Archive for the 'Fall' Category

Neues von Jürgen Hahnel im Hungerstreik – JVA Rottenburg

Samstag, Januar 9th, 2010

Bericht aus der Hanfgefangenschaft und Hunger¬streikmitteilung (vom 25. Oktober 2009)

Hungerstreikfortsetzung (seit 10.10.2009) und sofortige Essenabbestellung war die Überschrift meines JVA-internen Antrags an die Anstaltsleitung (mit der Bitte um Kopien an die Küche, den Vollzugsdienstleiter (VDL), den Bereichsdienstleider (BDL) vom Haus 1 und das Krankenrevier vom 12.10.:

Hiermit beantrage ich die Essenabbestellung (außer Tee und „Kaffee bei der Küche Hungerstreikfortsetzung: Wie bereits die ersten zwei Haftwochen ist der Hungerstreik gegen diese BtM-Gesetze und -Politik gerichtet, sowie jetzt zusätzlich – durch gemachte Erfahrungen – auch gegen das Strafvollzugssystem im Allgemeinen und im Speziellen gegen Willkür, Schikanen und sonstiges Fehlverhalten in der JVA Rottenburg (z.B. durch Anstaltsleitung / Frau Beastoch (die Justiziarin), den (stellvertretenden) VDL, Haus 1-BDL, Personen des Krankenreviers, sowie einzelne Abteilungsdienstleiter (ADL)“

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Jürgen Hahnel: (Kurz-) BERICHT aus der HANF-GEFANGENSCHAFT (bis 21.Sept.2009):

Donnerstag, Oktober 29th, 2009

(Kurz-) BERICHT aus der HANF-GEFANGENSCHAFT (bis 21.Sept.2009):
Schikanen und Zensur (Teil 2), ergänzendes zum 2. Bericht und Allgemeines

Dies ist vor allem deshalb ein Kurzbericht, weil die meisten Inhalte

  • im „Schreiben ans Justizministerium Baden-Württemberg (mit 3 Dienstaufsichtsbeschwerden wegen u. a. Zensur und Schikanen), nebst Anlagen, vom 08. Sept. 2009
  • sowie im OFFENEN BRIEF an die Strafvollzugsbeauftragten des Landtags,
  • den „Anstaltsbeirat der JVA“ (bestehend aus 5 Personen des öffentlichen Lebens, die unabhängig von der JVA seien),
  • sowie die (Medien-) Öffentlichkeit

zu finden sind (siehe bei www.sichtbarewelt.de).
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Kurze Stellungnahme zur BtMG-Verurteilung von Jürgen Hahnel in Tübingen

Montag, Oktober 26th, 2009

Betreff: Kurze Stellungnahme zur BtMG-Verurteilung von Jürgen Hahnel/ Tübingen

Beim Strafurteil gegen Jürgen Hahnel errechneten sich mehr als ein Drittel des THC-Gehalts, der für die Einstufung des Vergehens/ Verbrechens (?) von vorrangiger Bedeutung ist, aus Hanfabfällen (ohne Blüten) mit dem sehr geringen THC-Gehalt von 0,318 %. Nach dem im Prozess gehörten „Sachverständigen“ sei es möglich, dieses Material zu konsumieren oder zu Öl zu verarbeiten.

Der Grenzwert für Faserhanf ist mit 0,2% aber relativ willkürlich gesetzt und orientiert sich nicht an der berauschenden Wirkung. Bei einem Wirkstoffgehalt von 0,318% THC wären für einen Joint mit einer durchschnittlichen Konsumeinheit von 15mg THC 5g Hanfblätter einzuarbeiten. Es ergäbe sich hiermit ein Joint von 1cm Durchmesser und 15cm Länge (ohne Mundstück/ Filter). Der Konsum einer solchen Menge Cannabis-Reste würde aber Kopfschmerzen und Übelkeit auslösen.

Tatsache ist, dass sich der berauschende Wirkstoff THC in den Blüten der Hanfpflanze befindet und in Restmaterial, wie bei Jürgen Hahnel, allenfalls noch anhaftende THC-Teste an Blättern oder Stengeln finden lassen. In der Praxis wird daher Cannabis mit deutlich höherem THC-Gehalt konsumiert: Hanfabfälle, wie im Fall von Jürgen Hahnel, sind weder als Pflanzenteile noch in umgewandelter Öl-Form in Umlauf.

Im Urteil gegen Jürgen Hahnel wurde durch die Einbeziehung dieses „nicht rauchbaren“ Hanfmaterials aber die 7,5g THC-Grenze überschritten, die zur Einstufung als Verbrechen und nicht als Vergehen führte. Solches Material aber wird in der Praxis nicht konsumiert.

Daher ist die Einstufung des Vergehens von Jürgen Hahnel als Verbrechen als praxisfern, lebensfremd und unverhältnismäßig einzustufen.

Joachim Biermanski (Grüne Hilfe- Netzwerk e.V./ Pressesprecher)
Untere Fuldergasse 12
36304 Alsfeld, den 26.10.09

Jürgen Hahnel ist seit 10.10. wieder im Hungerstreik!

Dienstag, Oktober 13th, 2009

Jürgen Hahnel, JVA Rottenburg, ist seit 10.10. wieder im Hungerstreik! Wir verweisen in diesem Zusammenhang auf seine Homepage, www.sichtbarewelt.de, sowie den Artikeln hier bei der Grünen Hilfe: Hungerstreikerklärung, sowie Kurzbericht aus der Hanfgefangenschaft (bis 21. September 2009).

Jürgen Hahnel schreibt aus dem Knast – Teil 8

Dienstag, Oktober 13th, 2009

Im jüngsten Brief teilte mir Jürgen Hahnel mit, dass er die Briefe an mich als persönlich betrachtet und hat gebeten, diese nicht zu veröffentlichen. Er bittet darum, nur offizielle Berichte , Dokumente, etc. (siehe www.sichtbarewelt.de) zu veröffentlichen.
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Jürgen Hahnel: Briefe aus dem Knast – Teil Sieben

Mittwoch, September 30th, 2009

Wir mussten die Texte leider vom Netz entfernen.
Jürgen Hahnel freut sich über Post von dir! Du kannst ihn folgendermassen Kontaktieren: z.Zt. Schloß 1, 72108 Rottenburg, JVA Rottenburg

Jürgen Hahnel: Briefe aus dem Knast – Teil sechs

Mittwoch, September 23rd, 2009

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Jürgen Hahnel freut sich über Post von dir! Du kannst ihn folgendermassen Kontaktieren: z.Zt. Schloß 1, 72108 Rottenburg, JVA Rottenburg

Jürgen Hahnel: Briefe aus dem Knast – Teil Fünf

Sonntag, September 13th, 2009

Wir mussten die Texte leider vom Netz entfernen.
Jürgen Hahnel freut sich über Post von dir! Du kannst ihn folgendermassen Kontaktieren: z.Zt. Schloß 1, 72108 Rottenburg, JVA Rottenburg

Jürgen Hahnel: Briefe aus dem Knast – Teil Vier

Dienstag, September 1st, 2009

Wir mussten die Texte leider vom Netz entfernen.
Jürgen Hahnel freut sich über Post von dir! Du kannst ihn folgendermassen Kontaktieren: z.Zt. Schloß 1, 72108 Rottenburg, JVA Rottenburg

Jürgen Hahnel: Briefe aus dem Knast – Teil Drei

Dienstag, August 4th, 2009

Wir mussten die Texte leider vom Netz entfernen.
Jürgen Hahnel freut sich über Post von dir! Du kannst ihn folgendermassen Kontaktieren: z.Zt. Schloß 1, 72108 Rottenburg, JVA Rottenburg