht außer acht gelassen wurde. Den Konsum in der Wachstumsphase könne er nicht befürworten, da waren sich auch alle Gäste auf dem Podium einig.

Ralf Single von der Kriminalprävention der Polizei stellte die stark erhöhten Zahlen vom Konsum im Straßenverkehr in den Mittelpunkt, wobei Jost Leßmann von der Grünen Hilfe dabei gleich anmerkte, dass die erhöhten Zahlen an den vermehrten Kontrollen liege und damit nicht bewiesen sei, dass der Konsum tatsächlich angestiegen sei.

Alexander Voigt, Jugendhausleiter, stellte in den Mittelpunkt, dass er zwar gegen eine Legalisierung von Cannabis sei, er aber nicht verstehe, wieso Menschen den Führerschein verlören, wenn Sie mal am Wochenende keinen Alkohol sondern einen Joint rauchten, die Ungleichbehandlung müsste beendet werden.

Jost Leßmann stellte zunächst die Arbeit der Grünen Hilfe e.V. vor und ging dann auf die Führerscheinproblematik ein. Er forderte die Abschaffung des passiven Wertes und die Erhöhung des aktiven Wertes, damit Gelegenheitskonsumenten endlich eine Gleichbehandlung erfahren. Im weiteren äußerte er völliges Unverständnis wie mit Menschen umgegangen wird, die Cannabis als Medizin bräuchten, es sei eine Schande, dass den Menschen die Medizin vorenthalten wird und wenn Sie den langen Weg der Ausnahmegenehmigung durchgingen sind, dann die Medizin völlig überteuert in der Apotheke beziehen müssten. Er forderte die sofortige Möglichkeit des Selbstanbaus und einen menschenwürdigen Umgang mit Cannabispatienten..

Es folgte einer sehr angeregten, teils kontroversen aber auch in Teilen übereinstimmenden Diskussion mit viel Publikumbeteiligung. Einen großen Teil der Diskussion drehte sich um den Punkt, wie könne eine Stigmatisierung von Cannabiskonsumenten entgegengetreten werden und wie kann man es erreichen das in der Prävention mehr gesellschaftlichen Schichten zusammen kommen können. Es gab keine Patentrezepte, dennoch betonten alle, dass eine solche Veranstaltung, gerade durch das breite Podium, ein Teil sein kann. Die Politik ist gefordert die Gesetzte an der Wirklichkeit auszurichten und sich dem Thema anzunehmen, um die massenhafte Kriminalisierung endlich einzudämmen im Führerscheinrecht.

Arnstadt den 15.11.2013
Jost Leßmann
Bundesvorstand Grüne Hilfe e.V.

Hanfparade Meine Wahl – Hanf legal! Grüne Hilfe e.V. macht den EA

Donnerstag, August 8th, 2013

Am 10. August ist es wieder soweit, zum 17. Mal veranstaltet das Hanfparadeteam die Demonstration, diesmal unter dem Motto: Meine Wahl – Hanf legal! passend zur bevorstehenden Bundestagswahl. Es werden wieder viele auf die Strasse gehen, um für den längst überfälligen Kurswechsel in der Cannabispolitik zu demonstrieren.

Diesmal geht die Demonstration um 13.00 Uhr vom Bahnhof Zoo beim Hardenbergplatz los.

Dann  ziehen die Teilnehmer begleitet von knapp zwei Dutzend Paradewagen über den Kurfürstendamm, Tauentzienstraße und „An der Urania“ vorbei via Schillstraße über den Lützowplatz in die Klingelhöferstraße zur Bundeszentrale der CDU. Die dort gegen 14:45 Uhr stattfindende erste Zwischenkundgebung thematisiert die wenige Wochen später stattfindende Bundestagswahl. Hanffreunde und -freundinnen haben eine Entscheidung zu treffen und sollten ihr Recht nutzen, den Prohibitionsparteien eine klare Absage zu erteilen.

Danach geht es weiter über die Von-der-Heydt-Straße, Reichpietschufer, Potsdamer Straße, Potsdamer Platz und Leipziger Straße zum Bundesrat. Hier wird mit der zweiten Zwischenkundgebung gegen 15:45 Uhr darauf aufmerksam gemacht, dass auch die Länderkammer Verantwortung für das Andauern des Verbots der alten Kulturpflanze Hanf trägt.

Im Anschluss geht die Demonstration über Leipziger Straße, Friedrichstraße, Behren- und Charlottenstraße nach und „Unter den Linden“ bis zur Ecke Schadowstraße. Über Schadow- und Dorotheenstraße führt die Hanfparade 2013 die Teilnehmer am Reichstag (Sitz des Bundestages) und dem Brandenburger Tor vorbei zur Straße des 17. Juni. Dort wird von 17 bis 22 Uhr die große Abschlusskundgebung mit Livemusik und Reden, sowie Informationen und Mitmachangeboten rund um Hanf stattfinden.

Wie auch letztes Jahr wird die Grüne Hilfe e.V. den Ermittlungsausschuss (EA) machen und mit einem Infostand am Brandenburger Tor vertreten sein. Jost Reimar Leßmann, Bundesvorstand Grüne Hilfe e.V. wird eine Rede halten und ist bei rechtlichen Fragen immer ansprechbar. Der EA ist den ganzen Samstag erreichbar unter der Nummer 0171-1961954.

Berlin, den 8.August 2013

Menschenrechte von Cannabis-Patienten achten

Montag, Juni 10th, 2013

Am 20. Juni 2013 findet unter dem Motto “Menschenrechte von Cannabis-Patienten achten” eine Kundgebung auf dem Platz vor der Bundesopiumstelle statt. Wir wollen mit Redebeiträgen, Aktionen und Musik auf die schwierige Situation von Menschen, die in Deutschland leben und Cannabisprodukte aus medizinischen Gründen benötigen, hinweisen.

Wir wollen um 14.00 Uhr beginnen und die Veranstaltung gegen 17.00 Uhr beenden. Zu den Rednern zählen unter anderen
– Andrej Hunko (Mitglied des Deutschen Bundestags, Die Linke)
– Andreas Rohde (Piratenpartei)
– Maximilian Plenert (Deutscher Hanf Verband)
– Jost Leßmann (Grüne Hilfe)
– Dr. Franjo Grotenhermen (ACM, IACM)
– Gabriele Gebhardt (SCM)
– N.N. (Cannabis Colonia)

Hier einige der geplanten Aktionen:
– Aktion Krankenhemden: “Sie ziehen uns aus bis auf das letzte Hemd”.
– Aktion Cannabisblüten-Dosen: Wir werden leere Döschen von Cannabisblüten, die Patienten für etwa 100 EURo in Apotheken erwerben können und nun mit Leckereien aus Hanf gefüllt sind, markschreierisch mit einem Rabatt verkaufen.
– Übergabe eines von Patienten unterschriebenen Briefes an Mitarbeiter der Bundesopiumstelle. Der Inhalt des Briefes wurde der Bundesopiumstelle, der Bundeskanzlerin, dem Bundesgesundheitsminister und der Bundesdrogenbeauftragten bereits bekannt gemacht. Wir erwarten am 20. Juni eine Antwort auf unsere dort gestellte Frage. Der Brief schließt mit den Worten: „Dieser Zustand ist nicht tragbar, und wir hoffen auf Ihre Unterstützung einer praktikablen Lösung. Wir möchten Sie daher fragen: Welche Lösung können Sie uns anbieten, damit wir einen vollständigen legalen Zugang zu der für uns notwendigen Behandlung mit Cannabisprodukten erhalten?“

In einem offenen Forum wollen wir die Frage diskutieren, wie wir den Eigenanbau von Cannabis realisieren können, beispielsweise durch die Gründung einer Anbaugenossenschaft oder eines Cannabisclubs für Patienten.

Musikalisch wird die Kundgebung von Klaus dem Geiger und Selassikai unterstützt. Für Kulinarisches ist ebenfalls gesorgt.

ACM und SCM möchten sich herzlich bei allen bedanken, die das Gelingen der Veranstaltung möglich machen. Hervorheben möchten wir den Besitzer von Kalidad in Malsch, der in seinem Laden eine Spendendose aufgestellt hat, in der innerhalb kurzer Zeit 250 EURo gesammelt wurde, was er auf 500 EURo aufgestockt hat. Damit ist er der bisher mit Abstand größte Spender.

Update

Hier geht es zu den ersten Fotos der Demonstration.

Hanftag in München am 7.7.2012

Dienstag, Juni 26th, 2012

Unter dem Motto “Hanf in Bayern – friedlich fayern” findet am 7.7.2012 der Hanftag in München statt. Gemeinsam möchten wir uns für Hanf als Rohstoff, Medizin und Genussmittel stark machen.

Dazu werden wir eine Demonstration durch die Münchner Altstadt veranstalten: Mit bekannten Politikern und Hanfaktivisten, die sich für eine alternative Drogenpolitik – Prävention statt Repression – einsetzen, chilliger musikalischer Begleitung und natürlich tausenden von Hanffreunden aus ganz Bayern!

Auch die Grüne Hilfe e.V. ist mit einem Redner vor Ort, mehr Infos zum Hanftag findet ihr hier: Hanftag München

Drogenrepression nur für Statistik und den Papierkorb

Dienstag, Juni 5th, 2012

DIE LINKE Kreis Soest hatte für Montag 04.06.2012 zur drogenpolitischen Diskussion zu der Frage „Freigabe von Drogen – richtig oder unverantwortlich?“ mit MdB Frank Tempel (DIE LINKE) und Jost Leßmann (Grüne Hilfe Netzwerk e.V.) ins „Kasino“ in Lippstadt geladen. Dies traf auf reges Interesse. Manfred Weretecki, Vorsitzender DIE LINKE. Kreis Soest, moderierte die Diskussion.

Zu Beginn der Veranstaltung stellten Frank Tempel (Thüringen), Jost Leßmann (Göttingen) und Manfred Weretecki (Warstein), die alle am Wochenende am Göttinger Bundesparteitag der LINKEN teilgenommen hatten, übereinstimmend fest, dass sie glücklich und zufrieden mit den Ergebnissen des Bundesparteitages sind. Der neue Vorstand spiegelt die Partei gut wieder.

Der heutige Bundestagsabgeordnete Frank Tempel ist durch seine Tätigkeit als Kriminalkommissar mit dem Thema Drogen in Berührung gekommen. Er hat sich über zahlreiche Personenkontrollen geärgert, die fast alle nur für die Kriminalitätsstatistik und den Papierkorb nützlich waren. Denn Strafverfahren wegen dem Besitz geringer Mengen Cannabis werden zu 90 % eingestellt. Ein Jugendlicher hatte wegen ein paar Ecstasy-Pillen keine Chance mehr auf einen Job im öffentlichen Dienst. Seine betrunkenen Freunde hingegen kamen davon. Dagegen wurde ein Süchtiger, der vom Arzt kontrolliert mit Drogen versorgt wurde, entkriminalisiert.

Drogenverbote sollen den Gebrauch einschränken, gegen Missbrauch schützen und Drogentote vermeiden. Doch Frank Tempel ist zu dem Schluss gekommen, dass keines dieser Ziele erreicht wird. Drogen sind trotz Verbot verfügbar. In Deutschland gibt es an der Bevölkerung gemessen genau so viele Cannabis-KonsumenInnen wie in den Niederlanden. Die Repression und Strafverfolgung sind also völlig unverhältnismäßig. Drogen sind oft nicht der Grund für „Drogentote“ sondern unterschiedliche Reinheit, Streckmittel und Infektionen. Frank Tempel fordert deshalb Prävention und Gesundheitsberatung („Kenn dein Limit!“), SozialarbeiterInnen statt Repression. Viele Menschen brauchen zudem Drogen wie Cannabis als Medizin. Ab einer bestimmten Menge muss der Besitz und Konsum von Drogen straffrei werden. Verbraucherschutz, Jugendschutz etc. sind durch eine Legalisierung von Drogen zu erreichen. Über die Form der Legalisierung, ob in Apotheken, in Drogenläden oder Cannabis-Clubs kann man diskutieren.

Jost Leßmann von der Grünen Hilfe Netzwerk e.V. forderte, dass der Eigenanbau zugelassen wird. Zudem dürfte man nicht wie bisher den Führerschein verlieren, weil man vor einer Woche gekifft hätte. Zugleich rief er dazu auf, dass niemand wenn er gekifft hat, am gleichen Tag noch Auto fährt. Er gab Hinweise wie man sich bei Polizeikontrollen verhalten kann. Die Grüne Hilfe Netzwerk e.V. leistet Hilfe zur Selbsthilfe zu den Themen Cannabis und Recht, Cannabis als Medizin und Gefangenenbetreuung.

DIE LINKE. Kreis Soest
Presseerklärung 04.06.2012

Spendenaufruf für Marcel Musial

Sonntag, Mai 20th, 2012

Der Sarstedter ist einer von 74 Deutschen, die Cannabis aus gesundheitlichen Gründen verwenden dürfen. Marcel Musial ist einer der wenigen Menschen in der BRD, die ganz legal Cannabis rauchen dürfen.
Er hat die Ausnahmegenehmigung der Bundesopiumstelle, die es ihm erlaubt pro tag 1,6 Gramm zu konsumieren. Der 35-Jährige ist psychisch krank. Nach Angaben seines Arztes braucht er Cannabis, um einigermaßen stabil zu sein. Doch die Krankenkasse will ihm Cannbis als Medizin nicht bezahlen. Dieses Schicksaal eint viele CannabispatientInnen und führt bei vielen zur wirtschaflichen Pleite. So auch bei Marcel, der dazu noch Obdachlos geworden ist, weil das medizinische Cannabis viel zu teuer über Apotheken bezogen werden muss.
Marcel bittet uns einen Spendenaufruf zu organisieren, was wir hiermit tuen. Seine Kontoverbindung ist bei der Volksbank Hildesheim Börde-Sarstedt BLZ: 25991528 und Kontonummer 5014961000. Ihr könnt Ihn auch telefonisch erreichen unter 0176/94020309. Da er sofort Hilfe braucht, wäre es super wenn Ihr ihm schnell helfen würdet.
Grüne Hilfe den 20.Mai.2012

Freigabe von Drogen: richtig oder unverantwortlich?

Dienstag, März 27th, 2012

mit MdB Frank Tempel (DIE LINKE) und Jost Leßmann (Grüne Hilfe Netzwerk e.V.)
Dienstag 04. Juni 2012, 19:30 Uhr, Kasino, Südstr. 21,  59557 Lippstadt
Nicht erst seitdem…
… im Juni 2011 die „Global Commission on Drug Policy“ (Weltweite Kommission zur Drogenpolitik), eine unabhängige internationale Arbeitsgruppe prominenter Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft, für die UN ihren Bericht vorgelegt hatte, mehren sich die Stimmen, welche die seit über 40 Jahren bestehende Drogenverbotspolitik als grundlegend gescheitert ansehen. Die Kommission verlangt ein Ende der Kriminalisierung und Stigmatisierung von Drogennutzern mit zum Teil verheerenden Auswirkungen auf Individuen und der Gesellschaft als Ganzes.
Regierungen sollen darin bestärkt werden, neue Wege zu gehen um die Macht der organisierten Kriminalität einzuschränken und Gesundheit und Sicherheit der BürgerInnen unter Einbeziehung von Menschenrechtsfragen zu schützen.
Gemeint sind damit vor allem Maßnahmen zur Legalisierung von Cannabis und damit die Entkriminalisierung deren Gebraucher weil Cannabis mit Abstand die am weitesten verbreitete illegalisierte Droge ist.
In diesem Zusammenhang sorgte Frank Tempel, drogenpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion DIE LINKE, und ursprünglich Kriminalbeamter aus Thüringen, vor einiger Zeit für Aufregung. Dies deswegen, weil er im Januar dieses Jahres den Antrag der Fraktion DIE LINKE „Legalisierung von Cannabis durch Einführung von Cannabis-Clubs“ einbrachte, welcher durch eine öffentliche Anhörung im Gesundheitsausschuss ein beträchtliches öffentliches Interesse hervor rief.
Auf dieser Veranstaltung wollen wir die kontroversen Fragen, die sich aus den Forderungen der Globalen Kommission ergeben, wie z. B. nach Möglichkeiten der Regulierung der Drogenmärkte sowie der Legalisierung des Besitzes von Drogen genauso beleuchten wie die Fragen nach effektiver Suchtprävention und Cannabis Clubs nach spanischem Vorbild.
Wie kann ein selbstbestimmter Drogenkonsum geregelt werden? Wie ist Drogenmissbrauch zu vermeiden? Wie können Gesundheitsschutz und Jugendschutz sicher gestellt werden? Wie ist ein sicherer und legaler Drogenkonsum ohne Verunreinigungen und gefährliche Steckmitteln zu gewährleisten? Wir meinen, dass wir mehr Toleranz für erwachsene Menschen brauchen, die einen maßvollen Genuss von Drogen als Gewinn betrachten. Darüber wollen wir diskutieren.
Neben Frank Tempel konnten wir hierzu auch Jost Leßmann aus dem Vorstand des Vereins Grüne Hilfe Netzwerk e. V., einer Selbsthilfeorganisation, dies seit langem zum Thema Cannabis umfangreich tätig ist, gewinnen.
DIE LINKE. Kreisverband Soest
Martin Rediker
Elisabethstraße 5
59555 Lippstadt
Telefon 02941 59409
mrediker@web.de
www.die-linke-kreis-soest.de
V.i.S.d.P. Manfred Weretecki, DIE LINKE. Kreis Soest,
Thomästraße 11, 59494 Soest

„Viel Rauch um Nichts – Was tun mit Cannabis?“

Montag, März 26th, 2012

Podiumsdiskussion zum Thema
Legalisierung von Cannabis als Rohstoff, Medizin und Genussmittel

Info Grafik zur Veranstaltung in GöttingenIn Deutschland leben mehr als 17 Millionen Menschen die bereits Erfahrungen mit Cannabis gesammelt haben. Mindestens vier Millionen Deutsche griffen im vergangenen Jahr zu Joint & Co. – Konsumenten der jahrtausendealten Genussmittels findet man in allen Schichten, Altersgruppen, Berufen, Regionen. Dennoch erwecken Politik und Medien meist den Eindruck, Hanffreunde seien eine Randerscheinungen durchweg träge, behandlungsbedürftig, süchtig…

Die Cannabiskultour informiert über das Potential der Pflanze Hanf als Rohstoff, Medizin und Genussmittel. Sie will Nutzhanfprodukte und ihre Produzenten öffentlichkeitswirksam unterstützen, auf die Nöte der Cannabispatienten hinweisen und für eine Legalisierung der Rauschmittel Haschisch
und Marihuana werben.

Darüber diskutieren am 01.06.2012 ab 19.00 Uhr im Roten Zentrum Göttingen, Lange-Geismar-Str. 2, 37073 Göttingen:

Steffen Geyer, Hanfaktivist aus Berlin und Initiator der Cannabiskultour
Thomas Schneider, 1. Vorsitzender der Grünen Hilfe e.V.
Markus Cronjäger, Rechtsanwalt aus Berlin
Gunter Weiglein, Cannabispatient
Frank Tempel, Drogenpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion die Linke
Patrick Humke, Gesundheitspolitischer Sprecher der Landtagsfraktion die Linke

Ausrichter der Veranstaltung ist die Grüne Hilfe e.V.

Diskussion zur Drogenpolitik am 28.Dezember in Euskirchen

Freitag, Dezember 23rd, 2011

Euskirchen. National und international gerät die herrschende Drogenpolitik zunehmend unter Legitimationszwang: Die Commission of Drugs der Vereinten Nationen hat den „War on drugs“ für gescheitert erklärt… Nicht nur B’90/ Die Grünen, Die Linke. und Piraten fordern eine Abkehr von der Verbotspolitik.

Auf Einladung des „art eifel e.V.“ referiert Jo Biermanski, Pressesprecher der bundesweiten Cannabis-Initiative „Grüne Hilfe-Netzwerk e.V.“,  zu „Neuen Wegen in der Drogenpolitik“. Er erläutert die aktuelle Straf- und Verkehrsrechtssituation im Zusammenhang mit Drogen, erörtert die Kritik an der herrschenden Drogen-Verbotspolitik und stellt mögliche neue Wege einer humanen und rationalen Drogenpolitik vor. Anschließend ist Gelegenheit zur offenen Diskussion gegeben.

Die Diskussions-Veranstaltung findet am Mittwoch, den 28.Dezember um 19.30 Uhr im „ex- blue note“ (Kommerner Str. 182) in Euskirchen statt. Interessierte sind herzlich eingeladen.