Was droht Drogenkonsumenten bei der Musterung?
Bei der Musterung wird eine Urinprobe verlangt. Diese wird aber nicht auf Drogen untersucht.
Daher kann man auch die Frage nach Drogenkonsum, die einem (neben vielen anderen) gestellt wird, gefahrlos verneinen. Einige hoffen, mit eingestandenem Drogenkonsum um den Wehrdienst herumzukommen. Schlechte Nachricht: Zumindest Cannabiskonsum hilft da nicht.
Es gibt also eigentlich keinen guten Grund, Drogenkonsum zu gestehen. Wer es dennoch tut, hat aber auch kaum Folgen zu befürchten: Viele werden zum Psychologen geschickt. Lästig, aber harmlos. Außerdem kann es einem passieren, daß man weder an Autos noch an Waffen gelassen wird. Bösere Folgen gibt es nicht, da die Ärzte der Schweigepflicht unterliegen.
Joe Wein hat mir von einem Zeitsoldaten berichtet, der keinen Drogenkonsum angegeben hatte, und trotzdem bei der Musterung auf THC untersucht wurde. Es sei noch einmal ausdrücklich gesagt: Alle Angaben ohne Gewähr.