Willkommen auf der Webseite des Grüne Hilfe Netzwerk e.V.
Der Grüne Hilfe Netzwerk e.V. ist ein Organ bundesweiter Pro-Hanf Gruppen, welcher 1994 auf Initiative der Cannabis-Bundeskonferenz entstanden ist.
"Sie haben das Recht, die Aussage zu verweigern."
Wir verstehen uns als Kontakt- und Informationsbörse sowie Hilfe zur Selbsthilfe zu den Themen Cannabis und Recht, Cannabis als Medizin und Gefangenenbetreuung.
In der Navigationsleiste, auf der rechten Hälfte der Webseite, findest du Kontaktinformationen sowie eine Vielzahl von Informationen und Links.
Wir betreiben auch eine Mailingliste, mit der du ständig von uns auf dem neusten Stand gehalten wirst. An dieser Stelle geht es mit den Neuigkeiten der Grünen Hilfe weiter.
Frankfurt. Die Grüne Hilfe Hessen ruft zum „Gedenktag für verstorbene DrogengebraucherInnen“ am Mittwoch, den 21.Juli in Frankfurt auf.
Ab 9 Uhr werden JES Frankfurt, Hanf-Initiative Frankfurt, Die Linke.- LAG Drogenpolitik Hessen und Grüne Hilfe Hessen am Kaisersack (gegenüber vom Hauptbahnhof) Infostände ausrichten. Gegen 17 Uhr wird dann ein Trauer- und Protestmarsch zur Gedenkplatte im Lesegarten (Taunusanlage) starten. Im Lesegarten wird eine Abschlusskundgebung stattfinden. Als RednerIn haben Volker Weimer (Referent des Drogenreferats der Stadt Frankfurt), Christian Holl (JES Frankfurt), Jo Biermanski (Grüne Hilfe Hessen) und eine Vertreterin der Kreisvorstandes der Linken.- Frankfurt zugesagt. Weitere RednerInnen sind angefragt.
Neben dem Gedenken an die Verstorbenen fordern die Initiatoren vor allem Nachbesserungen der Richtlinien zur medizinischen Heroinvergabe. JES Frankfurt: „Die vom Gemeinsamen Bundesausschuss der Ärzte und Kassen beschlossenen Richtlinien sind nichts anderes als ein Heroinabgabe-Verhinderungspapier“.
Die Grüne Hilfe Hessen freut sich über rege Beteiligung.
Da die Redaktion viele Anrufe, e-mails und Briefe von Hilfe suchenden Opfern der Prohibition erhält, und zwar gerne hilft, aber auch oft weiterverweist an die “Grüne Hilfe” ist natürlich auch ein Bericht über diese Organisation interessant und wichtig: Der Verein betreut mit kurzer Unterbrechung seit fast 40 Jahren Hanfgefangene, unterstützt, berät und hilft den kriminalisierten Konsumenten und eingesperrten Hanf-Fachverkäufern wo immer es nur geht. So hat das Hanf Journal unseren Pressesprecher, Joachim Biermanski, gebeten, ihren Lesern die „Grüne Hilfe“ einmal kurz vorzustellen.
Frankfurt. Rund 100 TeilnehmerInnen beteiligten sich am „global marijuana march“-Aktionstag am 08.Mai in Frankfurt. „Grüne Hilfe Hessen“ und „Die Linke.- LAG Drogenpolitik Hessen“ hatten Infostände organisiert. Die Kundgebung mit Redebeiträgen von Ulrich Wilken (Die Linke- Hessen, MdL), Christian Holl (J.E.S. Frankfurt), Jochen Löblein (Piraten- AG Drogen) und Jo Biermanski (Grüne Hilfe) wurde moderiert von Michael Ohlenschläger (Hanf-Initiative Frankfurt). Anschließend war bei „Musik aus der Konserve“ in angebehmer Atmosphäre Gelegenheit zu Diskussion und gegenseitigem Kennenlernen. Leider hatten sich in der Zwischenzeit diverse Hanf-FreundInnen bereits verabschiedet, trotzdem beteiligten sich an der abschließenden Demonstration über den Römerberg zum Main noch 30-40 Hanf-FreundInnen. Am Mainufer fand der Hanf-Aktionstag dann seinen chilligen Ausklang.
Zu der am 27.4.2010 in Berlin stattfindenen Veranstaltung der Europäischen Aktion Drogen (EAD) in der Berliner Vertretung der Europäischen Union protestieren Vertreter der Zivilgesellschaft, die sich mit dem Drogenproblem auseinandersetzen, gegen diese ungerichtete und zwecklose Aktion. So wurde die EAD ohne Absprache mit dem Zivilgesellschaftlichen Forum zu Drogen der Europäischen Kommission und unter Protest der Versammlung “durchgedrückt” und damit Steuergelder verschwendet. Den gesamten Artikel weiterlesen »
Frankfurt. Im Zusammenhang mit dem weltweiten Global Marijuana March rufen Hanfinitiative Frankfurt, Grüne Hilfe Hessen, J.E.S. Frankfurt und Die Linke- LAG Drogenpolitik Hessen gemeinsam zum Hanf-Aktionstag in Frankfurt auf. Mit diesem Aktionstag, der weltweit in über 210 Städten gleichzeitig stattfindet, fordert die Hanf-Initiative die sofortige Legalisierung des Anbaus von bis zu 5 weiblichen Hanfpflanzen zum Eigenbedarf. „Hobbygärtner leben gesünder und sind unabhängig vom Schwarzmarkt“ heißt es in der Presseerklärung der Hanf-Initiative.
Nachdem Jürgen Hahnel seinen drogenpolitischen Hungerstreik (Hanfjournal berichtete) wieder aufgenommen hat und auf das Strafvollzugssystem ausgeweitet hat, erreichte Jo Biermanski (Pressesprecher der “Grünen Hilfe”) per Postkarte folgende Nachricht:
“Hallo Jo+ Michael (Hanfjournal) und interessierte Öffentlichkeit: Hiermit beende ich die Zusammenarbeit, die nie wirklich eine war, sondern der Zensur und subjektiven Auswahl der Inhalte “zu meinem Fall” von Jo + Michael unterlag. Das musste ich letztlich am Umgang mit meiner Gegendar-/Richtigstellung zum Michael-Kommentar (in der Januarausgabe) bzgl. Heike Hänsel (MdB, Die Linke.), “Weintrinkerin” und meiner angeblichen “Kleinkariertheit” erkennen! Denn mein Aufklärungstext wird einfach unterschlagen! Ihr könnt Eure Info besser direkt aus der Internetseite www.sichtbarewelt.de beziehen! Denn da handle ich selbst als “Subjekt” und werde nicht als v.a. “Objekt” benutzt. Genug ist genug und es ist, wie es ist!
Übrigens habe ich meinen Hungerstreik-Anlass auch auf Medienschaffende (neben der Drogenpolitik und dem Strafvollzug(System) erweitert, wg. Langjährigen überwiegend schlechten Erfahrungen.”
Kommentar:
Da wird Wohl die Episode um “Weintrinkerin” Heike Hänsel (MdB/ Die Linke.) zum Anlass, den Kontakt zum Hanfjournal (Michael Knodt) und zur “Grünen Hilfe” (Jo Biermanski) abzubrechen. Ohne dass Jürgen Hahnel seine Hungerstreik-Aktion im Vorfeld mit entsprechenden drogenpolitischen Initiativen vorbereitet hatte, haben sich Hanfjournal und Grüne Hilfe im Rahmen ihrer Möglichkeiten nach Kräften bemüht, die Hungerstreik-Aktion in die Öffentlichkeit zu tragen und soweit möglich im Sinne der “Hanf-Solidarität” zu unterstützen.
Aber auch in solidarischer Arbeit sind Kompromisse notwendig… Wenn Jürgen nun den Kontakt zu Hanf-Aktivisten, wie Michael Knodt und Jo Biermanski abbricht ist dies bedauerlich, vielleicht schade, aber- wie schrieb Jürgen schon- “Es ist wie es ist!”
Berlin: Das Grüne Hilfe Netzwerk hat sich offiziell zum Drogen- und Suchtrat der Bundesregierung angemeldet. Am 5.3.2010 ging der Brief an die Drogenbeauftragte Dyckmans. Im Newsletter der Drogenbeauftragten von November/Dezember 2009 wurde angekündigt, den “Drogen- und Suchtrat”als beratendes Gremium wieder einzuberufen. Wir möchten an dem Rat teilnehmen, damit die Gesellschaft an unseren Erfahrungen und der anderer Nicht-Regierungsorganisationen und betroffenen Bürgern in Europa teilhaben kann.
Update
Der Meldung wurde per Brief Abgelehnt. Trotzdem die Drogenbeauftragte auf Ihrer Webseite verlautbaren lässt, dass sie bei der “Umsetzung der Sucht- und Drogenpolitik viele und ganz unterschiedliche Gruppen eingebunden [werden und] es einer bestmöglichen Koordinierung und Abstimmung [bedürfe.]” So käme es der Drogenbeauftragten darauf an, alle gesellschaftlichen Kräfte in den Prozess einzubinden.
Für die weitere Ausgestaltung der Drogen- und Suchtpolitik wünsche ich mir deshalb einen regen Gedankenaustausch mit allen betroffenen Gruppen und eine konstruktive Zusammenarbeit.
Nein, Frau Dyckmans und das Bundesministerium für Gesundheit: So funktioniert das nicht. “Betroffene Gruppen” verprellen und dann solche Texte verfassen, zeugt von einer gespaltenen Persönlichkeit.
Im Thomé Newsletter vom 12.3.2010 wird auf eine geplante erschwerung für die Prozesskostenhilfe hingewiesen. Dies ist noch keine geltende Gesetzeslage, aber wir möchten an dieser Stelle darauf hinweisen.
So sollen mit dem folgenden Gesetzesentwurf diverse Hürden bei der PKH-Bewiligung aufgebaut werden, so auch der Name “Prozesskostenhilfebegrenzungsgesetz”.
Das Dokument ist bei Harald Thome – PKH-Novelle.pdf zu bekommen.
Prozesskostenhilfe (PKH) (früher als „Armenrecht“ bezeichnet) kann gem. §§ 114 ff. ZPO einkommensschwachen Personen eine finanzielle Unterstützung zur Durchführung von Gerichtsverfahren gewährt werden. Sie ist eine spezialgesetzlich geregelte Einrichtung der Sozialhilfe im Bereich der Rechtspflege und dient der Umsetzung der Rechtsschutzgleichheit. (WP) Den gesamten Artikel weiterlesen »
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JVA Rottenburg. Wegen Besitzes von Cannabis ist Hanf-Aktivist Jürgen Hahnel seit 6.Juli’09 in der JVA Rottenburg inhaftiert, um seine 15-monatige Haftstrafe zu verbüßen. Um sich Vollzugsproblemen und der Öffentlichkeitsarbeit zu seinem Fall widmen zu können, hatte er seinen zu Beginn der Inhaftierung begonnen drogenpolitischen Hungerstreik vorübergehend unterbrochen. Nun hat er den Hungerstreik wieder aufgenommen.
Da sich im Vollzug diverse Probleme ergaben, unter anderem mit dem Krankenrevier im Zusammenhang mit seiner Krankenakte und die verweigerte Aushändigung der Zeitschriften „Hanfjournal“ und „grow!“ sowie des Fachbuchs „Rauschzeichen“, hat der Hanf-Aktivist seinen drogenpolitischen Hungerstreik inhaltlich „auf vielfältige Widrigkeiten des Strafvollzugssystems“ ausgeweitet: „Seit 30.Januar befinde ich mich im konsequenten Hungerstreik bis zur Entlassung und muss mit baldiger Zwangsernährung und Verlegung rechnen. Derzeit geht es mir den Umständen der Inhaftierung entsprechend gut bis ausreichend“, schrieb er am 6.Februar.