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	<title>Grüne Hilfe Netzwerk e.V.</title>
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	<description>Webseite des Selbsthilfenetzwerkes zu Cannabis</description>
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		<title>Büro Sachsen-Anhalt umgezogen &#8211; Neue Kontaktdaten</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 15:34:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tribble</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Information]]></category>
		<category><![CDATA[Regionalbüro]]></category>
		<category><![CDATA[umzug]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Grüne Hilfe Regionalbüro Sachsen-Anhalt ist umgezogen.
Hier die neuen Kontaktdaten:
GH Sachsen- Anhalt e.V., Dortmunder Str. 151, 44575 Castrop- Rauxel. Tel. 02305/6991841 und Fax 02305 6991840. E-Mail: saschaaxmann(at)aol.com &#8211; das (at) bitte durch @ ersetzen.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das <a href="http://www.gruene-hilfe.de/regionalbueros/regionalbuero-sachsen-anhalt/">Grüne Hilfe Regionalbüro Sachsen-Anhalt</a> ist umgezogen.<br />
Hier die neuen Kontaktdaten:<br />
GH Sachsen- Anhalt e.V., Dortmunder Str. 151, 44575 Castrop- Rauxel. Tel. 02305/6991841 und Fax 02305 6991840. E-Mail: saschaaxmann(at)aol.com &#8211; das (at) bitte durch @ ersetzen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Büro Hessen 06.-19. März 2010 nicht besetzt</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 15:06:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tribble</dc:creator>
				<category><![CDATA[Grüne Hilfe Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Information]]></category>

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		<description><![CDATA[Alsfeld. Das Büro der Grünen Hilfe Hessen in Alsfeld ist vom 06.-19.März nicht besetzt. Wendet Euch in dieser Zeit bitte an ein anderes Regionalbüro der Grünen Hilfe.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alsfeld. Das Büro der Grünen Hilfe Hessen in Alsfeld ist vom 06.-19.März nicht besetzt. Wendet Euch in dieser Zeit bitte an ein anderes <a href="http://www.gruene-hilfe.de/regionalbueros/">Regionalbüro der Grünen Hilfe</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Keine Legalisierung ohne Öffentlichkeit: Mahnwachen für Opfer der Drogenprohibition in Tübingen</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 16:41:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tribble</dc:creator>
				<category><![CDATA[Information]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[mahnwache]]></category>

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		<description><![CDATA[Tübingen. Seit der Inhaftierung von Jürgen Hahnel wg. Besitzes von Cannabis am 6.Juli 2009 organisiert Anne Fröhlich ca. 14-tägig in Tübingen auf dem Holzmarkt &#8220;Mahnwachen für Opfer der Drogenpolitik&#8221;.
Bei den Mahnwachen informiert Anne Fröhlich auf Schautafeln und mit Jürgen Hahnels &#8220;Zentralem Infoblatt: Armut + Ausgrenzung durch Drogenpolitik&#8221; vor allem über Cannabis und zur Drogenpolitik.
Auch die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><b>Tübingen. Seit der Inhaftierung von Jürgen Hahnel wg. Besitzes von Cannabis am 6.Juli 2009 organisiert Anne Fröhlich ca. 14-tägig in Tübingen auf dem Holzmarkt &#8220;Mahnwachen für Opfer der Drogenpolitik&#8221;.<br />
Bei den Mahnwachen informiert Anne Fröhlich auf Schautafeln und mit Jürgen Hahnels &#8220;Zentralem Infoblatt: Armut + Ausgrenzung durch Drogenpolitik&#8221; vor allem über Cannabis und zur Drogenpolitik.</b></p>
<p>Auch die Unterstützung von Kampagnen der Grünen Hilfe (www.gekifft.de und www.gruene-hilfe.de/freiheit-allen-hanf-gefangenen) und eines Gnadengesuchs an Baden-Württembergs Justizminister Goll für Jürgen Hahnels Freilassung mit gleichzeitigem Apell, sich für menschenwürdige Drogenpolitik einzusetzen, ist vor Ort möglich. </p>
<p>Bei den Mahnwachen muss sich Anne Fröhlich immer wieder mit stigmatisierenden Vorurteilen zu Drogen und DrogenkonsumentInnen auseinandersetzen, die durchaus im direkten Zusammenhang mit herrschender Tabuisierung und Desinformation als Folge der Prohibitionspolitik zu werten sind. Viele Angesprochene aber äußern Zustimmung zu Jürgen Hahnels Positionen. Doch es ist zu beobachten, dass aus Furcht vor herrschender Kriminalisierung die entsprechende Unterstützungsunterschrift oft nicht gegeben wird, da &#8220;man nicht wisse, auf welcher Liste man zu landen drohe&#8221;. Dies ist angesichts des auf CannabiskonsumentInnen lastenden Verfolgungsdrucks einerseits verständlich, andererseits könnte weniger Selbstzensur und mehr Zivilcourage sich lohnen, da (nach Stanislaw Jerzy Lec) der Preis der Freiheit sinkt, wenn die Nachfrage steigt. Auch PraktikerInnen, denen durch ihre Arbeit mit DrogenkonsumentInnen die Problematik der Prohibitionspolitik vertraut ist, verweigerten gegen ihre eigene erklärte Überzeugung die Unterstützung aus Rücksicht auf die offizielle Linie des Arbeitgebers.</p>
<p>Hier ist noch viel Aufklärungsarbeit und weitere Unterstützung notwendig: Mahnwachen und Infostände, wie die Mahnwachen von Anne Fröhlich oder der gemeinsame Infostand von &#8220;Grüner Hilfe Hessen&#8221; und der &#8220;Linken Landesarbeitsgemeinschaft Drogenpolitik Hessen&#8221; als „Mahnwache für Opfer der Drogenprohibition“ am 20.Februar in Frankfurt (Hauptwache/Zeil) sind erforderlich. Wer Jürgen Hahnel und Anne Fröhlich bei ihrem Engagement für menschenwürdige Drogenpolitik unterstützen will, findet weitere Informationen und die entsprechenden Kontaktdaten unter <a href="http://www.sichtbarewelt.de">www.sichtbarewelt.de</a>, denn &#8220;Keine Legalisierung ohne Öffentlichkeit: Gemeinsam sind wir stark!&#8221;</p>
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		<title>20. Februar 2010: Infostand in Frankfurt/Main</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 17:34:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tribble</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Samstag, den 20.Februar 2010 (11- 17 Uhr) richten Hanfinitiative Frankfurt, Grüne Hilfe Hessen und Die Linke.- Landesarbeitsgemeinschaft Drogenpolitik Hessen auf der Hauptwache/Zeil ( gegenüber dem RMV-Pavillion) einen drogenpolitischen Infostand unter dem Motto &#8220;Mahnwache für Opfer der Drogen-Prohibition&#8221; aus.
Interessierte und potentielle UnterstützerInnen sind herzlich willkommen!
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Samstag, den 20.Februar 2010 (11- 17 Uhr) richten Hanfinitiative Frankfurt, Grüne Hilfe Hessen und Die Linke.- Landesarbeitsgemeinschaft Drogenpolitik Hessen auf der Hauptwache/Zeil ( gegenüber dem RMV-Pavillion) einen drogenpolitischen Infostand unter dem Motto &#8220;Mahnwache für Opfer der Drogen-Prohibition&#8221; aus.<br />
Interessierte und potentielle UnterstützerInnen sind herzlich willkommen!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Führerschein: Grenzwerte für Cannabis auf Abgeordnetenwatch</title>
		<link>http://www.gruene-hilfe.de/2010/01/29/fuehrerschein-grenzwerte-cannabis-abgeordnetenwatch/</link>
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		<pubDate>Fri, 29 Jan 2010 21:22:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tribble</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Information]]></category>

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		<description><![CDATA[Paul wird mit seinem Auto angehalten. Der Drogentest zeigt postiv auf Cannabis. Der Führerschein wird eingezogen, Geldstrafe. MPU. Aber ist das überhaupt die Realität? Zur Zeit gilt der Grenzwert von 1ng/ml Blut, und dieser wurde nur festgelegt, da Null nicht möglich ist. Aber auch noch Tage nach einem Konsum, wenn die Fahrtüchtigkeit schon längst wieder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><b>Paul wird mit seinem Auto angehalten. Der Drogentest zeigt postiv auf Cannabis. Der Führerschein wird eingezogen, Geldstrafe. MPU. Aber ist das überhaupt die Realität?</b> Zur Zeit gilt der Grenzwert von 1ng/ml Blut, und dieser wurde nur festgelegt, da Null nicht möglich ist. Aber auch noch <a href="http://www.gruene-hilfe.de/2009/08/14/thc-nachweiszeiten-werden-durch-stress-und-diaet-beeinflusst/">Tage nach einem Konsum</a>, wenn die Fahrtüchtigkeit schon längst wieder hergestellt ist, ist der <a href="http://www.gruene-hilfe.de/nachweiszeiten-bei-hanf-und-drogen-im-blut-und-urin/">positive Drogennachweis noch möglich</a>. Auch die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen meint, dass dies an der Realität vorbei sei. Eine Person hat nun unserer Drogenbeauftragten <a href="http://www.abgeordnetenwatch.de/mechthild_dyckmans-575-37544--f245410.html#q245410">die Frage gestellt, wie Sie die Forderung der Experten nach einem realistischen Grenzwert bewertet</a>.</p>
<p><b>Auf Abgeordnetenwatch kann man Politiker nach ihrer Meinung fragen und wenn die Frage interessant ist, sich auch bei einer Antwort benachrichtigen lassen.</b> Drogenbeauftragte Dyckmans ist unter den Top Drei interessantesten Politikern.</p>
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		<title>Über 300 Hausdurchsuchungen europaweit wegen GBL</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Jan 2010 22:07:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tribble</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Information]]></category>

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		<description><![CDATA[Europaweite Durchsuchungen aufgrund Ermittlungsverfahren nach dem Arzneimittelgesetz

Seit den frühen Morgenstunden des 13. Januar 2010 durchsuchen mehr als 1000 Polizeibeamte unter Federführung der Staatsanwaltschaft Nürnberg/Fürth über 300 Objekte im gesamten Bundesgebiet, sowie in Österreich, der Schweiz und Slowenien.
Die Staatsanwaltschaft legt den Beschuldigten unerlaubtes Inverkehrbringen bedenklicher Arzneimittel gem. § 95 AMG zur Last. Sie hat den Verdacht, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Europaweite Durchsuchungen aufgrund Ermittlungsverfahren nach dem Arzneimittelgesetz</p>
<blockquote><p>
Seit den frühen Morgenstunden des 13. Januar 2010 durchsuchen mehr als 1000 Polizeibeamte unter Federführung der Staatsanwaltschaft Nürnberg/Fürth über 300 Objekte im gesamten Bundesgebiet, sowie in Österreich, der Schweiz und Slowenien.</p>
<p>Die Staatsanwaltschaft legt den Beschuldigten unerlaubtes Inverkehrbringen bedenklicher Arzneimittel gem. § 95 AMG zur Last. Sie hat den Verdacht, dass diese seit dem Jahr 2007 in einer Vielzahl von Fällen GBL (Gamma-Butyrolacton) bezogen und zum Verkauf vorrätig gehalten haben.</p>
<p>Anlass dieser großangelegten Aktion ist ein Ermittlungsverfahren des Bayerischen Landeskriminalamtes gegen einen 31-jährigen Chemiegroßhändler aus Mittelfranken. Ihm wird zur Last gelegt, über mehrere Jahre GBL an eine Vielzahl von Abnehmer verkauft zu haben.</p>
<p>Bei den jetzt im Fokus der Ermittlungen stehenden Personen handelt es sich um Groß- bzw. um Mehrfachabnehmer. via <a href="http://www.polizei.bayern.de/mittelfranken/news/presse/aktuell/index.html/108256">Polizei Bayern</a></p></blockquote>
<p>Schon 2008 gab es solche Massenhausdurchsuchungen, auch wegen der gleichen Angelegenheit: Verstoss gegen das Arzneimittelgesetz. Schon damals urteilten fachlich interessierte Rechtsanwälte, dass diese Art der Razzia als höchst <a href="http://tinyurl.com/5s655y">rechtswidrig anzusehen</a> sei.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>29. Januar 2010: Infostand in Frankfurt/Main</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Jan 2010 11:28:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tribble</dc:creator>
				<category><![CDATA[Grüne Hilfe Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
		<category><![CDATA[Regionalbüro]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Freitag, den 29.Januar 2010, veranstalten DIE LINKE. LAG Drogenpolitik Hessen und die Grüne Hilfe Hessen unter dem Motto „Mahnwache für Opfer der Drogenprohibition“ am Kaisersack gegenüber dem Frankfurter Hauptbahnhof einen drogenpolitischen Infostand durch. Beginn ist um 11 Uhr. Interessierte und potentielle UnterstützerInnen sind herzlich willkommen.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Freitag, den 29.Januar 2010, veranstalten <a href="http://linkedrogenpolitik.twoday.net/stories/6128908/">DIE LINKE. LAG Drogenpolitik Hessen</a> und die Grüne Hilfe Hessen unter dem Motto „Mahnwache für Opfer der Drogenprohibition“ am Kaisersack gegenüber dem Frankfurter Hauptbahnhof einen drogenpolitischen Infostand durch. Beginn ist um 11 Uhr. Interessierte und potentielle UnterstützerInnen sind herzlich willkommen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Neues von Jürgen Hahnel im Hungerstreik &#8211; JVA Rottenburg</title>
		<link>http://www.gruene-hilfe.de/2010/01/09/neues-von-juergen-hahnel-im-hungerstreik-jva-rottenburg/</link>
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		<pubDate>Fri, 08 Jan 2010 23:25:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tribble</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fall]]></category>
		<category><![CDATA[Grüne Hilfe Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Information]]></category>

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		<description><![CDATA[Bericht aus der Hanfgefangenschaft und Hunger¬streikmitteilung (vom 25. Oktober 2009)
Hungerstreikfortsetzung (seit 10.10.2009) und sofortige Essenabbestellung war die Überschrift meines JVA-internen Antrags an die Anstaltsleitung (mit der Bitte um Kopien an die Küche, den Vollzugsdienstleiter (VDL), den Bereichsdienstleider (BDL) vom Haus 1 und das Krankenrevier vom 12.10.:
Hiermit beantrage ich die Essenabbestellung (außer Tee und „Kaffee bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Bericht aus der Hanfgefangenschaft und Hunger¬streikmitteilung (vom 25. Oktober 2009)</em></p>
<p>Hungerstreikfortsetzung (seit 10.10.2009) und sofortige Essenabbestellung war die Überschrift meines JVA-internen Antrags an die Anstaltsleitung (mit der Bitte um Kopien an die Küche, den Vollzugsdienstleiter (VDL), den Bereichsdienstleider (BDL) vom Haus 1 und das Krankenrevier vom 12.10.:</p>
<blockquote><p>Hiermit beantrage ich die Essenabbestellung (außer Tee und „Kaffee bei der Küche Hungerstreikfortsetzung: Wie bereits die ersten zwei Haftwochen ist der Hungerstreik gegen diese BtM-Gesetze und -Politik gerichtet, sowie jetzt zusätzlich – durch gemachte Erfahrungen – auch gegen das Strafvollzugssystem im Allgemeinen und im Speziellen gegen Willkür, Schikanen und sonstiges Fehlverhalten in der JVA Rottenburg (z.B. durch Anstaltsleitung / Frau Beastoch (die Justiziarin), den (stellvertretenden) VDL, Haus 1-BDL, Personen des Krankenreviers, sowie einzelne Abteilungsdienstleiter (ADL)“</p></blockquote>
<p><span id="more-529"></span><br />
	(Bereits seit Wochen habe ich mein Mittagessen (außer Salat) weiter verschenkt und außer dem wenigen Mehrkornbrot und einigen Brötchen kein Brot mehr angenommen und Beilagen verschenkt, außer Obst, Quark und Joghurt oder Honig.)<br />
	Da ich vom Krankenrevier (und Frau Beastoch) Kopien der dortigen Unterlagen über mich (für meinen Anwalt, Arzt und ich) verweigert bekomme, habe ich maximal vor ab und zu zum Wiegen im Warteraum vorbeizukommen – mehr nicht.<br />
	Den Hungerstreik werde ich beenden, sobald ich freigelassen werde – und nicht erst nach Veränderung / Abschaffung der Strafvollzugssystems oder dieser Drogenpolitik/-gesetze!“<br />
Ich gab den Antrag morgens um 6.00 Uhr dem ADL/Abteilungsbeamten, der um 7.00 Uhr dem Krankenrevier anrief, von dem ich um 8.00 Uhr durch den ADL ein formelles „Merkblatt“ für Gefangene im Hungerstreik“ vorgelegt bekam, das ich durchlesen und unterschreiben/bestätigen solle, dass ich den Inhalt kenne. Eine Kopie davon erhielt ich nicht und gebe nur die wichtigsten Punkte darauf wieder (sinngemäß):<br />
„1.	„Durch einen Hungerstreik werden keine Forderungen erfüllt oder Entlassungen erreicht!<br />
X.	Eine Zwangsernährung findet nicht auf Wunsch statt bzw. muss nicht gewährt werden und kann körperliche Schäden verursachen!<br />
Y.	Eine Zwangsernährung mit den genannten Risiken findet nur statt, wenn beim Gefangenen keine freie Willensbildung mehr festzustellen ist!<br />
Z.	Eine Essenabbestellung gibt es nicht und wird nicht gewährt!“<br />
Am Montag 19.10. ließ mich das Krankenrevier vom ADL wecken und mitteilen, ich solle zur Blutabnahme kommen, was ich natürlich aus den bekannten Gründen empört ablehnte und ausrichten ließ, dass ich mir die Störung verbitte und mich bei Bedarf – nur zum Wiegen – selber melde und sie mir endlich Kopien der Unterlagen über mich geben sollen (Momentan habe ich nicht mal zum Wiegen Lust!)<br />
Zur Info: Ich befinde mich im „noch nicht ganz radikalen“ Hungerstreik – der nach Meinung einiger, dann gar keiner sei – nehme aber trotzdem kontinuierlich ab. D. h. ich nehme Zucker/Honig im Getreidekaffee/Tee, etwas Obst, Marmelade (als Zucker/Honigersatz), Quark, Milch und Gemüsebrühe zu mir. Sobald ich mit der doch sehr stressigen Schreibphase fertig bin – v.a. der Offene Brief steht noch aus – gehe ich Richtung Null Kalorien.</p>
<p>Nachtrag und Neues:<br />
(a)	Essig(säure-)vergiftung: Ein älterer Gefangener teilte mir mit, dass früher einige die nicht zur Bundeswehr wollten, eine größere Menge Essig getrunken haben und aufgedunsen sind und stark erhöhten Blutdruck bekamen, damit sie bei der Musterung „untauglich“ getestet werden. Damals war’s ein „Geheimtipp“, für mich ne ungewollte – noch verschärftere – Panne für meinen bereits abgemagerten Körper.<br />
(b)	Offener Brief: Mir fehlt u.a. immer noch der schriftliche Beschluss der Strafvoll¬streckungskammer zur Anhörung am 28. August bezüglich meines „Rauschzeichen“-Buches und der „grow?“-Hefte und erhielt bisher erst, am 24. Okt., einen „Aktenvermerk“ zu meinem „Antrag bezüglich Einzelzelle/-belegung“ obwohl der Richter mir ein „Protokoll“ zugesagt hatte. Dies schrieb ich ihm am 25.10., da im Vermerk nur steht, dass ich meinen Antrag zurückzog, da ich mittlerweile diese Einzelbelegung habe seit 25. Juli. Denn mir fehlt v.a. seine mündliche Mitteilung am 28. Aug., dass er mit dem Anstaltsleiter ein Telefonat führte und dieser zusagte, dass es dabei bleibt.<br />
(c)	Anstaltsbeirat: Der offene Brief soll auch an diesen gehen und er bzw. die 5 Mitglieder werden vom Landkreis vorgeschlagen und vom Justizministerium ausgewählt. Er setzt sich momentan aus Frau Vollmer (Industrie- und Handelskammer), Herrn Hermann (CDU), Herrn Zimmermann (Freie Wählervereinigung) und Herrn Müller (DGB) zusammen. Frau Metzler (?) ist ersatzlos ausgeschieden. Ein Anstaltsbeirat hat in der Regel bei Gefangenen in bundesweiten Haftanstalten einen schlechten Ruf (siehe „Mauerfall“ = Gefangenen-Rundbrief), da sie eher die Interessen der JVAen vertreten bzw. bei Gefangenenbeschwerden abwiegeln – ansonsten müssten sie auch „Gefangenenbeirat“ heißen!? (siehe auch „3. Bericht“ bei www.sichtbarewelt.de).<br />
(d)	Austritt aus (I)ACM: Das Verhältnis war bereits seit längerem angespannt: Z. Bsp. gab es Null Reaktion auf meine Bitte in Richtung „Blutspende-Kriterien“ bei der Bundesärztekammer u.a. zu recherchieren, da ich seit ich vor einem Jahr meinen Cannabiskonsum beim Blutspendedienst einräumte, vom Spenden ausgeschlossen bin, weil ich als „Drogenkonsument“ mit Heroinspritzenden gleichgesetzt werde – wie übrigens Homosexuelle auch pauschal abgelehnt werden. Ich hatte bereits Vorarbeit geleistet und beim zuständigen DRK-Blutspendedienst Baden-Württemberg/Hessen schriftlich um Auskunft gebeten und die Mitteilung bekommen, dass das bundesweit geregelt sei. Deshalb wollte ich diese Diskriminierung vom IACM weiterrecherchieren lassen. Auch zu meiner Hungerstreikplanung (seit Nov. 08) wurde geschwiegen. Dann gab es Probleme mit meinem Antrag beim IACM, um als „Cannabis-Konsument aus medizinischen Gründen anerkannt zu werden, damit ich Mitglied im Selbsthilfenetzwerk (Cannabis als Medizin (SCM) werden kann: Trotz Austausch mit meinem befürwortenden Hausarzt, kam Dr. G. vom IACM zum Ergebnis, ich würde „Cannabis nur zur Bewältigung meiner Alltagsprobleme“ verwenden.<br />
	Und zuletzt war aber ausschlaggebend, dass der Vorstand Dr. G, aufgrund einer Bitte an ihn über eine 3. Person, ihr mitteilte, dass er mir keine Newsletter ins Gefängnis schicken werde – Zitat: „Wie ich im letzten Schreiben von Jürgen Hahnel entnehmen kann, betrachtet er die Zusendung des Hanfjournals durch die Redaktion als Solidaritäts¬bekundung. Ich möchte nicht gern, dass er auch die ACM für seine Aktivitäten benutzt und möchte ihm daher die IACM-Informationen nun doch nicht zuschicken.“<br />
	Diese indirekte/hintenherum Ablehnung war Anlass, dass ich meinen Austritt erklärte und um Ausdrucke E-Mail-Verkehr mit dieser Person, sowie damals zur Kommunikation mit meinem Hausarzt bat.<br />
	Die Antwort (22.10.) war die Bestätigung des Austritts, sowie – Zitat: „Vielen Dank für Ihre bisherige Unterstützung. Herr Grotenhermen wünscht Ihnen für Ihre Zukunft alles Gute.<br />
Mit freundlichen Grüßen Dr. med. Franjo Grotenhermen, Vorstandsvorsitzender ACM e.V.“<br />
(e)	„Stachel“-Redaktion-Neubelebung:  Seit ca. 3 Wochen gibt’s einen Aushang, dass ab November die „Stachel“-Redaktion unter Anleitung eines Journalisten neu gegründet wird und Anträge gestellt werden können – was ich natürlich machte. Vor einigen Wochen teilte mir Frau Beastoch mal mit, dass ich dort mitmachen könnte „falls ich die Eignungskriterien erfülle.“<br />
Die hat sie mir zwar nicht mitgeteilt – aber mal sehen &#8230;!?<br />
(f)	Am 9. Oktober gab es ein Heavy-Metal-Konzert mit MAXXWELL aus der Schweiz (www.maxxwell.ch) und „EQUAL SILENCE“ (www.equalsilence.de), das von ca. 200 Gefangenen besucht wurde.<br />
Und am 20.10. gab es auf Initiative eines Schülers eine Theaterstückaufführung der Freien Waldorfschule Tübingen (Klasse 12 b), die eine Vorlage von Arthur Miller („The Crucible“ von 1953) mit dem Titel „HEXENJAGD“ zeigten, das auf einer wahren Begebenheit im Jahr 1692 in Salem/Massachusetts/USA beruht.<br />
(g)	Artikel im „Schwäbischen Tagblatt“ (17.09.) und Leserinbrief von Anne Fröhlich: Der Artikel war zur Bundestagswahlpodiumsdiskussion und Annes Leserinbrief wurde am 23.09. verkürzt abgedruckt. Z. Bsp. fehlte die Internetseite www.sichtbarewelt.de, sowie ihre Wahlentscheidung für ihre 1. Stimme „Für Volksentscheide“. Siehe beides auf der Internetseite.<br />
(h)	StvollzG-Buch: Die wochenlange Verzögerung zum Ausleihen hat sich aufgeklärt. Der im Haus zuständige Gefangene für die Weiterleitung der pro Abteilung gesammelten Bücherei-Ausleihkarten hat meine unterschlagen! Als dies klar wurde, erhielt ich sofort ein Buch ausgeliehen.<br />
(i)	Disziplinarmaßnahmen wegen Arbeitsverweigerung:<br />
Ich wurde vom 4. September bis 2. Oktober runter in Abteilung 2 verlegt, um 4 Wochen Fernseh- und Aufschlusssperre zu verbüßen. Hofgang hatte ich täglich (auf Wunsch) und mein Radio, sowie nach einigen Mühen bekam ich auch eine Tageszeitung (entweder TAZ oder Stuttgarter Zeitung). Nur beim Telefonieren gab’s einige Probleme und 4 unterschiedliche Versionen – je nach Beamten – ob ich darf, wann ich darf, mit oder ohne (schriftl.) Antrag oder nur über den/die SozialarbeiterIn ?! D.h. es war ziemlich willkürlich. Jetzt am Fr. 23.10. wurde ich erneut gefragt, ob ich arbeiten werde und ich sagte wieder „nein“, d.h. es wird weitergehen mit Disziplinarstrafen. Z.B. bekomme ich diesen Monat kein „Taschengeld“ für den Einkauf zugestanden, obwohl dies eh von meinem Bargeld in der JVA-Zahlstelle abgezogen wird. Letzten Monat kriegte ich die ca. 31,&#8211; € zugestanden. D.h. ich hab für zwei Einkäufe diesen Monat nur 20,&#8211; € „Postverkehrs¬geld“.<br />
(j)	„Grow!“-Hefte 4 + 5/09 + „Mauerfall“ Nr. 22: Die Hefte, sowie das dem Gefangenen¬rundbrief beigelegte Infoblatt der „Interessenvertretung Inhaftierter“ (www.ivi-info.de) wurden von Frau Beastoch zu meiner „Habe genommen“, da „Vollzugszielgefährdung“ und „Gefährdung der Sicherheit und Ordnung der Anstalt, sowie entstellende und verunglimpfende Darstellungen von Justizverhältnissen“.<br />
Okay, Schluss für heute und mehr im „Kurz-Bericht Nr. 5“</p>
<p>Liebe Grüße und Danke für Unterstützung<br />
					von Jürgen Hahnel</p>
<p>5.	(Kurz-)Bericht aus der Hanfgefangenschaft mit dem Schwerpunkt „Öffentlichkeitsarbeit von drinnen nach/und draußen“ (29.10.2009)</p>
<p>–	Zum noch nicht ganz radikalen Hungerstreik: Mein geschätztes Ausgangsgewicht am 10. Oktober war ca. 55/56 kg mit Kleidung/Schuhen (vor Haftantritt am 6. Juli hatte ich ca. 57,5 kg bei 1,64 m Größe) – jetzt sind es ca. 53/54 kg.<br />
Bezüglich der in Zukunft zu erwartenden „Zwangsernährung“ muss ich darauf hinweisen, dass diese heutzutage nicht mehr so praktiziert wird, wie in den 70er Jahren (RAF/Holger Meins), da einige Personen von diesem tödlichen Szenario ausgehen (siehe z.B. bei „JAN“ weiter unten)! Medizinischer Standard sind heute Methoden der künstlichen Ernährung (per Magenkatheder oder –Sonde), die z.B. bei KomapatientInnen oder in der „Altenpflege“ eingesetzt werden (bei letzteren leider oft auch um Zeit zu sparen für individuelles Essens- und Getränkeverabreichen per Hand durch Personal). D.h. diese körperlich recht gut verträglichen Methoden ermöglichen praktisch unbegrenzte Lebensmittelversorgung über den Magen-/Darmtrakt.<br />
–	Zum Heavy-Metal-Konzert und „Hexenjagd“-Theaterstück (siehe 4. Bericht):<br />
Zum Besuch dieser Veranstaltung muss(te) mensch einen schriftlichen Antrag stellen beim Abteilungsbeamten – das stand aber nicht auf den ausgehängten Plakaten! D.h. wenn mensch dies nicht per Zufall, z.B. von einem Mitgefangenen erfährt, hat mensch Pech und riskiert, dass die Veranstaltung ohne einen stattfindet, da nicht aufgeschlossen wird. Das Theaterstück besuchten übrigens ca. 60 begeisterte Gefangene.<br />
–	Disziplinarmaßnahme wegen Arbeitsverweigerung: Ich lehne prinzipiell diese modernen Formen der Zwangsarbeit zu einem „Sklavenlohn“ ab (z.B. auch Praxis bei den „Hartz IV – 1 Euro-Jobs“, Wehr- und Zivildienst, Bewährungsauflage – Arbeitsstunden), u.a. weil reguläre Arbeit und Bezahlung damit hintergangen und verhindert wird und weil wie im Falle von Inhaftierten hier z.B. nur 1,19 Euro Stundenlohn bezahlt werden für Montagearbeiten von einem Daimler-Benz-Zulieferer.<br />
	Es wäre für investigative JournalistInnen ein interessantes Recherchegebiet bei JVA’s zu ermitteln, wie viel Geld sie dafür bekommen und was, wo, für wie viel Gewinn produziert wird von Gefangenen, sowie wie viel letztere erhalten und wie die Strafvollzugskosten (ca. 75,&#8211; € pro Tag und Person) mitfinanziert werden. Auch die verhängten Disziplinarmaßnahmen bei Arbeitsverweigerung sollten erfragt werden zur Aufklärung der Öffentlichkeit und zum Nachdenken-Anregen bei den verantwortlichen LandespolitikerInnen.<br />
	Es gibt allerdings keine Vollbeschäftigung in JVA’s, d.h. in erster Linie werden Neue zur Arbeit verpflichtet für einige Monate, dann werden sie wieder arbeitslos. Und die, die gerne arbeiten würden („Weil mir sonst langweilig ist und die Decke auf den Kopf fällt!“) auch für diesen „Hungerlohn“ gehen leer aus – stattdessen werden Andere zur Arbeit gezwungen und bei Ablehnung mit Sanktionen belegt<br />
	Bei mir ist das jetzt wieder der Fall: Nach der Frage am Freitag, 23.10., ob ich jetzt arbeiten würde, bekam ich am Mo., 26.10. wieder eine Aufforderung zum VDL (Vollzugsdienstleiter) Herrn Held zu kommen vom ADL (Abteilungsdienstleiter). Ich teilte ihm mit, er solle ausrichten, dass ich nicht kommen werde, da eh klar sei, dass es um die erneute Verhängung einer Disziplinarstrafe ginge – so war es auch und ich bekomme wieder eine Verlegung in Abteilung 2 mit 4 Wochen Fernseh-/Aufschluss-/Freizeitsperre. Am 27.10. kam der BDL (Bereichsdienstleiter, der Chef von Haus 1) Herr Neumeier und teilte mit, dass ich ab 28.10. morgens, nach dem Einkauf, wieder auf seine Etage umziehen soll. Ich wollte noch – erfolglos – anregen, dass es doch genügen würde, wenn hier (Abt. 5) der Fernseher aus meiner Zelle entfernt wird etc. – das gehe nicht, hieß es, da Alle mit Diszimaßnahmen zu ihm verlegt würden.<br />
	D.h. ich bin jetzt bis 25. Nov. hier in einer leider etwas zu kalten Zelle, da darunter nur die unbeheizten Kellerräume sind – oben war’s manchmal eher zu warm, aber ich hab das Heizkörperregulierungsrad gängig gekriegt und konnte die Temperatur regeln. Momentan „kämpfe“ ich darum, dass eine Person von der Heizzentrale mit einer Rohrzange bestellt wird um zu testen, ob die zentral gesteuerten Heizkörper voll aufgedreht sind. Per Hand kriegt mensch die festgerosteten Regulierungsräder nicht auf und bei mir fehlt es sogar. Übrigens empfinden es andere Gefangene hier unten auch als zu kalt. Und zur Klärung dieses Problems müssen v.a. der BDL und die ADL motiviert werden, die eher abwiegeln und meinen, dass mensch sich halt warm anziehen soll (ich saß gestern Nacht im Parka beim Schreiben) oder früher ins Bett gehen soll.<br />
	Des Weiteren habe ich hier wieder ziemlich Stress an eine Tageszeitung zu kommen – die einem laut Frau Beastoch, bei einer Fernsehsperre als Informationsquelle eigentlich zusteht&#8230;<br />
Gespannt bin ich auch, wie sich die Freizeitsperre auf meine gewünschte Mitarbeit bei der Gefangenenzeitungsneugründung der Redaktion des „Stachel“ auswirkt – ich habe zu meinem Antrag vom 15. Okt. immer noch keine Antwort erhalten.<br />
–	Zwei Infos zwischendurch:<br />
Mitte Sept. habe ich unabsichtlich einen „Stillen Alarm“ ausgelöst, da ich abends die Niete meiner Schere mit meinem Vorhängeschloss festgeklopft habe. Kurz danach tauchte der ADL mit zwei Beamten der Alarmgruppe auf und fragte, ob ich die Hämmergeräusche gemacht habe, was ich bestätigte und kurz erläuterte – da waren sie überzeugt, dass es kein Ausbruchversuch war.<br />
	Am 23. Sept., als morgens der 2. Monatseinkauf war, wurde routinemäßig zum ersten Mal meine Zelle von einem Beamten durchsucht. Das merkte ich beim Zurückkommen, da er immer noch dabei war – ich musste nur solange draußen warten bis er fertig war – und alles war okay. Ich machte mir nur Sorgen/Gedanken darüber, dass mir nicht mal was untergeschoben wird.<br />
–	Öffentlichkeitsarbeit „drinnen“ und/mit „draußen“<br />
	a)	Mahnwachen (organisiert von Anne Fröhlich) zur Drogenpolitik und meiner Haft:<br />
Am 9. und 22. Okt. waren wieder welche – wieder nicht angekündigt vom „Schwäbischen Tagblatt“ und in der Sendung „JAN“ wurden sie z.T. vergessen oder ohne Uhrzeit angekündigt (siehe deshalb die Internetseite www.sichtbarewelt.de).<br />
Die nächsten Termine sind Samstag am 7. und 21. Nov. (voraussichtlich wieder 14 – 17 Uhr und beim „Holzmarkt“ oder „Marktplatz“ in Tübingen – Anne vergaß es mir detailliert mitzuteilen. [Anmerkung A.F.: Stimmt bis jetzt so, aber die Mahnwache am 21.11. wird vermutlich vorverlegt – bitte auf dieser Homepage informieren!)<br />
Sie wird demnächst auch einen Bericht mit ihren Erfahrungen beim Unterschriften sammeln, Infoblatt verteilen (z.B. bei Demos) und bei Gesprächen schreiben, der dann auch auf der Internetseite veröffentlicht wird.<br />
	b)	Internetseite zu meinem „Fall“ www.sichtbarewelt.de und meine E-Mail-Adresse:<br />
		–	Meine Berichte tauchen dort in der Regel erst mit zwei bis vier Wochen Verspätung auf, da sie erst abgetippt oder eingescannt werden müssen und dann zum Internetseitenbetreuer sowie zu meiner E-Mail-Adresse gemailt werden und es dort auch nochmal dauert bis zur Veröffentlichung bzw. Weiterschicken. (Übrigens wird das Abtippen/Einscannen von drei verschiedenen Personen gemacht, darunter ein professionelles Schreibbüro gegen Bezahlung – je nachdem wer gerade Zeit und Lust hat!)<br />
		–	Es habe sich aber einige, v.a. Rechtschreibfehler eingeschlichen, sowie die Linkbezeichnungen auf der Internetseite sind überarbeitungsbedürftig zur besseren Übersichtlichkeit und einige Dokumente haben gefehlt. Dies wird gerade korrigiert!<br />
		–	Und bitte auf keinen Fall Nachrichten an meine E-Mail-Adresse schicken, sondern nur per Briefpost direkt zu mir in die JVA (Schloß 1, 72108 Rottenburg a.N.), denn es werden maximal Berichte rausgemailt und die „betreuende“ Person ist leider sehr unzuverlässig, hat mir bis heute noch nicht transparent gemacht, was sie von dort rausschickt, hatte Anfangsschwierigkeiten (wie ich über Dritte erfuhr), kommuniziert nicht mit mir, trotz mehrmaliger Briefe an sie (die ankommen, wie ich über Dritte erfuhr) und schickte mir auch keine Newsletter-Ausdrucke, trotz mehrmaliger Bitten.<br />
Auch Anne Fröhlich ist nicht meine Übermittlungsperson/Sprecherin/Vertreterin; deshalb bitte alles was mich betrifft, schriftlich direkt zu mir schicken.<br />
	c)	Hanf Journal (www.hanfjournal.de):<br />
		In der August- und Oktoberausgabe gab es Artikel zu mir und in der kommenden November-Ausgabe gibt es ein Interview mit der Tübinger Bundestagsabgeordneten Heike Hänsel (Die Linke) u.a. „zu meinem Fall“. Da sie eine kritische Anmerkung zu mir machte, habe ich noch zum Redaktionsschluss eine Stellungnahme dazu geschrieben.<br />
		–	Kleine Korrektur zum August-Artikel (S. 3): Am Schluss steht „Alle Dokumente zum Prozess gibt es unter www.sichtbarewelt.de“ – aber das stimmt nicht, denn diese Internetseite beginnt erst mit März 09 und den Petitionen (worin etwas zu den Prozessen steht, aber nicht alles) und alles was danach geschah.<br />
		–	Kleine Korrektur zum Oktober-Artikel (S. 1): Bezüglich der „gesundheitlichen Probleme“ fehlt, dass es eine „Panne“ (= Essig(säure)überdosierung/-Vergiftung) war. Und das Gewicht war nicht 53, sondern 52 kg Anfang August. Der „zweite Satz Anstaltskleidung“ bezieht sich nur auf leichte Kleidung, die ich nicht erhalten habe (nicht mal einen 1. Satz, außer dem Schlafanzug). Und ich bekam nicht „ein ganzes Jahr“, sondern 15 Jonate Haft verpasst.<br />
	d)	Es gibt beim DHV (www.hanfverband.de) und bei der Grünen Hilfe (www.gruene-hilfe.de) jeweils Infos und einen „Blog“ zu meinem Fall / zivilen Ungehorsam, wozu ich jeweils auch einen Beitrag geschickt habe.<br />
	e)	Gefangenen-Rundbrief „Mauerfall“ (Nr. 21; Juli/August 09): Auf S. 7 und 8 sind die „Haftantritts- und Hungerstreikerklärung“ dort abgedruckt, allerdings ohne Unter¬schriftenliste und Internetseiteangabe. Vielleicht findet sich dies bei www.ivi-info.de, der Internetseite der „Interessenvertretung Inhaftierter“. (Übrigens sage ich danke an „Unbekannt“ für die Kontaktvermittlung zu diesen Initiativen, die mir vorher nicht bekannt waren!)<br />
	f)	Sendung „JAN“ beim Freien Radio „Wüste Welle“, die mein Radiotipp in der Haftantrittserklärung ist: ich bin sehr positiv überrascht, dass Jan kontinuierlich seit ca. Mitte Juli drogenpolitische Sendungen macht (u.a. mit Gästen), da er noch vor einem ¾ Jahr meinte, dass er eine Sendung mit diesem Thema pro Jahr ausreichend findet. Außerdem ist Thema Drogenpolitik bzw. Cannabisprohibition sonst praktisch nicht vorhanden im (Freien) Radio!<br />
Aber leider musste ich feststellen, dass immer wieder Halbwahrheiten oder Falsches v.a. zu „meinem Fall“ berichtet wird, was ich unbedingt korrigieren wollte, da ich diese Sendungsempfehlung per E-Mail-Verteiler und Internetseite sehr vielen verschiedenen Menschen (auch PolitikerInnen) und Medien bekannt machte und Wert auf seriöse, wahrheitsgemäße Darstellung lege – zumindest soll nicht der Eindruck entstehen, dass diese ungenauen oder falschen Angaben/Fakten von mir stammen.<br />
Leider war ich quasi monatelang erfolglos, mit meiner Sendungskritik Gehör zu finden. Am 18. September schickte ich ihm zwei „Spickzettel“ (mit der Bitte Kopien an Anne Fröhlich für die „Mahnwachen“ etc zu schicken – bis heute erhielt sie diese nicht!). Der eine ist zu „meinem Fall“ mit allen wichtigen Fakten zu den BtM-Prozessen und der Verurteilung (z.B. um welche THC-Mengen es geht; was wo gefunden/übergeben wurde; dass ich zu 15 Monaten Haft auf 2 Jahre Bewährung plus 120 Arbeitsstunden Bewährungsauflage verurteilt wurde und Letzteres verweigerte, und deswegen die Bewährung widerrufen und ich inhaftiert wurde; &#8230;). Der zweite „Spickzettel“ betrifft die „Mahnwachen“, die Anne organisiert, damit er nicht Orte oder Uhrzeiten z.B. vergisst in seinen Sendungen mitzuteilen.<br />
Erst am 26.10. ist er auf einige wichtige Korrekturen in seiner Sendung eingegangen und hat aber im Verlauf ein ziemlich negatives Statement zu meinem Hungerstreik bzw. zivilen Ungehorsam abgegeben und es als unpolitisch dargestellt, sowie angeblich nicht vorhandene Solidarität „analysiert“ an der ich selbst die Hauptschuld tragen würde, usw.<br />
Ich gehe hier nicht auf Details ein, aber diese Sendung erklärte für mich – indirekt – z.B., dass er die letzten Monate quasi nichts Aktuelles zu meiner Haft (z.B. die verschiedenen Berichte, Anträge JVA-intern und an die Strafvollstreckungskammer, „Beschlagnahmen“ von Lektüre usw.) berichtete. d.h. er ist ziemlich auf Distanz mittlerweile und versteht auch nicht meinen Widerstand.<br />
Außerdem redet er – wie viele draußen – lieber über mich als mit mir – d.h. er beantwortete auch meine letzten Briefe nicht – und er ist gleichzeitig eigentlich auch „mein E-Mail-Betreuer“ nachdem er sich selbst angeboten hatte in letzter Minute, sozusagen als Notlösung für mich (siehe oben zum Thema E-Mail).<br />
	Ich lass es mal so stehen und hoffe, dass er diesen Absatz in seiner Sendung mal verliest, damit sein Statement nicht unkommentiert so öffentlich kursiert.</p>
<p>Danke für’s Lesen und Unterstützen</p>
<p>		Grüße von Jürgen Hahnel</p>
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		<title>&#8220;Recht auf Rausch?&#8221; Diskussion zum Thema in Kall-Sötenich</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Dec 2009 18:06:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tribble</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Information]]></category>
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		<description><![CDATA[Auf Einladung des „Art Eifel“ e.V. (Verein für Kultur- und Jugendszenen) referiert der Pressesprecher der „Grünen Hilfe“, Jo Biermanski, am Dienstag, den 29. Dezember 2009 um 19 Uhr im „Unter 2 Linden“ (Zum Elzenberg 7) in 53925 Kall-Sötenich zur Drogenpolitik. 
Anschließend ist zur offenen Diskussion zum kontrovers diskutierten Thema „Recht auf Rausch“ eingeladen. Desweiteren ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf Einladung des „Art Eifel“ e.V. (Verein für Kultur- und Jugendszenen) referiert der Pressesprecher der „Grünen Hilfe“, Jo Biermanski, am Dienstag, den 29. Dezember 2009 um 19 Uhr im <a href="http://maps.google.com/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=Unter+2+Linden%E2%80%9C+(Zum+Elzenberg+7)+in+53925+Kall-S%C3%B6tenich&#038;sll=37.0625,-95.677068&#038;sspn=50.644639,53.876953&#038;ie=UTF8&#038;hq=Unter+2+Linden%E2%80%9C+(Zum+Elzenberg+7)&#038;hnear=S%C3%B6tenich,+Kall,+Deutschland&#038;ll=50.524805,6.560125&#038;spn=0.020026,0.026307&#038;z=15">„Unter 2 Linden“ (Zum Elzenberg 7) in 53925 Kall-Sötenich</a> zur Drogenpolitik. </p>
<p>Anschließend ist zur offenen Diskussion zum kontrovers diskutierten Thema „Recht auf Rausch“ eingeladen. Desweiteren ist die „Grüne Hilfe“ mit einem Infostand vertreten.</p>
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		<title>7.8.2010: Hanfparade &#8211; Cannabis ist Weltkultur</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 17:48:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tribble</dc:creator>
				<category><![CDATA[Grüne Hilfe Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Information]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Hanfparade 2010 liegt gut in der Zeit und hat schon ihre erste Pressemitteilung veröffentlicht. Das Grüne Hilfe Netzwerk wird mit dabei sein, weiteres dazu später auf unserer Webseite. Die Hanfparade 2010 findet am 7. August statt und trifft sich um 13 Uhr zwischen Fernsehturm und Bahnhof Alexanderplatz!


Pressemitteilung vom 28. November 2009 zur Hanfparade 2010
Am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="http://www.hanfparade.de/" title="Zur Webseite der Demonstration Hanfparade">Hanfparade 2010</a> liegt gut in der Zeit und hat schon ihre erste <a href="http://www.hanfparade.de/hanfparade/motto.html">Pressemitteilung veröffentlicht. Das Grüne Hilfe Netzwerk wird mit dabei sein, weiteres dazu später auf unserer <a href="http://www.gruene-hilfe.de/">Webseite</a>. Die Hanfparade 2010 findet am 7. August statt und trifft sich um 13 Uhr zwischen Fernsehturm und Bahnhof Alexanderplatz!<br />
<span id="more-514"></span></p>
<blockquote><p>
Pressemitteilung vom 28. November 2009 zur Hanfparade 2010</b></p>
<p><b>Am Samstag, den 7. August 2010, wird in Berlin die Hanfparade 2010 unter dem Motto &raquo;<em>Cannabis ist (Welt) Kultur</em>&laquo; stattfinden. Die traditionsreiche Demonstration will das Wissen um die Kulturpflanze Hanf und ihre Nutzung als Rohstoff, Genu&szlig;mittel und Medizin wieder in den Mittelpunkt der politischen Diskussion stellen.</b></p>
<p><b>Die Auftaktkundgebung zur Hanfparade 2010 beginnt um 13:00 Uhr am Berliner Fernsehturm.</b></p>
<p><b>Druckerfreundliche Version (PDF-Format, 82 KB, 3 Seiten): <a href="http://www.eve-rave.net/abfahrer/presse/presse09-11-28.pdf">http://www.eve-rave.net/abfahrer/presse/presse09-11-28.pdf</a></b></p>
<h2>Cannabis ist Weltkultur</h2>
<p>Die Hanfkultur ist in den letzten 150 Jahren weitgehend aus dem Allgemeinwissen der Bev&ouml;lkerung verschwunden. Umfa&szlig;te der Artikel &#038;raquo <em>Hanf</em>&laquo; in Meyers Konversationslexikon in 15 B&auml;nden von 1874-1878 insgesamt mehr als vier Seiten, so waren es im Brockhaus in 20 B&auml;nden von 1929-1935 noch eine Seite und im Knaurs Lexikon in 20 B&auml;nden von 1974 nur noch eine halbe Seite. Interessensgruppen aus Wirtschaft und Politik haben diesen Wissensschwund proaktiv mit irref&uuml;hrenden und angstsch&uuml;renden Falschmeldungen begleitet und bef&ouml;rdert.</p>
<p>Durch von Regierungen bereitwillig bef&ouml;rderte und gesteuerte breit angelegte Kampagnen in den Massenmedien wurde die Bev&ouml;lkerung Ende der 60er Jahre und zu Beginn der 70er Jahre mit den aberwitzigsten Horrormeldungen bez&uuml;glich einer gigantischen Drogenwelle, die auf Europa &uuml;berschwappte, bombardiert. Ein konkretes Wissen &uuml;ber Drogen ist durch diese Kampagnen jedoch kaum vermittelt worden. Die Meldungen waren h&auml;ufig suggestiv konzipiert und einseitig tendenzi&ouml;s ausgelegt, um in demagogischer Weise die Bev&ouml;lkerung zu manipulieren. Selbst v&ouml;llig harmlose Haschischraucher wurden h&auml;ufig als kriminelle Rauschgifts&uuml;chtige diskreditiert.</p>
<p>Lange Zeit wurde Papier aus Hanffasern hergestellt. Die Papierproduktion aus Holz wurde erst im vorletzten und vor allem im letzten Jahrhundert &uuml;blich. H&auml;tte die Verteufelung des Hanfes nicht stattgefunden und w&auml;re man dem Hanf bei der Papierproduktion treu geblieben, dann w&uuml;rden heute Tausende von Quadratkilometern auf dieser Erde noch bewaldet sein und nicht abgeholzt als minderwertiger Boden die Erde verschandeln und die &raquo;<em>Klimakatastrophe</em>&laquo; w&auml;re ein paar Nummern kleiner. Die Hanfparade fordert hier eine &raquo;<em>Wiedergutmachung</em>&laquo; seitens der Propagandisten der Prohibition.</p>
<p>Hanfbl&uuml;ten und Produkte aus Hanfbl&uuml;ten werden seit Tausenden von Jahren als &raquo;<em>Zaubertrank</em>&laquo; (Miraculix l&auml;&szlig;t gr&uuml;&szlig;en) im kultischen Rahmen wie auch als Genu&szlig;mittel genutzt. Diese Riten des Hanfgebrauchs z&auml;hlen eindeutig zum Weltkulturerbe und sind deshalb zu sch&uuml;tzen und nicht zu kriminalisieren.</p>
<p><small>Vergl. hierzu: Hans Cousto: Manipulation versus Information <a href="http://25.nachtschatten.ch/wiki/index.php/Manipulation_versus_Information">http://25.nachtschatten.ch/wiki/index.php/Manipulation_versus_Information</a></small></p>
<h2>Verfehlte Politik</h2>
<p>Wer heute in Deutschland seinem Haus eine W&auml;rmeisolation verpa&szlig;t, der erh&auml;lt vom Staat daf&uuml;r Geld (Subventionen). H&auml;ufig werden H&auml;user hierbei mit Styropor (ein aus Erd&ouml;l hergestellter D&auml;mmstoff) isoliert. Der nachwachsende und somit nachhaltige D&auml;mmstoff Hanf kommt sehr selten zum Einsatz und wird nicht speziell gef&ouml;rdert, obwohl D&auml;mmstoff aus Hanf im Gegensatz zu Styropor atmungsaktiv ist und somit zu einem besseren Raumklima f&uuml;hrt und sich weniger Kondenswasser an den W&auml;nden bildet. Zudem wirkt Hanf als Fungizid und mindert die Schimmelpilzbildung im Gem&auml;uer. Gefordert wird somit von der Hanfparade eine ausschlie&szlig;liche Subventionierung von nachhaltigen Baustoffen wie Produkte aus Hanf.</p>
<p>Die fr&uuml;here Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine B&auml;tzing, behauptete noch im Jahre 2009, Cannabis habe keine medizinische Wirkung, im gleichen Jahr, in dem die gr&ouml;&szlig;te Organisation von &Auml;rzten in den USA, die American Medical Association (AMA), ihre lange gehaltene Position, da&szlig; Cannabis keinen medizinischen Wert h&auml;tte, revidiert hatte und ein Jahr nachdem die zweitgr&ouml;&szlig;te landesweite Vereinigung von &Auml;rzten in den USA, den American College of Physicians (ACP), eine Mitteilung herausgegeben hatte, die zu einer &raquo;<em>Evidenzbasierten &Uuml;berpr&uuml;fung von Marihuana</em>&laquo; aufrief, da man die medizinische Wirkung von Cannabis als erwiesen ansah. Die Internationale Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin ver&ouml;ffentlichte in den letzten Jahren hunderte von Abstracts von Studien, die die Wirksamkeit von Cannabis als Medizin untermauern. In den USA hat man wohl die Forderungen der Hanfparade besser analysiert und verstanden als im eigenen Land.</p>
<p><small>Vergl. hierzu: Amerikanische &Auml;rztegesellschaft ruft dazu auf, das Verbot der Verwendung von Cannabis f&uuml;r medizinische Zwecke zu &uuml;berpr&uuml;fen <a href="http://www.cannabis-med.org/german/bulletin/ww_de_db_cannabis_artikel.php?id=313#3">http://www.cannabis-med.oro/german/bulletin/ww_de_db_cannabis_artikel.php?id=313#3</a></small></p>
<h2>Neue Drogenbeauftragte: Verfehlte Nominierung</h2>
<p>Wer glaubte, mit der Nominierung von Mechthild Dyckmans zur neuen Drogenbeauftragten der Bundesregierung w&uuml;rde sich in Sachen Cannabispolitik die Situation in Deutschland verbessern, wurde schnell eines besseren belehrt. In einem Gespr&auml;ch mit der Hessischen/Nieders&auml;chsischen Allgemeinen (HNA) erkl&auml;rte<br />
Mechthild Dyckmans &raquo;<em>Ich akzeptiere Alkohol als Teil der Gesellschaft. Nur weil es Menschen gibt, die nicht damit umgehen k&ouml;nnen, kann man ihn nicht f&uuml;r alle verbieten. (&#8230;) Unsere Haupts&auml;ule ist die Pr&auml;vention. Ich hoffe immer noch, dass man Menschen zu vern&uuml;nftigem Verhalten anregen kann.</em>&laquo;</p>
<p>Mechthild Dyckmans wei&szlig; auch, da&szlig; manchen Menschen das Rauchen von Haschisch v&ouml;llig normal vorkommt. Doch eine Legalisierung der Szenedroge kommt f&uuml;r sie nicht in Frage. Die Erfahrung zeige, da&szlig; Marihuana oft zusammen mit anderen Drogen konsumiert werde. Haschisch kann man also nach Mechthild Dyckmans Ansicht ruhig weiter f&uuml;r alle verbieten, nur weil einige damit nicht umgehen k&ouml;nnen. Hier hat sie schon die Hoffnung aufgegeben, da&szlig; man Menschen zu einem vern&uuml;nftigen Verhalten anregen kann. In ihrer Arroganz gegen&uuml;ber den Hanfliebhabern liegt die neue Drogenbeauftragte Mechthild Dyckmans auf der gleichen Linie wie ihre Vorg&auml;ngerin Sabine B&auml;tzing.</p>
<p>Am 28. Mai 2009 stimmte der Deutsche Bundestag &uuml;ber das Gesetz zur &auml;rztlichen Verschreibung von Diamorphin (Heroin) ab. Alle Bundestagsfraktionen mit Ausnahme der Union (CDU/CSU) haben f&uuml;r diesen Gesetzentwurf gestimmt, der von den Abgeordneten Carola Reimann (SPD), Detlef Parr (FDP) und Frank Spieth (Linke) in den Bundestag eingebracht worden war. Von den bei der Abstimmung anwesenden Parlamentariern der FDP haben mit zwei Ausnahmen alle f&uuml;r die Annahme des Gesetzentwurfes gestimmt, nur Hans-Joachim Otto und Mechthild Dyckmans enthielten sich der Stimme.</p>
<p>Die Stimmenthaltung der Abgeordneten Mechthild Dyckmans am 28. Mai 2009 im Deutschen Bundestag erscheint &auml;u&szlig;erst merkw&uuml;rdig. So mancher fragt sich, ob Mechthild Dyckmans in der FDP eine Au&szlig;enseiterin ist und vielleicht eine andere drogenpolitische Position als die gro&szlig;e Mehrheit in ihrer Partei vertritt. Manch anderer fragt sich, ob Mechthild Dyckmans schon im Mai Ambitionen auf das Amt der Drogenbeauftragten hegte und nur aus Opportunismus kein Votum f&uuml;r das Gesetz zur diamorphingest&uuml;tzten Substitutionsbehandlung abgab, um sich das Wohlwollen der Mehrheit in der CDU/CSU-Fraktion zu sichern und somit ihrer Karriere keinen Stein in den Weg legen wollte. Jedenfalls hat Mechthild Dyckmans bei ihrem Amtsantritt keine Erkl&auml;rung hierzu abgegeben und die interessierte &Ouml;ffentlichkeit nicht &uuml;ber die Motive ihres Handelns aufgekl&auml;rt.<br />
Die Skepsis und die Zweifel bleiben, wahrlich eine schlechte Ausgangsposition, um die Drogen- und Suchtpolitik der Bundesregierung zu koordinieren und in der &Ouml;ffentlichkeit zu vertreten.</p>
<p><small>Vergl. hierzu: Tribble: Enth&uuml;llender Europa-Bericht: Was<br />
sagt die Drogenbeauftragte Mechthild Dyckmans dazu <a href="http://www.hanfplantage.de/enthuellender-europa-bericht-was-sagt-die-drogenbeauftragte-mechthild-dyckmans-dazu-23-11-2009">http://www.hanfplantage.de/enthuellender-europa-bericht-was-sagt-die-drogenbeauftragte-mechthild-dyckmans-dazu-23-11-2009</a> und Saskia Trebing: Null Promille? Nicht durchsetzbar &#8211; Die neue Drogenbeauftrage der Bundesregierung Mechthild Dyckmans (FDP) im Gespr&auml;ch, in: Hessische/Nieders&auml;chsische Allgemeine (HNA) vom 20. November 2009 <a href="http://www.hna.de/politikstart/00_20091120194517_Null_Promille_Nicht_durchsetzbar.html">http://www.hna.de/politikstart/00_20091120194517_Null_Promille_Nicht_durchsetzbar.html</a></small></p>
<h2>Hanfkultur ist als UNESCO-Weltkulturerbe einzuordnen</h2>
<p>Die Hanfparade fordert, da&szlig; die gesamte Hanfkultur, also sowohl die Kunst Hanf als Rohstoff, als Lebensmittel, als Genussmittel und als Medizin zu nutzen, dem immateriellen Weltkulturerbe der UNESCO zuzuordnen und den bisherigen, ausschliesslich auf Strafverfolgung ausgerichteten Beh&ouml;rden zu entziehen ist. Des weiteren sind die Samen der verschiedenen Hanfsorten respektive Hanfz&uuml;chtungen aus Gr&uuml;nden der Biodiversit&auml;t (biologische Vielfalt) zu sch&uuml;tzen und dem materiellen Weltkulturerbe der UNESCO zu unterstellen.</p>
<p>Um dieser Forderung Ausdruck zu verleihen, wird am Samstag, 7. August 2010, in Berlin unter dem Motto &raquo;<em>Cannabis ist (Welt) Kultur</em>&laquo; demonstriert werden. Jeder, der diese Forderung unterst&uuml;tzen will, ist herzlich eingeladen, an den Vorbereitungen der Hanfparade 2010 mitzuwirken.</p>
<p><small>Vergl. hierzu: Hans Cousto: Das Weltkulturerbe der Psychonautik <a href="http://25.nachtschatten.ch/wiki/index.php/Das_Weltkulturerbe_der_Psychonautik">http://25.nachtschatten.ch/wiki/index.php/Das_Weltkulturerbe_der_Psychonautik</a> und Pressemitteilung der Hanfparade vom 28. November 2009: Cannabis ist Weltkultur<br /><a href="http://www.hanfparade.de/hanfparade/motto.html">http://www.hanfparade.de/hanfparade/motto.html</a></small></p>
<p>Weitere Informationen zur Hanfparade: <a href="http://www.hanfparade.de">http://www.hanfparade.de</a><br />
<br />
Berlin, den 28. November 2009</small></p>
<p>Redaktion <a href="mailto:webteam@eve-rave.net">Webteam Eve &amp; Rave e.V. Berlin</a>
</p></blockquote>
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