Archive for the 'Information' Category

Regionalbüro NRW zzt nicht erreichbar

Donnerstag, Mai 14th, 2020

Das Regionalbüro NRW ist zur Zeit aus gesundheitlichen Gründen nicht telefonisch erreichbar. Bitte wende dich an ein anderes Regionalbüro der Grünen Hilfe.

13./14.April: Skill sharing im Hambacher Forst mit Grüner Hilfe und Highzung!

Donnerstag, April 4th, 2019

13./14.April Skill sharing im Hambacher Forst – 13.April Konzert mit Highzung 14.April Diskussion zur Drogen-Politk

Meschenich. Nachdem Highzung mit Sänger Jo Bekiffski (Grüne Hilfe Hessen) am kältesten Samstag im Januar’19 bereits solidarisch und erfolgreich im Hambacher Forst eingeheizt hat,
wird Highzung nun am Samstag, den 13.April ab ca. 20 Uhr auf der Hüttendorf-Wiese bei Meschenich solidarisch erneut polit-hanf-punk-rocken…

Support wird noch gesucht (ist ein Soli-Konzert, alle Bands spielen aus Solidarität ohne Gage)
Interessierte Band kann sich melden zur Rücksprache bei Jo, Fon: 06631-708224

Am Sonntag, den 14.April findet dann gegen Mittag im Rundhaus auf der Hüttendorf-Wiese wieder die drogenpolitische Diskussionsrunde mit Jo Biermanski (Grüne Hilfe Hessen) statt.

comet zahlreich!

 

Falls ihr Highzung nicht kennt und noch nie was vom legendären „Schlachtrufe THC“-Sampler gehört habt:

Highzung – Haschrebell’n:

 

 

Telio wieder unterlegen: Überhöhte Telefonkosten in hessischen JVA’s

Freitag, Januar 11th, 2019

In einem Verfahren beim Zivilsenat des OLG Frankfurt wurde erwirkt, dass die Tarife, die bis 2015 bei dem Telefonanbieter Telio galten, deutlich überhöht waren. Allen in Hessischen Knästen, die von diesen Tarifen (0,20€/min ins Festnetz, 0,59€/min ins Mobile) Betroffenen steht nun ein Schadensersatz durch das Land Hessen in Höhe von 35,5% plus Zinsen zu.

Urteil vom 07.12.2018, Az.: 15U 181/17; Land Hessen./. Thomas Ehlers

Schon 2015 unterlag Telio in einem ähnlichen Fall in Sachsen-Anhalt: FAZ berichtete: Urteil : Häftlinge sollen günstiger telefonieren dürfen, am 05.01.2015.

DHV-Führerscheinkampagne: Klarer Kopf. Klare Regeln!

Montag, Juli 10th, 2017

Die Führerschein-Kampagne des DHV ist mittlerweile voll in Fahrt. Nach unserer Auftakt-Pressekonferenz gab es schon einige Presseberichte:

Null-Toleranz schafft nicht mehr Verkehrssicherheit! Der reine Umgang mit Cannabis, auch ohne jeden Verkehrsbezug, führt zu teuren führerscheinrechtlichen Maßnahmen.

Cannabiskonsumenten werden bestraft, obwohl sie nie berauscht gefahren sind. Deshalb sind sicherheitsrelevante THC-Grenzwerte notwendig, um Gerechtigkeit herzustellen.

Zur Erhöhung von Verkehrssicherheit ist die Einführung von sicherheitsrelevanten Grenzwerten notwendig. Dadurch wird die Motivation gesteigert, nüchtern zu fahren. Die zeitliche Trennung von Konsum und Teilnahme am Straßenverkehr wird gefördert, statt den Konsum per se zu bestrafen.

Ihr könnt euch einen Überblick verschaffen auf der zentralen Kampagnen-Homepage und immer aktuell am Ball bleiben, wenn ihr die Facebook-Seite zur Kampagne abonniert.

Das erste voll-animierte Video zur Kampagne erklärt kurz und anschaulich die Problemlage, es hat bereits ca. 20.000 Aufrufe. Bitte teilt das Video kräftig über eure Kanäle.

Auf der Kampagnen-Homepage findet ihr auch Berichte von Betroffenen. Auch dazu haben wir gerade ganz frisch ein Video hochgeladen: Der “Fall Jenny” ist der erste einer ganzen Reihe von Fällen, die wir in Form von Videos dokumentieren werden.

Im DHV-Shop findet ihr außerdem Flyer und Postkarten zur Kampagne, die ihr dort (abgesehen vom Porto) kostenlos bestellen könnt. In den kommenden Wochen werden wir noch weiteres Material zur Verfügung stellen. Manches davon wird es auch als Download-Version auf der Kampagnen-Seite geben.

Uns erreichen täglich Nachrichten von Menschen, die wegen reiner Besitzdelikte oder sogenannter Rauschfahrten ihren Führerschein verlieren. Wegen des niedrigen Grenzwerts von 1 ng THC/ml Blutserum sind davon auch viele Fahrer betroffen, die schon wieder völlig nüchtern waren. Diese Menschen verlieren nicht nur ihren Führerschein, sondern erleben zum Teil gravierende soziale, berufliche oder familiäre Auswirkungen, die aus dem Verlust ihrer Fahrerlaubnis resultieren.

Deswegen haben wir unsere Führerschein-Kampagne „Klarer Kopf. Klare Regeln!“ gestartet, die von sens media ermöglicht wird. Wir werden bis November auf die Unverhältnismäßigkeit, die Ungerechtigkeit und den fehlenden positiven Effekt der derzeitigen Regelung bei Cannabis und Führerschein auf die Sicherheit im Straßenverkehr aufmerksam machen. Wir wollen die Öffentlichkeit, die oftmals gar nichts weiß von der ungerechten Behandlung von Cannabiskonsumenten in- und außerhalb des Straßenverkehrs, sensibilisieren.

Und hier kommt ihr ins Spiel: Die Kampagne lebt von euren Geschichten! Wir brauchen persönliche Geschichten aus zwei Gründen: Zum einen wollen wir einen validen Datensatz erzeugen, um wissenschaftliche Studien zu ermöglichen. Zum anderen können wir diese Erfahrungsberichte nutzen, um in unserer Öffentlichkeitsarbeit medienwirksam auf die Situation hinzuweisen. Mehr Informationen dazu findet ihr auf der Kampagnen-Homepage unter “Mitmachen”. Bitte nutzt unbedingt das dort verlinkte Formular, wenn ihr uns euren Fall melden wollt.

Während der Kampagne werden wir fortlaufend Videos mit Verkehrs- und Strafrechtsexperten und Betroffenen veröffentlichen und auf der Webseite Erfahrungsberichte vorstellen. Der dazugehörige Flyer wird den Sommer über in ganz Deutschland bei diversen Veranstaltungen und durch die Ortsgruppen des Deutschen Hanfverbands verteilt, ehe im Rahmen der ersten Konferenz des Deutschen Hanfverbands im November eine Resolution verabschiedet werden wird.

Durch direkte Ansprache von Politikern auf Bundes- und Landesebene werden wir auch Parteien und Parlamente auf das Thema aufmerksam machen.

Unser Ziel ist es, die Debatte über einen neuen, wissenschaftlich begründeten Grenzwert für THC im Straßenverkehr in den Koalitionsverhandlungen nach der Bundestagswahl zu platzieren und eine Gleichbehandlung von Alkohol- und Cannabiskonsumenten im Führerscheinrecht zu erreichen. Helft uns dabei, dieses Ziel zu erreichen, indem ihr unsere Infomaterialien in eurem Freundes- und Bekanntenkreis verbreitet oder unsere Videos teilt!

Ihr könnt unseren Kampf für Gerechtigkeit bei Cannabis & Führerschein auch durch eine Spende unterstützen. Sie ist zwar Dank der freundlichen Unterstützung von sens media grundsätzlich solide abgesichert, aber natürlich kann jeder weitere Spender die Schlagkraft der Kampagne weiter erhöhen:

Empfänger: Deutscher Hanfverband oder Georg Wurth
IBAN: DE45430609678068676900
SWIFT/BIC: GENODEM1GLS
Verwendungszweck: „Führerschein“

Lasst uns die Diskriminierung von Cannabiskonsumenten im Straßenverkehr beenden!

Mit hanfigen Grüßen euer DHV-Team

Umfrage der Goethe-Uni zu „Legal Highs“

Montag, Juni 27th, 2016

Die Göthe-Uni forscht zur Zeit an „NPS“, also den „neuen psychoaktiven Substanzen“, die so auf dem Markt sind. Die Forscher/innen haben dazu eine Umfrage erstellt:

Die Umfrage ist Teil eines internationalen Forschungsprojekts. Wir untersuchen verschiedene Aspekte des NPS-Konsums in sechs europäischen Ländern. Mit NPS meinen wir alle Arten von neuen psychoaktiven Substanzen, also sowohl in Reinform als auch unter Markennamen angebotene. Alternative Bezeichnungen für NPS sind „Research Chemicals“, „Legal Highs“, „Kräutermischungen“ und „Badesalze“. Ein bekannter Markenname ist „Spice“. NPS umfassen eine ganze Reihe von pharmazeutischen Gruppen wie z.B. Stimulanzien, Empathogene, Sedativa und Dissoziativa. Daher können NPS sowohl synthetische Cannabinoide, Cathinone, Amphetamine, Opioide als auch andere chemische Drogen sein und zu zahlreichen unterschiedlichen Zwecken konsumiert werden, vom Schlafmittel bis hin zur Partydroge. Die Beantwortung unserer Fragen dauert ca. 30 Minuten (es sind 64 Fragen, in den meisten Fällen müssen Sie jedoch nicht alle beantworten).

Die Teilnahme ist vollkommen anonym. Für weitere Informationen kontaktieren Sie uns bitte wie folgt:

Der Link zur Umfrage: zur Umfrage bei der Göthe-Uni Frankfurt am Main und die Homepage: NPS-transnational.org

bei Rückfragen wendet euch an:
Goethe-Universität
Dr. phil. Gerrit Kamphausen
Institut für Sozialpädagogik und Erwachsenenbildung
Centre for Drug Research
Theodor-W.-Adorno-Platz 6
60629 Frankfurt a.M.
Büro: Gebäude PEG, Raum 1.G053