Archive for the 'Veranstaltung' Category

29. Januar 2010: Infostand in Frankfurt/Main

Sonntag, Januar 10th, 2010

Am Freitag, den 29.Januar 2010, veranstalten DIE LINKE. LAG Drogenpolitik Hessen und die Grüne Hilfe Hessen unter dem Motto „Mahnwache für Opfer der Drogenprohibition“ am Kaisersack gegenüber dem Frankfurter Hauptbahnhof einen drogenpolitischen Infostand durch. Beginn ist um 11 Uhr. Interessierte und potentielle UnterstützerInnen sind herzlich willkommen.

“Recht auf Rausch?” Diskussion zum Thema in Kall-Sötenich

Donnerstag, Dezember 3rd, 2009

Auf Einladung des „Art Eifel“ e.V. (Verein für Kultur- und Jugendszenen) referiert der Pressesprecher der „Grünen Hilfe“, Jo Biermanski, am Dienstag, den 29. Dezember 2009 um 19 Uhr im „Unter 2 Linden“ (Zum Elzenberg 7) in 53925 Kall-Sötenich zur Drogenpolitik.

Anschließend ist zur offenen Diskussion zum kontrovers diskutierten Thema „Recht auf Rausch“ eingeladen. Desweiteren ist die „Grüne Hilfe“ mit einem Infostand vertreten.

7.8.2010: Hanfparade – Cannabis ist Weltkultur

Montag, November 30th, 2009

Die Hanfparade 2010 liegt gut in der Zeit und hat schon ihre erste Pressemitteilung veröffentlicht. Das Grüne Hilfe Netzwerk wird mit dabei sein, weiteres dazu später auf unserer Webseite. Die Hanfparade 2010 findet am 7. August statt und trifft sich um 13 Uhr zwischen Fernsehturm und Bahnhof Alexanderplatz!
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21.7.:Gedenktag: Für Menschenwürde in der Drogenpolitik

Mittwoch, Juli 1st, 2009

GH Hessen ruft auf zum Protest-, Aktions- und Trauertag am 21. Juli 2009 in Frankfurt 12. Nationaler Gedenktag für verstorbene Drogengebraucherinnen und Drogengebraucher

MENSCHENWÜRDE IN DER DROGENPOLITIK – OHNE LEGALISIERUNG GEHT ES NICHT!

jes-Frankfurt, Grüne Hilfe e.V. und die Arbeitsgemeinschaft Drogen der LINKEN in Hessen sind deshalb am 21. Juli 2009 von 9:00 Uhr bis 16:30 Uhr mit einem Informationsstand am „Kaisersack“. Wir werden dort auf unsere drogenpolitischen Forderungen mit Transparenten und Flyern etc. aufmerksam machen. Auf den zehntausendfachen Tod durch Prohibition und Drogenrepression in den letzten Jahren und Jahrzehnten werden wir durch ein symbolisches Zeichen von 33 ausgelegten Holzkreuzen hinweisen, die an die 2008 verstorbenen Frankfurter Drogengebraucherinnen und Drogengebraucher erinnern sollen.

Um 17:00 Uhr setzt sich dann vom „Kaisersack“ zur Taunusanlage ein demonstrativer Trauer- und Protestmarsch in Bewegung, der als Ziel die Gedenkplatte für die verstorbenen Drogengebraucherinnen und Drogengebraucher im „Lesegarten“ hat. Dort wird dann eine Abschlusskundgebung stattfinden, bei der unter anderem die Gesundheitsdezernentin Frau Dr. Manuela Rottmann sprechen wird.

Wir hoffen sehr, dass sich viele Betroffene aber auch solidarische Frankfurter Mitbürger der Gedenktagsdemo anschließen werden!

jes-Frankfurt, Juni 2009

„Drogengebraucherinnen und Drogengebraucher besitzen ebenso wie alle anderen Menschen ein Recht auf Menschenwürde. Sie brauchen es nicht erst durch abstinentes und angepasstes Verhalten erwerben!“

Schirmherrschaft des Gedenktages: Sabine Bätzing, Drogenbeauftragte der Bundesregierung

1. August: Aufruf zur Hanfparade 2009 in Berlin

Sonntag, Juni 28th, 2009

Aufruf zur Hanfparade 2009 am SA, den 1.August, 13 Uhr, Berlin – Alexanderplatz

Da die Grüne Hilfe die Wiederfreigabe von Hanf/ Cannabis/ Marihuna sowie die Entkriminalisierung aller DrogenkonsumentInnen fordert, ist es selbstverständlich, dass wir auch in diesem Jahr zur Hanfparade in Berlin aufrufen.

Unter dem Motto „Für eine freie Wahl“ fordert auch die diesjährige Hanfparade den längst überfälligen Kurswechsel in der Cannabis-Politik: Notwendig ist hierzu unter anderem ein geregeltes Abgabemodell für Cannabisprodukte- bisher ein Privileg von Alkohol- und NikotinfreundInnen.

Die Grüne Hilfe wird bei der Hanfparade 2009 unter anderem mit einem Infostand und einem Redebeitrag von Pressesprecher Jo Biermanski vertreten sein.

Aufruf zur Marihuana March-Kundgebung am 09.Mai in Frankfurt

Dienstag, April 7th, 2009

Frankfurt. Im Zusammenhang mit dem weltweiten Marihuana-Protesttag ruft die „Grüne Hilfe Hessen“ zur Marihuana-Kundgebung der Hanf-Initiative Frankfurt am Samstag, den 09.Mai um 15 Uhr auf dem Opernplatz in Frankfurt am Main auf.
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Bericht zur drogenpolitischen Veranstaltung in Limburg am 22.10.2008

Sonntag, Oktober 26th, 2008

Nachfolgend der Bericht der drogenpolitischen Diskussions-veranstaltung in Limburg am 22.10.2008:

Diskussion-Veranstaltung der Linken zur Drogenpolitik Limburg. „Die Linke.- Kreisverband Limburg“ hatte Joachim Biermanski (Grüne Hilfe e.V./ Die Linke.- Landesarbeitsgemeinschaft Drogenpolitik Hessen), Winfried Schmidt-Norgiev ( Gruppentherapeut), Valentin Batlle (Hanf-Aktivist) und Ossi Schneider ( Jugend- und Drogenberatung Limburg e.V.) als Referenten zur Diskussions-Veranstaltung zum Thema „Drogen“ eingeladen.

Zunächst erläuterte Joachim Biermanski als Pressesprecher des bundesweiten „Grüne Hilfe e.V.“ und Sprecher der „linken Landesarbeitsgemeinschaft Drogenpolitik Hessen“, dass die herrschende Prohibitions- (Verbots-)politik durch Zerstörung von Lebensläufen, Vertrauensverhältnissen, Freundschaften und Familien mehr Probleme schaffe, als sie vorgebe zu lösen. „Obwohl Verbote nach einer Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) keinen direkten Einfluss auf die Verbreitung des Konsums hätten, werden in Hessen mehr als 75 Millionen Euro pro Jahr allein für die Verfolgung von Cannabis ausgegeben, während für Aufklärung und Prävention nicht einmal 1% dieser Summe zur Verfügung stehen.“ Diese Verbotspolitik fördere ohne erkennbare Erfolge Schwarzmarktstrukturen mit „mafia-ähnlichen“ Folgen, führe zu Steuerverschwendung und behindere tatsächlichen Jugend- und
Verbraucherschutz. Die „linke Arbeitsgemeinschaft Drogenpolitik“ engagiert sich für ein drogenpolitisches Konzept der Regulierung des Drogenmarktes unter Berücksichtigung von Aufklärung und Prävention sowie Jugend- und Verbraucherschutz (z.B. durch legale Drugchecking-Modelle) statt Deregulierung und Schwarzmarktstrukturen durch Illegalisierung. Ziel linker Drogenpolitik sei ein fachlich überzeugendes Konzept zur Abgabe von Drogen unter Berücksichtigung des Gefährdungspotentials in einer Art „Drogenfachgeschäft“, in das auch der Verkauf von Alkohol und Nikotin einbezogen werden sollte.

Als Therapeut berichte Winfried Schmidt-Norgiev von Erfahrungen aus der Arbeit im Suchtklinik-Alltag. Er berichtete von 2 Millionen Alkoholkranken und 1 Million Medikamenten-Abhängigen in Deutschland. Nach dem körperlichen Entzug sei hier die Überwindung der psychischen Äbhängigkeit die wichtigste
therapeutische Aufgabe. Auch Herr Schmidt-Norgiev bezeichnete die Unterscheidung von legalen und illegalisierten Drogen als willkürlich und zweifelte den Einfluss von Verboten auf das Konsumverhalten an.

Als Hanf-Aktivist verwies Valentin Batlle auf den Zusammenhang von Sucht und dem Belohnungszentrum im Gehirn. Drogen und Drogenkonsum habe es immer gegeben und werde es immer geben, da diese für eine Art Glücksgefühl eingenommen würden. Er erläuterte, dass Abhängigkeit sich häufig erst im Zusammenhang mit sozialen Problemen entwickle. Herr Batlle benannte gutes Essen als seine persönliche Droge und verwies auf ein Studie der Universität von Texas nach der, Menschen mit geringerer Belohnungsaktivität des Gehirns eher zu Fettleibigkeit neigten. Menschen mit einer Genvariante, die dazu führe, dass der Dopaminrezeptor nicht so häufig vorkomme, müssten für den gleichen Genuss mehr essen und tendierten dementsprechend auch eher zu Übergewicht. Übertragen auf Drogenabhängigkeit sagte er: „Nicht die Droge, der Mensch macht’s.“

Ossi Schneider stellte dann die Arbeit der Jugend- und Drogenberatung im Kreis Limburg vor, die sich aus verschiedenen Angeboten wie der Fachstelle Suchtprävention; der Jugend- und Drogenberatungsstelle als Anlaufstelle; dem niedrigschwelligen Kontaktladen; der Methadon-Substitution, wobei die Zahl der Substituierten auf 50 begrenzt sei und sonstigen Präventionsangeboten zusammensetzt. Hierbei sei nicht die Droge das Thema, sondern „wie geht es Dir“. An die Politik gerichtet äußerte er, dass die Umsetzung problematisch sei, wenn es um die Finanzierung gehe.

Einig waren sich alle vier Referenten, dass die Entkriminalisierung von Konsumenten eine wichtige Forderung sei, um der Stigmatisierung und der Lenkung von Lebenswegen in schwierige Richtungen entgegenzuwirken. In der anschließenden offenen und lange geführten Diskussion wurden angeregt und emotional die verschiedensten Aspekte von Drogen und Drogenpolitik, wie Abstinenzdogma, soziale Probleme, Ellenbogengesellschaft, mafiöse Strukturen, Legalisierung, Abgabemodelle, Drugchecking,Cannabis als Medizin,… erörtert.

Abschließend lud Joachim Biermanski Interessierte zum nächsten Treffen der „linken Landesarbeitsgemeinschaft Drogenpolitik Hessen“, bei der auch Nicht-Parteimitglieder mitarbeiten können, am Samstag den 08.November, 11-19 Uhr im Büro „Die Linke.“ in Alsfeld (Volkmarstr.3) ein.

Grüße
J.Biermanski

22.10.2008 – “Deregulation oder Regulation des Drogenmarktes” – Diskussionsveranstaltung in Limburg

Samstag, Oktober 18th, 2008

Limburg. Unter dem Motto „Deregulation oder Regulation des Drogenmarktes“
veranstaltet Die Linke.- KV Limburg am Mittwoch, den 22.Oktober eine
Podiums-Diskussion zur Drogenpolitik.

Für das Podium haben Ossi Schneider ( Jugend- und Drogenberatung Limburg),
Winfried Schmidt (Sozialpädagoge) und Joachim Biermanski (Grüne Hilfe Netzwerk e.V., Die Linke.- Landesarbeitsgemeinschaft Drogenpolitik Hessen) zugesagt.

Die Veranstaltung findet am Mittwoch, den 22.Oktober um 19.30 Uhr im
„Schwarzen Adler“ (Barfüßer Str.) in Limburg statt. Interessierte sind herzlich eingeladen.

FFM, 8.10.2008: Podiums-Diskussion zur Drogenpolitik

Sonntag, Oktober 5th, 2008

Frankfurt. Unter dem Motto “Freedom to farm” läd “Die Linke.-Landesarbeitsgemeinschaft Drogenpolitik Hessen” am Mittwoch, den 8.Oktober 2008 um 19 Uhr zu einer Diskussionsveranstaltung in den DGB-Jugendclub in der Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77 in Frankfurt/ Main ein.

Als Referenten sind Joep Oomen/ ENCOD (European Coalition for just an effective Drug Policies), Carsten Labudda/ Die Linke.-Bundesarbeitsgemeinschaft Drogenpolitik und Jo Biermanski/ Grüne Hilfe-Netzwerk e.V. eingeladen.

Schwerpunkte des Abends sind die europäische und die deutsche Cannabispolitik und der alltägliche Repressionsdruck gegen Cannabis-KonsumentInnen.

Interessierte sind herzlich eingeladen!

Aufruf zur Hanfparade am 02.August in Berlin

Samstag, Juli 5th, 2008

Auch 2008 ruft die Grüne Hilfe zur Hanfparade für Legalisierung, VerbraucherInnen- und Jugendschutz am 02.August in Berlin auf ( Auftakt: 13 Uhr/ Alexanderplatz). Die Grüne Hilfe ist mit einem Infostand mit dabei und der Pressesprecher Joachim Biermanski wird auf der Hauptbühne sprechen.

Die Demonstration für die Legalisierung von Hanf als Rohstoff, Medizin und Genussmittel protestiert gegen die herrschende Politik, die vorgibt mit Staatsanwaltschaft, Führerscheinentzug und Knast bessere Menschen zu formen. Die Drogen-Prohibition aber ist gescheitert, flächendeckend sind Drogen in Stadt und Land verfügbar. Hier sind humane und akzeptierende Konzepte für tatsächlichen VerbraucherInnen- und Jugendschutz überfällig. Verbote schaffen mehr Probleme als sie vorgeben zu lösen. Geschätzte 4 Millionen KifferInnen, Angehörige und Menschen, die die vielseitig verwendbare Nutzpflanze Hanf fördern wollen, sind aufgerufen, sich dem Protest anzuschließen.

Die OrganisatorInnen der Hanfparade suchen noch HelferInnen beim Verteilen und Aufhängen von Plakaten und Flyern, als Helfer- und OrdnerInnen während der Demo, bei der Organisation von Paradewagen und bei der Suche nach Spenden.

Nähere Informationen gibt es auf der Webseite der Hanfparade: www.hanfparade.de