Das Grüne Hilfe Netzwerk, für Menschen mit Problemen mit dem BtMG

Willkommen auf der Webseite des Grüne Hilfe Netzwerk e.V.

Der Grüne Hilfe Netzwerk e.V. ist ein Organ bundesweiter Pro-Hanf Gruppen, welcher 1994 auf Initiative der Cannabis-Bundeskonferenz entstanden ist.

"Sie haben das Recht, die Aussage zu verweigern."

Wir verstehen uns als Kontakt- und Informationsbörse sowie Hilfe zur Selbsthilfe zu den Themen Cannabis und Recht, Cannabis als Medizin und Gefangenenbetreuung.

In der Navigationsleiste, auf der rechten Hälfte der Webseite, findest du Kontaktinformationen sowie eine Vielzahl von Informationen und Links.

Wir betreiben auch eine Mailingliste, mit der du ständig von uns auf dem neusten Stand gehalten wirst. An dieser Stelle geht es mit den Neuigkeiten der Grünen Hilfe weiter.


Online-Petition Cannabis als Medizin: Wir bitten um Ihre Mithilfe

5. Juli 2008

Sehr geehrte Damen und Herren, ich wende mich an Sie im Namen des Selbsthilfenetzwerkes Cannabis als Medizin, der Patientenvereinigung der Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin (ACM), und möchte um Ihre Mithilfe bitten.

Am 15.10.2008 wird sich der Gesundheitsausschuss des Bundestags in einer öffentlichen Anhörung mit der Situation von Patienten beschäftigen, die Cannabis als Medikament benötigen.

Zu dieser Anhörung sind u.a. auch Vertreter unserer Vereinigung geladen. In diesem Zusammenhang haben wir auf unserer Website eine Online-Petition geschaltet, um auch durch Zahlen unseren Volksvertretern zu demonstrieren, wie wichtig unser Anliegen ist. Cannabis bedarf unserer Ansicht dringend zumindest einer Umstufung in die Anlage 3 des BtMG, so dass wenigstens die Schwächsten unserer Gesellschaft vom dessen medizinischen Nutzen profitieren können.

Der Petitionsaufruf ist über das Pageear unser Website
http://blog.selbsthilfenetzwerk-cannabis-medizin.de oder direkt unter der URL http://blog.selbsthilfenetzwerk-cannabis-medizin.de/?p=83 zu finden

Unsere Bitte an Sie wäre, auf Ihrer Website auf diese Petition aufmerksam zu machen, und darauf für die Dauer der Petition zu verlinken. Gerne stellen wir, wenn Ihnen das recht ist, auch den Code für das von uns verwendete Pageear zum Einbau in Ihre Site zur Verfügung.

Zu Fragen und Anregungen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung, würde mich
im Namen aller SCM-Mitglieder sehr über eine Rückmeldung freuen, und
verbleibe

mit freundlichen Grüßen
Dipl.-Ing. Markus Einsle
2. Sprecher SCM

Cannabis ist Medizin – stoppt die Kriminalisierung von Patienten!
http://blog.selbsthilfenetzwerk-cannabis-medizin.de

Nachtanzdemo in Gießen am 4. Juli 2008

4. Juli 2008

Alsfeld/Gießen. Die Grüne Hilfe war bei der Nachttanzdemo in Gießen am, Freitag den 04.Juli ab 20 Uhr,

Nach der Auftaktkundgebung wurde ab 21 Uhr dem Sonnenuntergang auf dem Gießener Anlagenring entgegengetanzt. Nach der Abschluss-Kundgebung gabt es in den beteiligen Clubs entsprechende Anschlusspartys. Bekannte DJ´s wie z.B. DJ Jimmy (Scarabée) haben für die gebührende musikalische Untermalung gesorgt, auch die Hip-Hopper „Mammut Freshtest“ waren live am Start.

Die Nachtanzdemo feiert zum Einen den Kampf gegen die Studiengebühren und setzt sich zum Anderen für den Erhalt von Freiheitsrechten und Freiräumen und gegen Überwachung und Schikanen der Sicherheitsbehörden ein.

Unterstützt wird die Nachttanzdemo von den Gießener ASten, den
DGB-Gewerkschaften / Jugendorganisationen, dem Protest Plenum Gießen und dem
Gießener Nachtleben, repräsentiert durch die Clubs MUK, Scarabée, Enjoy,
Domizil, Sowieso und Café Amélie.

„Seit dem Jahr 2003 besteht in Giessen eine Gefahrenabwehrverordnung welche Polizei und Ordnungsamt umfassende Möglichkeiten gibt um Menschen die nicht in das (gewünschte) Stadtbild passen, aus der Innenstadt zu verweisen. So verbietet diese Gefahrenabwehrverordnung das Trinken von Alkohol in der Öffentlichkeit, unangepasstes Verhalten in der Öffentlichkeit, durchsuchen von Mülltonnen, „aggressives betteln“, schlafen und lagern auf öffentlichen Plätzen sowie das Teppichausklopfen auf Balkonen und Fenstern,… Die Stadt Giessen sorgt somit dafür das Menschen welche in der Innenstadt nicht konsumieren wollen oder können aus dieser entfernt werden. Menschen die aufgrund ihrer wirtschaftlichen Situation sowieso kaum Teilhabe am gesellschaftlichen Leben nehmen können, wird somit das Recht genommen sich im öffentlichen Raum frei zu bewegen“, heißt es in dem Aufruf.

Berlin: Rauschzeichen-Lesung und Rechtsberatung zum Weltdrogentag 2008 im Hanf Museum

22. Juni 2008

UNO LogoAm 26. Juni 2008 veranstaltet die Grüne Hilfe Berlin den Weltdrogentag im Hanf Museum Berlin (Mühlendamm 5, 10178 Berlin-Mitte)!

Der Weltdrogentages 2008 steht unter dem Motto “Drogenkontrolle kontrolliert mein Leben” und steht bezeichnend für das Versagen der internationalen Drogenkontrollsysteme.

Rauschzeichen Cover des BuchesAn diesem Tag werden ab 15 Uhr Lesungen mit Steffen Geyer stattfinden. Er liest aus seinem neuen Buch: “Rauschzeichen – Alles was man über Cannabis wissen muss” und steht für Diskussionen und Fragen zur Verfügung.

Zwischen 18 und 19 Uhr kostenfreie Hanf-Rechtsberatung durch einen Anwalt (bitte Museumseintritt einplanen!).

Für das leibliche Wohl gibt es Hanf-Tee.

Weitere Hintergründe zum Weltdrogentag auf www.weltdrogentag.eu.

Buchbesprechung von “Rauschzeichen, Cannabis: Alles, was man wissen muss” von Steffen Geyer und Georg Wurth

12. Juni 2008

Rauschzeichen” – eine Buchbesprechung: Zunächst möchte ich den beiden Autoren zu diesem Buch gratulieren. Sie haben sehr gut recherchiert und ein umfassendes Bild über die „Illegalität“ von Cannabis geschildert, das sehr informativ und aufschlussreich ist. Es ist ein aufklärendes Buch nicht nur für Eltern, Lehrer, Polizisten und Richtern. Selbst für mich, der seit mehreren Jahrzehnten kifft, gab und gibt es immer noch neue Infos.

Die Einleitung und die Historie ist „kurz und bündig“ verfasst, aber dennoch mit allem Wichtigen gespickt. Das Problem der Christianisierung sollte meiner Meinung nach noch ausführlicher dargestellt werden. Wie hat mein Klassenlehrer immer gesagt:“ Wir studieren die Geschichte um die Gegenwart zu verstehen“. Daher wäre eine stärkere Gewichtung wünschenswert gewesen.

Bei der Wirkung von Cannabis würde ich noch einen Punkt hinzufügen wollen. Konsumenten mischen ja gerne Cannabis oder Marihuana mit Tabak. Dies hat aber leider einen kleinen Nachteil, pharmakologisch gesehen unterstützt THC die Nikotinwirkung. Daher auch die Kreislaufflashs und Übelkeit die bei manchen Konsumenten eine unbeliebte Begleiterscheinung ist. Würde anstatt Tabak Bilsenkraut (Hyoscyamus) zum THC gemischt, dann unterstützt das Binsenkraut den THC und die Nebenwirkungen würden wegbleiben, eine andere Möglichkeit ist natürlich der pure Genuss.

Auch sollte noch genauer auf die Unterscheidung zwischen Haluzinogena und Stimulanzen
eingegangen werden. Cannabis, LSD, Ecstasy sind haluzinagene, Kaffee, Kokain, Speed (Amphetamine) sind Stimulanzen.

Zum Kapitel Schlaf und Traum: Jeder Mensch träumt. Dies ist eine Option der Seele
( Dreiklang Körper, Geist und Seele ), sie will beim schlafen reisen! Nur geht es dem Kiffer genau wie dem Richter, dem Heiligen, dem Biertrinker, man kann sich eben nicht an jeden Traum erinnern.
Zum Kapitel Schwangerschaft: Es gibt eine medizinische Studie von kiffenden, schwangeren
Frauen auf Jamaika. Unterm Strich kam heraus, dass die Kinder einen Tick intelligenter waren als die anderen. Aus eigener Erfahrung in der Verwandtschaft möchte ich dazu noch erwähnen: Eine mir bekannte Frau, und sie war nicht die einzige die ich kenne, hat damals beim Stillen ihrer Tochter immer gerne ein Tütchen geraucht. Mit 16 Jahren hat dann das Kind auch angefangen täglich zu Kiffen. Mit 20 hat sie dann die Ausbildung mit guten Noten bestanden. Mit 25 hat sie dann das Abitur nachgemacht mit einem Durchschnitt von 1,5, anschließend erhielt sie ein Stipendium für ihr Studium. Immer wieder stellte sie die Frage:“ Was ist denn eigentlich so schlimm am Kiffen und warum ist es verboten? Ich muss mich verstecken mit meinem Konsum und oft scheinheilig sein, muss so aufpassen beim Besorgen, aber ich krieg doch mein Leben gebacken, warum ist das alles so?“. Nur soweit zum Thema von Kapitel 2 Wirkung von Cannabis und seinen angeblich verheerenden Nebenwirkungen.

Zum Kapitel Legalisierung: Die Autoren haben sehr gut erklärt warum eine Legalisierung von THC längst überfällig ist, sie nahmen Bezug auf die Menschenrechten, die Kosten der Repression und das für einige Krankheiten Cannabis eine hervorragende schmerzstillende und appetitanregende Medizin ist. Nur leider, meiner Meinung nach, von den Herrschenden kein Interesse daran besteht und zwar aus einem beherrschenden Grund: GELD!

Dazu möchte ich kurz ausholen: 1980, weiß man, hat die Stadt London pro Tag eine Tonne Cannabis konsumiert. Wie viel Städte in der Größenordnung wie London gibt es in Europa?
Wer Spaß am Rechnen hat kann jetzt den Taschenrechner vorholen.

Das holländische Königshaus hat das Recht „gepachtet“ europaweit mit Hanf zu handeln und natürlich zu importieren (Rotterdam). Daher die eigene Liberalität und der Neid der anderen Länder.
Die amerikanische CIA hat das Recht „gepachtet“ den Weltmarkt mit Heroin zu versorgen.
Wer bitte schön will sich solch lukrativen Geschäfte abnehmen lassen?
Seit 20 Jahren hält sich hartnäckig die Zahl, wie auch im Buch dargestellt, 4 Millionen Konsumenten es sind aber wesentlich mehr!

Jetzt wieder eine kleine Rechenaufgabe: Pro Kiffer 1 Gramm pro Tag. Wenn jetzt jeder theoretisch selber anbauen würde ….. Ein ganzer Markt würde zusammenbrechen. Wer hätte ein Interesse dran? Und weil dieses eines der besten und sichersten Geschäfte weltweit ist, zitiere ich hier folgendes von Dr. Christian Rätsch: „ Auf meinen ausgedehnten Reisen in allen Kontinenten habe ich immer wieder beobachtet können, dass Menschen aller Kulturen, aller sozialer Schichten, aller Religionen und aller Hautfarben psychoaktive Pflanzen oder psychoaktive Produkte Konsumieren. Warum nehmen Menschen psychoaktive Substanzen ein? – Weil ein Grundbedürfnis nach Berauschung, Ekstase, seligen Schlaf, Erkenntnis und Erleuchtung in unseren Genen festgeschrieben ist“. Das dieser Autor nicht in der Literaturliste von Rauschzeichen vorkommt, wundert mich schon ein bissel, so wie auch Wolf Dieter Storl, beides Autoren die viel für die Erforschung von Kräutern und THC geleistet haben.

Die Autoren berichten in ihrem Buch über die Repressalien in Holland. Es ist unbestreitbar, dass die grenznahen Coffeeshops reihenweise geschlossen wurden, aber eher aus Gründen des ausländischen Drucks von Polizeibehörden und der Neid des Auslandes ist auch nicht zu unterschätzen. Der holländische Staat verdient sehr gut daran. 1985 musste die größte Coffeeshopkette Bulldog 1,5 Millionen Gulden Steuern nachzahlen, welches für diese damals kein Problem darstellte.
Anfang dieses Jahres besuchte ich meine Tochter in Utrecht, sie studiert dort Germanistik. Natürlich besuchten wir einen Coffeeshop, der sich auf einem Hausboot befand. Ich kann nur sagen, dass das Angebot knapp aber qualititativ hervorragend, die Atmosphäre sehr entspannt und es hat Spaß gemacht, sich mit diesen leckeren Dingen zu versorgen. Es war sehr gemütlich mit einer fröhlichen Stimmung, auch uns Deutschen gegenüber. Ich hatte nicht das Gefühl, dass die Niederländer diesen Tourismusmagnet aufgeben würden.

Noch ein letztes zum Thema Cannabis Sativa. Diese Pflanze ist mit der Sonnenblume gemeinsam die lichthungrigste Pflanze der Welt. Je höher und näher an der Sonne, desto besser und leckerer die Qualität. Diese Pflanze die uns die Götter geschenkt haben, übermittelt uns das Licht und damit das Bewusstsein, und Bewusstsein, oder Schlau werden will der Staat wohl nicht, aus welchen Gründen auch immer!

Abschließend finde ich das Buch sehr gelungen. Zu Recht kann man sagen, dieses Buch ist ein Wegweiser zur Cannabispflanze, sehr kompakt, sehr unkompliziert lesbar ein Kriterium welches nicht zu unterschätzen ist.

Kiffernews.de den 11.06.2008

Auch der Focus hat mit einem der Autoren gesprochen: “Kiffer-Ratgeber

Büro der Grünen Hilfe Hessen vom 9. Juni bis 4. Juli 2008 geschlossen

10. Juni 2008

Alsfeld. Wegen Urlaub ist das Büro der Grünen Hilfe Hessen vom 08.06.- 04.07.08 geschlossen.

In dringenden Fällen wendet Euch bitte an Thomas Schneider vom Bundesbüro in Arnstadt (info@gruene-hilfe.de) oder ein anderes Regionalbüro.

Spendenaufruf für Prozess- und Anwaltskosten wegen des Hanffeldes vor dem Brandenburger Tor zur Hanfparade 2006

3. Juni 2008

2006 hatte die Hanfparade am Brandenburger Tor Nutzhanfpflanzen aufgestellt, die aus einem legal produzierten Faserhanfbetrieb in der Uckermark stammten, was durch Urheberlizenzen belegt werden konnte. Der THC- Wert der Pflanzen lag unter der Nachweisbarkeitsgrenze. Trotzdem wurde Steffen Geyer als ehrenamtlicher Anmelder der HP’06 vom Amtsgericht Tiergarten zu einer Geldstrafe in Höhe von 600 Euro verurteilt, weil er auf der Hanfparade 2006 vor dem Brandenburger Tor “illegal Cannabis angebaut” haben soll!

Hanfparade Nutzhanf Brandenburger Tor
Streitobjekt Nutzhanf: Durften sie oder durften sie nicht?Urheber/in (Lizenz)

Da Steffen Geyer bisher nicht einmal das Geld für Prozess- und Anwaltskosten der ersten Instanz beisammen hat, es aber im Sinne des Engagements für die Freigabe von Cannabis wäre das Urteil anzufechten, hat die Grüne Hilfe trotz geringer Finanzmittel bereits 50 Eur „zur Linderung der gesellschaftlichen Auswirkungen der Drogenproblematik“ gespendet.

Wir rufen zu entsprechenden Spenden an Grüne Hilfe e.V., Postbank Frankfurt, BLZ: 500 100 60, Konto: 91570-602 ( IBAN: DE11 5001 0060 0091 5706 02, BIC: PBNKDEFF ), Verwendungszweck: HP’06 auf!

Die eingegangenen Spenden werden dem verurteilten Hanf-Aktivisten, Steffen Geyer, für Prozess- und Anwaltskosten überwiesen. Eine abzugsfähige Spendenquittung kann auf Wunsch (bitte unter Verwendungszweck –Quittung- und Name und Anschrift auf der Überweisung vermerken)

Infos zu Hanf im Netz

2. Juni 2008

Die „Arbeitsgemeinschaft freies Wissen im Netz“ hat unter www.exika.de ein Internet-Lexikon für alle, die eine kurze und knappe Erklärung suchen, veröffentlicht. Das Projekt wird im Rahmen des Studiums an der Universität Hamburg entwickelt.

Dort finden sich u.a. auch interessante kurze Erklärungen zu Cannabinol, Hanf, Haschisch, THC,… Die Erklärungen können von BesucherInnen der Internet-Seite auch bearbeitet werden.

Neues Grüne Hilfe Netzwerk Büro in Frankfurt am Main!

28. Mai 2008

Mit dem 29. Mai 2008 nimmt ein neues Grüne Hilfe Netzwerk Büro in Frankfurt am Main seine Arbeit auf.

Wir begrüssen unsere neue Mitstreiterin und wünschen ihr viel Spass an der Sache!

Hier die Kontaktdaten in kürze:
c/o Ermel, Geleitsstr. 10, 60599 Frankfurt, Fon: 069 – 269 109 63, eMail:ffm(at)gruene-hilfe.de – bitte (at) durch @ ersetzen!

Über diesen Kurzlink kommst du auch zur Infoseite über das Grüne Hilfe Netzwerk Regionalbüro Frankfurt am Main / Hessen.

Briefe aus dem Knast 1 – JVA Koblenz

28. Mai 2008

Sehr geehrte Damen und Herren.

Bis zum heutigen Tag werden die Menschenrechte in der JVA Koblenz mit Füßen getreten. An verschiedenen Beispielen werde ich dies deutlich machen:

Sichtschutzscheiben vor jedem Zellenfenster!

Zusätzlich zu den Gittern vor den Zellenfenstern hat die JVA Koblenz vor vielen Jahren auch noch Drahtkästen angebracht, die von ihrer Frontseite durch ein milchglasähnliches Plexiglas verschlossen sind. Durch diese Maßnahme verdunkelt sich das Tageslicht dermaßen, dass ohne künstliches Licht kein Buch zu lesen ist. Diese Maßnahme soll verhindern, dass die Gefangenen Kontakt zu Menschen auf der Simmerner Str. aufnehmen, bzw. Gegenstände auf die Fahrbahn schmeißen könnten. Der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit wurde gewahrt, indem man kurzerhand alle Zellenfenster mit dem Lichtschutzscheiben verdunkelte. Man hält es scheinbar auch nicht für nötig, die Scheiben von außen einmal zu säubern. Da etwa 500 Fenster abgedunkelt sind und tagsüber durch künstliches Licht erhellt werden müssen, erhöhten sich die Stromkosten für die Anstalt pro Jahr auf über 20.000 Eur. Die Abwehrkräfte und das Immunsystem der Menschen in der hochtechnologischen Welt sind dermaßen geschwächt, dass es für die Gesundheit unabdingbar ist, so viel wie möglich von dem lebenswichtogen Tageslicht zu absorbieren. Der Hormonhaushalt, der Stoffwechsel und die Vitaminproduktion hängen vom Tageslicht ab, vor allem das lebenswichtige Vitamin D, welches vom Körper nur bei Tageslicht produziert werden kann. Es ist einfach vom Medizinischen her notwendig, das entsprechende Tageslicht zur Verfügung zu stellen, da ansonsten die Gefangenen zu Grunde gerichtet werden.

Abhilfe tut Not und ist mit einfachen Mitteln möglich!

Entlang der Simmerner Str. zieht man einen Zaun in der Länge des JVA-Gebäudes hoch bis über die oberen Zellenfenster. Der Zaun muss mindestens 1m von den Zellenfenstern angebracht werden, damit er nicht von den Gefangenen zerstört werden kann. Der Zaun sollte von einer stärkeren Version eines Kaninchendrahtes hergestellt sein. Der Bürgersteig auf der Seite des JVA-Geländes muss für den Fußgängerverkehr gesperrt werden. Falls man dann noch ganz sicher gehen will, um jeglichen Kontakt zur Außenwelt zu verhindern, sollte man auf der anderen Seite einen 2m hohen Lichtschutzzaun anbringen. Als Material für den Zaun könnte man die überflüssig gewordenen Sichtschutzscheiben verwenden. Die Baukosten kann man durch die Einsparungen der Stromkosten decken. Damit wäre das Problem gelöst.

Zur Sommerzeit entsteht eine unerträgliche Hitze in den Zellen!

Der Luftaustausch in den Zellen wird durch die Sichtschutzscheiben auf ein Minimum reduziert, wodurch unerträgliche Temperaturen in den Zellen entstehen. In den letzten Jahren hatten die Beamten erbarmen mit den Gefangenen und öffneten entweder die Durchreichklappen in den Türen oder die Türen wurden geöffnet. Das ist wg. des Nichtraucherschutzes dieses Jahr nicht mehr möglich. Durch die Hitze in den Zellen werden Lebensmittel in kürzester Zeit ungenießbar. In den mir bekannten JVA’s hat man aus diesem Grund Kühlschränke mit nummerierten Fächern aufgestellt, damit die Gefangenen ihre Lebensmittel vor dem frühzeitigen Verderben schützen können. In der JVA Koblenz gibt es solche Überlegungen scheinbar nicht. Ein jeder Bürger kann ja mal zu Hause den Stecker vom Kühlschrank für 2 Tage ziehen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es Einen gibt, der es attraktiv findet, sich die Butter oder Margarine flüssig auf sein Brot zu schütten.

Fortsetzung folgt:
Die ungerechte und ungerechtfertigte Behandlung von Gefangenen, die gegen das BtmG verstoßen haben.

Diesen Brief und die folgenden Briefe schreibe ich aus dem Grund, dass Außenstehende Kenntnis von den Verhältnissen in der JVA Koblenz erhalten, und so hoffe ich, Veränderungen mit herbeiführen zu können.

Großer Hasch-Fund wird auf DNA-Spuren untersucht

22. Mai 2008

Nach dem Drogenfund auf der Autobahn 2 hat die Polizeidirektion Nord beim Landeskriminalamt (LKA) eine Analyse der sichergestellten rund 100 Kilogramm Haschisch in Auftrag gegeben. Geprüft werden soll, ob sich über mögliche DNA-Spuren an dem Haschisch eine Spur zu weiteren Tätern ergibt, wie Polizei und LKA am Dienstag in Magdeburg mitteilten. Außerdem soll die Reinheit untersucht werden.

Die mehr als 100 Kilogramm Haschisch und rund zehn Kilogramm Marihuana im Marktwert von rund 500.000 Euro waren am Sonntag in Taschen entdeckt worden, die ein Mann aus seinem Auto genommen hatte, als der Wagen bei Bornstedt (Bördekreis) Feuer fing.

Quelle: 20.05.08, Mitteldeutsche Zeitung: Haschisch-Päckchen von der A 2 werden untersucht