Das Grüne Hilfe Netzwerk, für Menschen mit Problemen mit dem BtMG

Willkommen auf der Webseite des Grüne Hilfe Netzwerk e.V.

Der Grüne Hilfe Netzwerk e.V. ist ein Organ bundesweiter Pro-Hanf Gruppen, welcher 1994 auf Initiative der Cannabis-Bundeskonferenz entstanden ist.

"Sie haben das Recht, die Aussage zu verweigern."

Wir verstehen uns als Kontakt- und Informationsbörse sowie Hilfe zur Selbsthilfe zu den Themen Cannabis und Recht, Cannabis als Medizin und Gefangenenbetreuung.

In der Navigationsleiste, auf der rechten Hälfte der Webseite, findest du Kontaktinformationen sowie eine Vielzahl von Informationen und Links.

Wir betreiben auch eine Mailingliste, mit der du ständig von uns auf dem neusten Stand gehalten wirst. An dieser Stelle geht es mit den Neuigkeiten der Grünen Hilfe weiter.


THC-Nachweiszeiten: Werden durch Stress und Diät beeinflusst

14. August 2009

Sidney, Australien: Eine in kürze im British Journal of Pharmacology erscheinende Studie belegt, dass das Ausscheiden von Abbauprodukten des THC, dem THC-COOH, von den Reaktionen des Körpers auf Stress oder Schlankheitskuren, beeinflusst wird.

Untersuchungen an der Universität Sidney in Australien haben berichtet, dass Ratten, die dem Stresshormon ACTH ausgesetzt waren, höhere Mengen von Abbauprodukten des Cannabis im Blut hatten als die Kontrollgruppe. Ratten, denen die Nahrung entzogen wurde, hatten ebendfalls höhere Werte von THC-COOH, als die nicht-hungernde Kontrollgruppe.

Die Autoren der Studie sagen, dass ihre Ergebnisse eine physiologische Erklärung liefert für das Phänomen, dass manche Gebraucher der Droge auch lange nach dem Absetzen einen positiven Drogentest haben.
Das Abbauprodukt THC-COOH, ist der hauptsächliche Bestandteil, auf den Urindrogentests anschlagen. Diese Substanz sammelt sich im Körperfett an. Wenn das Körperfett abgebaut wird, werden auch Spuren von den Cannabissubstanzen freigesetzt. Diese sind zwar nicht Rauschfähig, aber können in den modernen, sehr genauen Drogenscreenings auch noch Monate später gefunden werden.

Für mehr Informationen darüber, kontaktiere das Grüne Hilfe Netzwerk oder Paul Armentano, NORML Deputy Director, paul@norml.org (Englischsprachig)

via die Hanfplantage und NORML

Jürgen Hahnel: Briefe aus dem Knast – Teil Drei

4. August 2009

Wir mussten die Texte leider vom Netz entfernen.
Jürgen Hahnel freut sich über Post von dir! Du kannst ihn folgendermassen Kontaktieren: z.Zt. Schloß 1, 72108 Rottenburg, JVA Rottenburg

Gelungener Gedenktag für verstorbene DrogengebraucherInnen in Frankfurt

4. August 2009

Frankfurt a.M. Unter dem Motto „Menschenwürde in der Drogenpolitik- Ohne Legalisierung geht es nicht“ organisierte JES Frankfurt in Zusammenarbeit mit der Grünen Hilfe Hessen und der linken Landesarbeitsgemeinschaft Drogenpolitik Hessen am 21.Juli den Gedenk-, Protest und Aktionstag für verstorbene DrogengebraucherInnen.

Gedenktag für verstorbene DrogengebraucherInnen in Frankfurt am Main
Den gesamten Artikel weiterlesen »

Jürgen Hahnel: Briefe aus dem Knast – Teil Zwei

27. Juli 2009

Wir mussten die Texte leider vom Netz entfernen.
Jürgen Hahnel freut sich über Post von dir! Du kannst ihn folgendermassen Kontaktieren: z.Zt. Schloß 1, 72108 Rottenburg, JVA Rottenburg

Grüne Hilfe zeichnet Schildower Manifest

23. Juli 2009

Arnstadt: Am 20. Juli 2009 hat der Verein “Grüne Hilfe Netzwerk e.V.” das Manifest des Schildower Kreises unterzeichnet. Das Manifest hält fest, dass die Drogenprohibition gescheitert ist, dass die Prohibition schädlich für die Gesellschaft ist, dass die Prohibition mit zu viel Geld befeuert wird, die woanders besser genutzt werden könnten und dass die Prohibition schädlich ist für die Konsumenten, deren Leben sie zu schützen vorgibt.

Mit der Drogenprohibition gibt der Staat seine Kontrolle über Verfügbarkeit und Reinheit von Drogen auf.
Nicht die Wirkung der Drogen ist das Problem, sondern die repressive Drogenpolitik schafft Probleme. Die überwiegende Zahl der Drogenkonsumenten lebt ein normales Leben. Selbst abhängige Konsumenten bleiben oftmals sozial integriert. Menschen mit problematischem Drogenkonsum brauchen Hilfe. Die Strafverfolgung hat für sie und alle anderen nur negative Folgen.

Der Staat darf die Bürger durch die Drogenpolitik nicht schädigen. Es ist deshalb notwendig, Schaden und Nutzen der Drogenpolitik ideologiefrei wissenschaftlich zu überprüfen. Das kann nach unserer Auffassung nur dazu führen, die Drogenprohibition aufzugeben und legale Bezugswege zu schaffen.

Der Schildower ist ein Netzwerk von Experten aus Wissenschaft und Praxis: www.schildower-kreis.de. Dort befindet sich auch das gesamte Manifest.

Wir möchten natürlich auch dich ermutigen, dieses Manifest mitzuzeichnen!

Im Schildower Kreis sind u.a. folgende Fachleute vernetzt:
Prof. Dr. habil Gundula Barsch, Prof. Dr. jur., Dipl.-Psych. Lorenz Böllinger, Prof. Dr. Horst Bossong, Dr. Bernd Dollinger, Prof. Dr. Johannes Feest, Andreas Heimler, Prof. Dr. Henner Hess, Prof. Dr. Manfred Kappeler, Michael Kleim, Dr. Axel Klein, Dr. Nicole Krumdiek, Prof. Dr. jur. Cornelius Nestler, Dr. Bettina Paul, Prof. Dr. jur. Stephan Quensel, Dirk Schäffer, Prof. Dr. Sebastian Scheerer, Prof. Dr. Henning Schmidt-Semisch, Dr. Wolfgang Schneider, Prof. Dr. Heino Stöver, Dr. Rainer Ullmann, Dipl. FinW. Georg Wurth

GH Hessen ruft auf zum Protest-, Aktions- und Trauertag am 21. Juli 2009 in Frankfurt

20. Juli 2009

12. Nationaler Gedenktag für verstorbene Drogengebraucherinnen und Drogengebraucher

MENSCHENWÜRDE IN DER DROGENPOLITIK – OHNE LEGALISIERUNG GEHT ES NICHT!

jes-Frankfurt, Grüne Hilfe e.V. und die Arbeitsgemeinschaft Drogen der LINKEN in Hessen sind deshalb am 21. Juli 2009 von 9:00 Uhr bis 16:30 Uhr mit einem Informationsstand am „Kaisersack“. Wir werden dort auf unsere drogenpolitischen Forderungen mit Transparenten und Flyern etc. aufmerksam machen. Auf den zehntausendfachen Tod durch Prohibition und Drogenrepression in den letzten Jahren und Jahrzehnten werden wir durch ein symbolisches Zeichen von 33 ausgelegten Holzkreuzen hinweisen, die an die 2008 verstorbenen Frankfurter Drogengebraucherinnen und Drogengebraucher erinnern sollen.
Den gesamten Artikel weiterlesen »

Jürgen Hahnel: Briefe aus dem Knast – JVA Rottenburg

18. Juli 2009

Wir mussten die Texte leider vom Netz entfernen.
Jürgen Hahnel freut sich über Post von dir! Du kannst ihn folgendermassen Kontaktieren: z.Zt. Schloß 1, 72108 Rottenburg, JVA Rottenburg

Rottenburg: Jürgen Hahnel im Hungerstreik

14. Juli 2009

HUNGERSTREIKERKLÄRUNG
Schluss mit dem “Krieg gegen Drogen”(-KonsumentInnen)!
Foto von Jürgen HahnelIch hätte eigentlich bis spätestens 16. Juni´09 meine Haft (Grüne Hilfe berichtete) in der JVA-Rottenburg antreten sollen, aber nachdem der Aufschubantrag, trotz meines ärztlichem Attests, abgelehnt wurde, blieb mir nichts anderes übrig, als bis spätestens 7. Juli “abzutauchen”, da ich noch nicht Alles in Freiheit erledigen konnte.
[ Vielleicht wurde ich vor dem 7. Juli verhaftet und der JVA zugeführt – dies ist beim Erstellen dieses Textes am 15.6. unklar ] Mittlerweile bin ich inhaftiert und mein anfangs “stiller” Hungerstreik (seit dem 1. Hafttag) wird hiermit öffentlich ! [ Es ist damit zu rechnen, dass ich bald ins JVA-Krankenhaus "Hohenasperg" bei Stuttgart verlegt und zwangsernährt werde ]
Den gesamten Artikel weiterlesen »

Prohibitions-Gegner nun inhaftiert – Briefkontakte erwünscht

8. Juli 2009

Foto von Jürgen HahnelRottenburg. Im August 2007 wurde Prohibitionsgegner und Menschenrechtsaktivist Jürgen Hahnel vom Amtsgericht Tübingen wegen Cannabis-Besitzes in nicht geringer Menge zu einer Bewährungs-Strafe von 15 Monaten und 120 Arbeitsstunden verurteilt. Um für seinen Protest gegen die Hanf-Prohibition Öffentlichkeit zu erwirken, verweigerte er die Arbeits-Ableistung, die Bewährung wurde widerrufen und am Montag, den 6. Juli wurde er verhaftet.

Er will auch in Haft seinem Protest gegen die Hanf-Prohibition Ausdruck geben!

Weitere Informationen auf Jürgens Homepage: www.sichtbarewelt.de. Er war als Menschenrechtsaktivist 2003 im Irak.

Jürgen Hahnel freut sich über Post! Wenn du schreiben willst, schicke es in die JVA Rottenburg, Schloß 1, 72108 Rottenburg. Wie in JVA’s üblich wird die Post vor Aushändigung gelesen.

Antragsstellung einer Ausnahmegenehmigung nach §3 Abs. 2 des BtMG

1. Juli 2009

Mit diesem nachfolgendem Bericht möchten Doktor Hanf den in Frage kommenden Patienten sowie Ärzten leicht verständlich eine Hilfestellung bieten um das Antragsverfahren unter Berücksichtigung der zu erfüllenden Voraussetzungen zur Erlangung der Erlaubnis nach § 3 Abs. 2 BtMG zu verstehen, näher zu bringen und unter gegebenen Voraussetzungen umzusetzen.

Den gesamten Artikel weiterlesen »

Seiten: Vorherige 1 2 3 4 5 6 7 8 ...15 16 17 Nächste