Archive for the 'Pressemitteilungen' Category

Diskussion zur Drogenpolitik am 28.Dezember in Euskirchen

Freitag, Dezember 23rd, 2011

Euskirchen. National und international gerät die herrschende Drogenpolitik zunehmend unter Legitimationszwang: Die Commission of Drugs der Vereinten Nationen hat den „War on drugs“ für gescheitert erklärt… Nicht nur B’90/ Die Grünen, Die Linke. und Piraten fordern eine Abkehr von der Verbotspolitik.

Auf Einladung des „art eifel e.V.“ referiert Jo Biermanski, Pressesprecher der bundesweiten Cannabis-Initiative „Grüne Hilfe-Netzwerk e.V.“,  zu „Neuen Wegen in der Drogenpolitik“. Er erläutert die aktuelle Straf- und Verkehrsrechtssituation im Zusammenhang mit Drogen, erörtert die Kritik an der herrschenden Drogen-Verbotspolitik und stellt mögliche neue Wege einer humanen und rationalen Drogenpolitik vor. Anschließend ist Gelegenheit zur offenen Diskussion gegeben.

Die Diskussions-Veranstaltung findet am Mittwoch, den 28.Dezember um 19.30 Uhr im „ex- blue note“ (Kommerner Str. 182) in Euskirchen statt. Interessierte sind herzlich eingeladen.

Presseerklärung: Hanfparade 2012 fordert Freiheit, Gesundheit, Gerechtigkeit

Mittwoch, Dezember 21st, 2011

Am Samstag, den 11. August 2012, wird in Berlin die 16. Hanfparade unter dem Motto »Freiheit, Gesundheit, Gerechtigkeit« stattfinden. Die traditionsreiche Demonstration will das Wissen um die Kulturpflanze Cannabis und ihre Nutzung als Rohstoff, Genussmittel und Medizin in den Mittelpunkt der politischen Diskussion stellen.


Cannabis ist Weltkultur

Die Hanfkultur ist in den letzten 150 Jahren weitgehend aus dem Allgemeinwissen der Bevölkerung verschwunden(1). Interessengruppen aus Wirtschaft und Politik haben diesen Wissensschwund proaktiv mit Angst schürenden Falschmeldungen befördert. So warnte eine von Regierungen gesteuerte und breit angelegte Kampagne die Bevölkerung Ende der 60er und Beginn der 70er Jahre vor einer „gigantischen Drogenwelle“, die auf Europa überschwappe. Die begleitenden Meldungen waren auffallend oft suggestiv und tendenziös konzipiert, um in demagogischer Weise die Bevölkerung zu manipulieren. Selbst völlig harmlose Haschischraucher wurden häufig als „kriminelle Rauschgiftsüchtige“ diskreditiert. Konkretes Wissen über Drogen ist durch Kampagnen wie diese jedoch kaum vermittelt worden.

An dieser Propagandamaschinerie hat sich in den letzten Jahrzehnten nichts geändert, wie die in den letzten Novembertagen von Bundeskanzlerin Angela Merkel getätgten Aussagen zu Cannabis zeigen. Obwohl vielfach nachgewiesen wurde, dass eine Lockerung der Cannabisrepression keine steigenden Konsumentenzahlen zur Folge hat, behauptete Merkel, dass eine Legalisierung die Schwelle zum Konsum noch weiter heruntersetzen würde. Und entgegen allen wissenschaftlichen Erkenntnissen behauptete sie, dass „auch der Konsum von geringen Mengen sehr, sehr hohe Abhängigkeiten schaffen kann“(2).

Freiheit, Gesundheit, Gerechtigkeit

Diese Dauerpropaganda reicht uns! Die verleumderischen Kampagnen gegen Haschischraucher führten zunehmend zur Ausgrenzung ganzer Gesellschaftsgruppen mitsamt ihrer Kultur. Die einseitig repressive Politik verhindert, dass Menschen in der Art und Weise genießen können, wie es ihrem Wesen entspricht. Da Cannabiskonsum den Lebensgenuss Dritter nicht beeinträchtigt, ist das Verbot des Umgangs mit psychotrop (d.h. die Seele bewegend) wirkenden Cannabisprodukten ein krasser Verstoß gegen die Grundprinzipien der Menschen- und Bürgerrechte. Diese gehören seit 1789 zu den Grundlagen moderner freiheitlich demokratischer Rechtsstaaten. In Artikel IV der „Déclaration des droits de l’homme et du citoyen“ heißt es:Die Freiheit besteht darin, alles tun zu dürfen, was einem anderen nicht schadet: Die Ausübung der natürlichen Rechte eines jeden Menschen hat also nur die Grenzen, die den anderen Mitgliedern der Gesellschaft den Genuss ebendieser Rechte sichern. Diese Grenzen können nur durch das Gesetz bestimmt werden.“

Und in Artikel V:
Das Gesetz darf nur solche Handlungen verbieten, die der Gesellschaft schaden. [...]“

Der Genuss psychotrop wirkender Substanzen wie Cannabis beeinträchtigt die Rechtsgüter anderer Menschen nicht und darf deshalb aus ethischer Sicht nicht strafbewehrt sein. Die im Betäubungsmittelgesetz (BtMG) angedrohten Strafen für den Umgang mit Cannabis schränken in gravierender und ungerechtfertigter Weise die Freiheit der Menschen ein. Diese Strafandrohungen sind ein „unerträgliches Unrecht“(3) und somit nicht gerecht.

Aufgabe des BtMG ist es eigentlich, den Verkehr mit Betäubungsmitteln zum Wohle und gemäß der Patientenbedürfnisse zu regeln. Doch für das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) scheint das BtMG in erster Linie ein Gesetz zur „Verhinderung des Verkehrs mit Betäubungsmitteln“ zu sein. Offensichtlich wird beim BfArM die Verbotskultur (besser: Verbotsunkultur) höher bewertet als das Wohl der Patienten. Dr. Franjo Grotenhermen, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin IACM), erklärte hierzu: „Es ist beschämend für ein zivilisiertes Land, dass es für diese Patienten keine andere Lösung findet, als sie wie Verbrecher zu behandeln und ins Gefängnis zu werfen.“(4) Die Hanfparade unterstützt Ärzte und Patienten bei ihren Bemühungen, den Zugang zur natürlichen Medizin Hanf zu erleichtern.

Das BtMG ist eine Rechtsnorm, die Teile der Gesellschaft diskriminiert (z.B. Hanfbauern) und andere bevorzugt (z.B. Weinbauern). Es ist ungerecht, dass Cannabis, die wohl nützlichste Pflanze der Welt, in Deutschland hinter bürokratischen Hürden verborgen ein Nischendasein fristet. Die Hanfparade will der Öffentlichkeit die vielfältigen Möglichkeiten des Rohstoffs Cannabis vor Augen führen.

Die Hanfparade ist eine Demonstration für Freiheit, Gesundheit und Gerechtigkeit.
Parallel zur Demonstrationsvorbereitung kämpft die Hanfparade gerichtlich gegen die Berliner Polizei (Aktenzeichen VG Berlin 1 K 354.11). Sie verwehrt sich u.a. gegen den Vorwurf der Versammlungsbehörde, weite Teile der letztjährigen Demonstration seien „nicht auf kollektive Meinungskundgabe ausgerichtet“ und die Gesamtveranstaltung deshalb keine Versammlung im Sinne des Grundgesetzes
(5). „Die offensichtliche Willkür, mit der das Demonstrationsrecht in Sachen Hanfparade 2011 gebogen und gebrochen wurde, können wir nicht hinnehmen“, so Martin Steldinger, einer der Vorstände.


Für Ihre Fragen steht Ihnen der Pressesprecher der Hanfparade Steffen Geyer gerne zur Verfügung.

Web: www.hanfparade.de
Telefon: 0178 – 65 94 399
E-Mail: 
info@hanfparade.de

1) Umfasste der Artikel »Hanf« in Meyers Konversationslexikon in 15 Bänden von 1874-1878 insgesamt mehr als vier Seiten, so waren es im Brockhaus in 20 Bänden von 1929-1935 noch eine Seite und im Knaurs Lexikon in 20 Bänden von 1974 nur noch eine halbe Seite.
2) 
http://hanfverband.de/frage
3) 
http://www.hanfparade.de/ziele-motto/unsere-philosophie/recht-und-ethik.html
4) 
http://www.cannabis-med.org/german/bulletin/ww_de_db_cannabis_artikel.php?id=254
5) 
http://www.hanfparade.de/programm-route/news/10-news/173-klage-aktenzeichen.html

http://www.hanfparade.de/programm-route/news/10-news/188-pressemitteilung-der-hanfparade-vom-20122011.html

Das Grüne Hilfe Netzwerk – Tagesrausch 18.11.2011

Samstag, November 19th, 2011

Am 17.11. 2011 war ein Teil der Grünen Hilfe in Berlin zu einem Arbeitstreffen. Bei der Gelegenheit hat uns Steffen Geyer aka UsealRedAnt gefragt ob wir nicht Lust hätten eine Folge Tagesrausch über die Grüne Hilfe e.V zu drehen. Dies haben wir gerne angenommen, Steffen schreibt über das Interview:

Im Interview informieren Jost und Thomas über die Arbeit des Grüne Hilfe Netzwerk e.V. – Der 1994 gegründete Verein versteht sich als Informations- und Kontaktbörse. Er bietet Hilfe zur Selbsthilfe bei BtM-Delikten und organisiert Gefangenenbetreuung. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter in den elf Regionalbüros informieren über juristische Folgen einer Tat, geben Verhaltenstipps und helfen bei der Anwaltssuche. Die Adressen und Telefonnummern aller Regionalbüros findet ihr unter http://www.gruene-hilfe.de/regionalbueros/

Wer die Grüne Hilfe unterstützen will, ohne selbst Berater zu sein, kann Fördermitglied werden (ab 25,- Euro pro Jahr). Alle die darüber hinaus aktiv werden wollen, können das Bundesbüro (im thüringischen Arnstadt) unter Telefon 03628- 660 690 oder per Email an info@gruene-hilfe.de erreichen.
Mehr Informationen zur Grünen Hilfe auf http://www.Gruene-Hilfe.de
Idee und Produktion: Steffen Geyer http://usualredant.de

Das Video findet Ihr auf der Seite Tagesrausch . Vielen Dank an Steffen für den Dreh und sein Engagement.

Im Interview des tagesrausch über die Arbeit der Grünen Hilfe ist uns ein Fehler unterlaufen, den wir hiermit korrigieren wollen.
Thomas Schneider sagt im Interview, dass Fördermitglieder bei der Grünen Hilfe auch Stimmrecht haben, diese ist nicht richtig.
Fördermitglieder haben im Gegensatz zu ordentlichen Mitgliedern kein Stimmrecht.
Wir bitten dieses Versehen zu entschuldigen.

Göttingen den 25.01.2012
Für den Vorstand jost leßmann

Grüne Hilfe spendet 250 Euro an Günther Weiglein

Montag, November 14th, 2011

Obwohl Günther Weiglein zu den gerade einmal rund 60 Deutschen gehört, die natürliches Cannabis als Medizin nutzen “dürfen”, wendet er sich heute mit einem Hilferuf an euch.
Der unter cronischen Schmerzen leidende Würzburger kann sich sein Apothekenmarihuana nämlich nicht leisten (die Krankenkasse zahlt die 14,40 Euro pro Gramm nämlich nicht) und verklagt die Bundesopiumstelle nun darauf, dass ihm der Eigenanbau von Cannabis erlaubt wird.

Wir haben Dank einiger Spenden einen Betrag von 175 Euro gesammelt. Mit 75 Euro konnten wir den Betrag aufstocken und somit gehen an Günther 250 Euro, wir hoffen,  dass sich noch weitere der Spende anschließen.

Günther braucht eure Hilfe in Form von Geldspenden für die Prozesskosten!

Das Grüne Hilfe Netzwerk e.V. hat sich dem Spendenaufruf angeschlossen! Sofern ihr eine Spendenquittung benötigt überweist an folgende Verbindung und meldet sich bei info@gruene-hilfe.de per E-Mail, ansonsten folgt weiter unten Günthers direkte Bankverbindung:
Das Grüne Hilfe Netzwerk ist als gemeinnützig anerkannt.

An: Grüne Hilfe Netzwerk
Postbank Frankfurt
Kto.-Nr.: 91570-602
BLZ: 500 100 60
Vermerk: Günther Weiglein
International:
IBAN: DE11 5001 0060 0091 5706 02
BIC: PBNKDEFF

Überweist eure Spende an:
Günther Weiglein
Sparkasse Mainfranken
Konto 852 131 71
BLZ 790 500 00

Im Interview von Steffen Geyer mit Günther und seinem Anwalt Mathias Schillo diskutieren wir die Erfolgsaussichten des Verfahrens und gehen der Frage nach, wie ein Erfolg den Zugang zu Cannabismedizin erleichtern würde.
Das Videointerview gibts hier: http://www.youtube.com/

Interview mit Günther Weiglein

Im folgenden dokumentieren wir ein Kurzinterview mit Günther Weiglein vom Hanfjournal:

Günther Weiglein erhält seit Herbst 2009 Cannabisblüten aus der Apotheke. Ein Gramm kostet ihn dort 14,40 Euro, das Cannabis wird aus niederländischen Apotheken importiert, wo es dort wohnhafte Patienten die Hälfte kostet. Der einzige Produzent von medizinischem Cannabis in Deutschland, die Südhanf AG (www.suedhanf.de) darf ihr in München produziertes Cannabis nicht an deutsche Patienten oder Apotheken abgeben. Deshalb hat sich Günther Weiglein entschieden, beim BfArM einen Antrag auf Selbstversorgung zu stellen. Bislang hat die Behörde jeoch keinen einzigen der zahlreichen Anträge positiv beantwortet.

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Grüne Hilfe schliesst sich dem Protest gegen EAD an

Dienstag, April 27th, 2010

Zu der am 27.4.2010 in Berlin stattfindenen Veranstaltung der Europäischen Aktion Drogen (EAD) in der Berliner Vertretung der Europäischen Union protestieren Vertreter der Zivilgesellschaft, die sich mit dem Drogenproblem auseinandersetzen, gegen diese ungerichtete und zwecklose Aktion. So wurde die EAD ohne Absprache mit dem Zivilgesellschaftlichen Forum zu Drogen der Europäischen Kommission und unter Protest der Versammlung “durchgedrückt” und damit Steuergelder verschwendet.
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8. Mai: Global Marijuana March in Frankfurt am Main

Mittwoch, April 21st, 2010

Frankfurt. Im Zusammenhang mit dem weltweiten Global Marijuana March rufen Hanfinitiative Frankfurt, Grüne Hilfe Hessen, J.E.S. Frankfurt und Die Linke- LAG Drogenpolitik Hessen gemeinsam zum Hanf-Aktionstag in Frankfurt auf. Mit diesem Aktionstag, der weltweit in über 210 Städten gleichzeitig stattfindet, fordert die Hanf-Initiative die sofortige Legalisierung des Anbaus von bis zu 5 weiblichen Hanfpflanzen zum Eigenbedarf. „Hobbygärtner leben gesünder und sind unabhängig vom Schwarzmarkt“ heißt es in der Presseerklärung der Hanf-Initiative.


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Grüne Hilfe bewirbt sich für den Drogen- und Suchtrat der Bundesregierung

Sonntag, März 28th, 2010

Berlin: Das Grüne Hilfe Netzwerk hat sich offiziell zum Drogen- und Suchtrat der Bundesregierung angemeldet. Am 5.3.2010 ging der Brief an die Drogenbeauftragte Dyckmans. Im Newsletter der Drogenbeauftragten von November/Dezember 2009 wurde angekündigt, den “Drogen- und Suchtrat”als beratendes Gremium wieder einzuberufen. Wir möchten an dem Rat teilnehmen, damit die Gesellschaft an unseren Erfahrungen und der anderer Nicht-Regierungsorganisationen und betroffenen Bürgern in Europa teilhaben kann.

Update

Der Meldung wurde per Brief Abgelehnt. Trotzdem die Drogenbeauftragte auf Ihrer Webseite verlautbaren lässt, dass sie bei der “Umsetzung der Sucht- und Drogenpolitik viele und ganz unterschiedliche Gruppen eingebunden [werden und] es einer bestmöglichen Koordinierung und Abstimmung [bedürfe.]” So käme es der Drogenbeauftragten darauf an, alle gesellschaftlichen Kräfte in den Prozess einzubinden.

Für die weitere Ausgestaltung der Drogen- und Suchtpolitik wünsche ich mir deshalb einen regen Gedankenaustausch mit allen betroffenen Gruppen und eine konstruktive Zusammenarbeit.

Nein, Frau Dyckmans und das Bundesministerium für Gesundheit: So funktioniert das nicht. “Betroffene Gruppen” verprellen und dann solche Texte verfassen, zeugt von einer gespaltenen Persönlichkeit.

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20. Februar 2010: Infostand in Frankfurt/Main

Freitag, Februar 12th, 2010

Am Samstag, den 20.Februar 2010 (11- 17 Uhr) richten Hanfinitiative Frankfurt, Grüne Hilfe Hessen und Die Linke.- Landesarbeitsgemeinschaft Drogenpolitik Hessen auf der Hauptwache/Zeil ( gegenüber dem RMV-Pavillion) einen drogenpolitischen Infostand unter dem Motto “Mahnwache für Opfer der Drogen-Prohibition” aus.
Interessierte und potentielle UnterstützerInnen sind herzlich willkommen!

29. Januar 2010: Infostand in Frankfurt/Main

Sonntag, Januar 10th, 2010

Am Freitag, den 29.Januar 2010, veranstalten DIE LINKE. LAG Drogenpolitik Hessen und die Grüne Hilfe Hessen unter dem Motto „Mahnwache für Opfer der Drogenprohibition“ am Kaisersack gegenüber dem Frankfurter Hauptbahnhof einen drogenpolitischen Infostand durch. Beginn ist um 11 Uhr. Interessierte und potentielle UnterstützerInnen sind herzlich willkommen.

Grüne Hilfe zeichnet Schildower Manifest

Donnerstag, Juli 23rd, 2009

Arnstadt: Am 20. Juli 2009 hat der Verein “Grüne Hilfe Netzwerk e.V.” das Manifest des Schildower Kreises unterzeichnet. Das Manifest hält fest, dass die Drogenprohibition gescheitert ist, dass die Prohibition schädlich für die Gesellschaft ist, dass die Prohibition mit zu viel Geld befeuert wird, die woanders besser genutzt werden könnten und dass die Prohibition schädlich ist für die Konsumenten, deren Leben sie zu schützen vorgibt.

Mit der Drogenprohibition gibt der Staat seine Kontrolle über Verfügbarkeit und Reinheit von Drogen auf.
Nicht die Wirkung der Drogen ist das Problem, sondern die repressive Drogenpolitik schafft Probleme. Die überwiegende Zahl der Drogenkonsumenten lebt ein normales Leben. Selbst abhängige Konsumenten bleiben oftmals sozial integriert. Menschen mit problematischem Drogenkonsum brauchen Hilfe. Die Strafverfolgung hat für sie und alle anderen nur negative Folgen.

Der Staat darf die Bürger durch die Drogenpolitik nicht schädigen. Es ist deshalb notwendig, Schaden und Nutzen der Drogenpolitik ideologiefrei wissenschaftlich zu überprüfen. Das kann nach unserer Auffassung nur dazu führen, die Drogenprohibition aufzugeben und legale Bezugswege zu schaffen.

Der Schildower ist ein Netzwerk von Experten aus Wissenschaft und Praxis: www.schildower-kreis.de. Dort befindet sich auch das gesamte Manifest.

Wir möchten natürlich auch dich ermutigen, dieses Manifest mitzuzeichnen!

Im Schildower Kreis sind u.a. folgende Fachleute vernetzt:
Prof. Dr. habil Gundula Barsch, Prof. Dr. jur., Dipl.-Psych. Lorenz Böllinger, Prof. Dr. Horst Bossong, Dr. Bernd Dollinger, Prof. Dr. Johannes Feest, Andreas Heimler, Prof. Dr. Henner Hess, Prof. Dr. Manfred Kappeler, Michael Kleim, Dr. Axel Klein, Dr. Nicole Krumdiek, Prof. Dr. jur. Cornelius Nestler, Dr. Bettina Paul, Prof. Dr. jur. Stephan Quensel, Dirk Schäffer, Prof. Dr. Sebastian Scheerer, Prof. Dr. Henning Schmidt-Semisch, Dr. Wolfgang Schneider, Prof. Dr. Heino Stöver, Dr. Rainer Ullmann, Dipl. FinW. Georg Wurth