Archive for the 'Allgemeines' Category

Petition: Keine Strafverfolgung von Cannabispatienten von Dr. Grotenhermen gestartet

Freitag, April 27th, 2018

Die Petition an den Bundestag von Dr. Franjo Grotenhermen und der ACM ist gestartet! Sie wendet sich gegen die Strafverfolgung der Patienten, die Cannabis als Medizin benötigen. Alle mitmachen – Unterschriftenlisten zum Rumgeben im Freundeskreis oder bei Infoständen gibt es hier: http://www.petition.cannabis-med.org/pet-2018.pdf

In den kommenden Wochen sollen 50.000 Unterschriften auf Unterschriftenlisten gesammelt werden!

Die ausgefüllten Unterschriftenlisten bitte an die folgende Adresse senden: ACM, Am Mildenweg 6, 59602 Rüthen.

Hier geht es zur Petitionsseite: petition.cannabis-med.org

Die Petition:

Der Bundestag möge beschließen, dass Patientinnen und Patienten, bei denen aus ärztlicher Sicht eine Behandlung mit Cannabis oder Cannabinoiden medizinisch indiziert ist, nicht mehr strafrechtlich verfolgt werden dürfen. Durch eine Änderung des Betäubungsmittelgesetzes soll verhindert werden, dass Patientinnen und Patienten, die Cannabis auf der Grundlage eines ärztlichen Attestes verwenden, kriminalisiert werden können.

Die Begründung kann auf der oben genannten Petitionsseite nachgelesen werden.

Hinweis: Regionalbüro Baden-Würtemberg mit neuer Telefonnummer!

Donnerstag, Oktober 5th, 2017

Meine neue Nummer ist: 0151-26717189

Piraten kritisieren Referentenentwurf zu medizinischem Cannabis

Samstag, Juni 18th, 2016

In einer gestern veröffentlichten Pressemitteilung kritisiert die Piratenpartei den Referentenentwurf des Gesundheitsministerium zu medizinischem Cannabis. Die geplante Reform soll mehr Patienten den Zugang zu Cannabis als Medizin ermöglichen und die längst überfällige Kostenübernahme durch die Krankenkassen regeln. Außerdem soll das benötigte Cannabis unter Aufsicht einer zu gründenden Cannabisagentur in Deutschland angebaut werden. Der Entwurf sei „ein Schnellschuss vom Team „Gröhe-Mortler“, der zu Lasten der leidenden Patienten geht und letztlich den Anbau einer alten Heilpflanze verhindern soll, die ein wichtiger Bestandteil unserer Kultur war und ist.“

Die Piraten kritisieren unter anderem, dass den Krankenkassen die Entscheidung überlassen werden soll, in welchem Fall mit Cannabis behandelt und die Finanzierung übernommen wird. Die Pläne seien als ein „Anbauverhinderungsgesetz“ zu verstehen. Außerdem werde im vorliegenden Gesetzentwurf die Artenvielfalt der Pflanze „völlig außer acht gelassen, obwohl bekannt ist, dass unterschiedliche Sorten individuelle Linderung oder Heilung bewirken.“ Die Partei fordert, dass sowohl der Anbau als auch der Konsum von Cannabis so reglementiert werden soll, „dass eine kontrollierte Selbstversorgung und der Umgang selbstverständlich werden“.

Andreas Vivarelli, Themenbeauftragter für Drogen- und Suchtpolitik der Piratenpartei Deutschland fasste zusammen: „Die PIRATEN sprechen sich ganz klar und entschieden gegen dieses unsinnige „Anbauverhinderungsgesetz“ aus und fordern eine moderne, am Menschen und seinen Therapiebedürfnissen ausgerichtete Cannabis-Politik.“ Das gehe auch anders. Das Fazit Vivarellis zu dem Entwurf: „Bitte entsorgen, liebe Bundesregierung, das hilft niemandem.“

Grüne Hilfe Bayern bietet wieder eine Sprechstunde an

Sonntag, März 20th, 2016

Am 9. April von 14.00 – 16.00 Uhr ist Katharina Walter wieder für Euch da, um Fragen um die herrschende Rechtsprechung, der medizinischen Lage und Anwaltskontakten zu beantworten.
Eine Welt Haus, Schwanthalerstraße 80, 80336 München, Raum 110.

Hanffreunde Bayern aufgepasst, hier ein Termin von Katharina:

Freitag, März 4th, 2016

Am 12.März von 14.00 – 16.00 Uhr ist Katharina Walter für Euch da, um Fragen um die herrschende Rechtsprechung, der medizinischen Lage und Anwaltskontakten zu beantworten.
Eine Welt Haus, Schwanthalerstraße 80, 80336 München, Raum 110.

Cannabiskonsum und Führerschein: Die 1,0ng/ml Grenze bleibt

Mittwoch, Januar 20th, 2016

Führerscheininhaber müssen weiterhin schon bei einer Blutkonzentration von 1,0 ng Tetrahydrocannabinol (THC) pro ml Blutserum mit einem Entzug ihrer Fahrerlaubnis rechnen. Das hat die 9. Kammer des Verwaltungsgerichts Gelsenkirchen heute in insgesamt fünf Verfahren entschieden.

Quelle

Dazu demnächst mehr. Auch wenn die Entscheidung natürlich nicht zu begrüßen ist, gibt die letzte Empfehlung wieder Möglichkeiten auf dem Klageweg etwas zu bewegen – andere Gerichte in anderen Bundesländern, mögen das eventuell anders sehen.

Autor: bw@gruene-hilfe.de

Aktionstag Medizin 2015 an der Fachschaft der Medizinischen Fakultät der Georg-August-Universität Göttingen

Freitag, November 27th, 2015

P1070545

Am 2.12. 2015 von 8.00 – 16.00 Uhr vor und im Hörsaal 81, Zeit 10:00 – 11:45, Ort HS 552

Hier die Broschüre zur Veranstaltung: Broschüre: AT2015_3.pdf

Die Grüne Hilfe vertritt Jost Leßmann, Regionalbüro Niedersachsen

Podiumsdiskussion – Legalisierung von Cannabis mit Prof. Ehrenreich Max-Planck-Institut für Experimentelle Medizin, Prof. Poser Oberarzt für Pharmakologie und Toxikologe und Psychatrie, Prof. Ambos Richter am Landgericht Göttingen und Jost Leßmann Grüne Hilfe Niedersachsen.

„Herr Leßmann weist darauf hin, dass die Konsumenten von Cannabis genötigt
werden, auf dem Schwarzmarkt einzukaufen. Der Drogenschwarzmarkt sei von Leuten beherrscht, die nur an harten Drogen etwas verdienen. Hanf würde nur angeboten, weil es so beliebt bei den Kunden sei. Alle Cannabis
Konsumenten kämen somit regelmäßig mit harten Drogen in Berührung. Wäre Cannabis legal zu erhalten, würden große Teile der harten Drogenszene verschwinden. Außerdem sei nicht das Cannabis als Substanz der Einstieg in die Drogenszene, vielmehr bringe die sprachliche Kategorisierung von Haschisch als illegale Droge seinen Konsumenten auf dem
Drogenschwarzmarkt in die Nähe von harten Drogen.
Ein anderes Problem sei das gefährliche Strecken der Droge mit giftigen Substanzen wie Henna, Blei oder auch Schuhcreame. Dieser Handhabung werde Verschlimmert durch die Regelung, dass ein Händler, falls er erwischt
wird, nach dem prozentualen Wirkstoffgehalt (THC-Anteil) im Haschisch verurteilt wird. Je schlechter also die Qualität des beschlagnahmten Stoffes sei, desto milder die Strafe. Für gesundheitsgefährdendes Strecken mit z.B. Chemikalien werde man so auch noch belohnt.“

Weitere Hausdurchsuchungen bei Growshop-Kunden

Montag, November 9th, 2015

Unsere Freunde vom Hanfverband berichten hier. Anscheinend gibt es einen direkten Zusammenhang zum Großhändler MIHA (wir berichteten).

Betroffen sind wohl die Shops: „Growbox.kaufen“ und „Hydro-Grow“ und eventuell weitere Shops die damit zusammenhängen (laut Hanfverband).

Zieht daraus die entsprechenden Schlüße und bedenkt, dass Hausdurchsuchungen auch sehr viel später stattfinden können, wie die bisherige Fälle gezeigt haben.

Informationen oder Insidertipps sind gerne gesehen. Wir veröffentlichen diese hier dann anonymisiert oder können die Infos andersweitig weitleiten.

Autor: Regional-Büro Baden-Württemberg

In eigener Sache: Kommentare

Montag, November 9th, 2015

Ich sehe häufiger Kommentare die lauten: „Wo ist mein Beitrag?“, „Ist Eure Seite kaputt?“ usw usf.

Erklärung:  Wir haben uns entschlossen, dass alle Kommentare der Moderation unterliegen. Das muss leider so sein, aber ist in Eurem Sinne.

Es gibt User die persönliche Details posten. Diese Details könnten eventuell von den Behörden gegen Euch verwendet werden oder womöglich findet jemand aus Eurem Bekanntenkreis Jahre später einen Post von Euch hier auf der Seite.

Daher müssen wir alle Kommentare vorher prüfen und ggf. auch editieren können. Datenschutz ist ein wichtiges Anliegen der Grünen Hilfe. Die E-Mail die Ihr optional angeben könnt, wird auch NIEMALS veröffentlicht. Ihr müsst Euch hier nicht registrieren und könnt beim Namen auch „SmokyMcPot“ reinschreiben.

Bitte habt daher Verständnis dafür, dass wir die Kommentare nicht unmoderiert freischalten können und wollen – es ist in Eurem Sinne.

Aktuell werden die Kommentare hauptsächlich von mir bearbeitet. Wenn es dringend ist oder Ihre Euren Kommentar nicht findet, ruft mich an.

Autor: Regional Büro Baden-Württemberg

Die Fragwürdigkeit der Haaranalye

Samstag, Oktober 10th, 2015

Was wir in der Praxis schon oft festgestellt haben wurde hier durch das Rechts medizinische Institut Freibug bestätigt:

https://www.uniklinik-freiburg.de/nc/presse/pressemitteilungen/detailansicht/presse/558/

Genauere Infos findet man hier: https://www.nature.com/articles/srep14906

Solltet Ihr also die Wahl haben, verlasst Euch nicht auf die Haaranalyse.

Ggf. kann es man aber zur Vorbereitung einer MPU es mehrfach probieren – es muss ja nur bei einer Probe das Ergebnis negativ (d.h. positiv für euch) sein.