Das Grüne Hilfe Netzwerk, für Menschen mit Problemen mit dem BtMG

Willkommen auf der Webseite des Grüne Hilfe Netzwerk e.V.

Der Grüne Hilfe Netzwerk e.V. ist ein Organ bundesweiter Pro-Hanf Gruppen, welcher 1994 auf Initiative der Cannabis-Bundeskonferenz entstanden ist.

"Sie haben das Recht, die Aussage zu verweigern."

Wir verstehen uns als Kontakt- und Informationsbörse sowie Hilfe zur Selbsthilfe zu den Themen Cannabis und Recht, Cannabis als Medizin und Gefangenenbetreuung.

In der Navigationsleiste, auf der rechten Hälfte der Webseite, findest du Kontaktinformationen sowie eine Vielzahl von Informationen und Links.

Wir betreiben auch eine Mailingliste, mit der du ständig von uns auf dem neusten Stand gehalten wirst. An dieser Stelle geht es mit den Neuigkeiten der Grünen Hilfe weiter.


Aufruf zur Hanfparade am 7.August in Berlin

4. August 2010

Alsfeld/ Berlin. In einer gemeinsamen Presseerklärung rufen Grüne Hilfe Alsfeld, Linksjugend ’solid im Vogelsberg und Die Linke.- Landesarbeitsgemeinschaft Drogenpolitik Hessen zur Hanfparade „Cannabis ist Welt-Kultur“ am Samstag, den 7.August in Berlin auf.

Ziel der Hanfparade ist es das Wissen um die Kulturpglanze Hanf und die Legalisierung ihrer Nutzung als Rohstoff, Medizin und Genussmittel auf die politische Tagesordnung zu setzen. „Wir wollen Hanf als Rohstoff, Lebens-, Genussmittell und Medizin zum Wohl der Menschheit nutzen und fordern ein Ende der gegenwärtigen, ausschließlich auf Strafverfolgung ausgerichteten, Drogenpolitik“, heißt es im Aufruf der Veranstalter.

Die Grüne Hilfe wird mit einem Redebeitrag von Pressesprecher Jo Biermanski aus Alsfeld und einem Infostand beim Markt der Möglichkeiten vertreten sein.

Die Hanfparade startet am 7.August um 13 Uhr am Alexanderplatz zum Brandenburger Tor, wo dann bis 22 Uhr die Anschlusskundgebung mit Redebeiträgen, Paradewagen, DJ’s, Livemusik, Infos und einem Markt der Möglichkeiten stattfindet. Nähere Informationen sind unter www.hanfparade.de oder bei der Grünen Hilfe Alsfeld unter Fon: 06631- 708224 erhältlich.

Rege Beteiligung am Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher/-innen in Frankfurt

4. August 2010

Frankfurt. Bei hochsommerlichen Temperaturen gestaltete ein Bündnis von JES Frankfurt, Hanfinitiative FfM, Aids-Hilfe FfM, Alice FfM, Grüne Hilfe Hessen und Die Linke.- LAG Drogenpolitik Hessen gemeinsam den „Gedenktag für verstorbene DrogengebraucherInnen“ mit Infoständen am Kaisersack, einem Trauer- und Demonstrationsmarsch in die Taunusanlage und Abschlusskundgebung an der „Gedenkplatte für verstorbene DrogengebraucherInnen“ im Lesegarten.

Von 9- 15.30 Uhr informierten sich zahlreiche interessierte Drogengebraucher/-innen und „NormalbürgerInnen“ bei den beteiligten Initiativen. Große Aufmerksamkeit bewirkten ausgelegte Holzkreuze mit Schuhen und Namen verstorbener DrogengebraucherInnen. 2009 verstarben 35 Betroffene in Frankfurt am Drogentod, 2010 waren es bis zum 21.Juli 16 Drogentote. Zahlreiche Freunde und Bekannte der Drogentoten nutzten die Möglichkeit, um persönliche Kondulenzgrüße an den Holzkreuzen zu hinterlegen. Eine beeindruckende Aktionsform, um die Anonymität der Drogentoten zu überwinden und menschliche Anteilnahme zu zeigen.

Während sich die Frankfurter PolizeibeamtInnen durchaus freundlich zeigten und es nicht zu Konflikten kam, versäumte es das Frankfurter Ordnungsamt, den Weg für den Demonstrationszug durch Aufschließen der Poller freizugeben. Dadurch verzögerte sich die Demonstration, bis schließlich die Feuerwehr im Auftrag der Polizei die Poller öffnete.

Ca. 40 TeilnehmerInnen zogen dann als Gedenk- und Demonstrations-Marsch durch die Frankfurter Innerstadt und protestierten mit Transparenten und Parolen, wie „Hopp, hopp, hopp- BtMG stopp“, „Legal illegal-scheißegal. Prohibition kills- Cannabis heals“,…gegen die herrschende Drogen-Verbotspolitik.

Gut 50 TeilnehmerInnen zählte dann die Abschlusskundgebung im Lesegarten, die mit einer Gedenkrede „für verstorbene Drogengebraucher, die wir kannten und mochten…“ von Pfarrer Schade-James eröffnet wurde. Jürgen Weimar, Mitarbeiter des Drogenreferats der Stadtfrankfurt, erläuterte anschließend, dass unter der Schirmherrschaft der Bundes-Drogenbeauftragten Dyckmanns in 40 deutschen Städten am 21.Juli entsprechende Gedenkveranstaltungen stattfanden und bedankte sich bei JES FfM für die Ausrichtung in Frankfurt. Er unterstrich die medizinische Notwendigkeit der Heroinabgabe an Betroffene, die es zum Überleben und für bessere Lebensbedingungen benötigen. Er schilderte die Erfolge der kommunalen Drogenpolitik des „Frankfurter Wegs“ und kritisierte, dass die Richtlinien des „Gemeinsamen Bundesausschuss der Ärzte und Kassen“ zur Diamorphin-Abgabe“ zu restriktiv seien und gelebte überlebensnotwendige Menschenwürde behinderten, teilweise verhinderten… Annette Ludwig (Kreisvorstand Die Linke. Frankfurt) sprach sich in ihrem Redebeitrag u.a. gegen die Kriminalisierung von KonsumentInnen aus und forderte stattdessen eine Verbesserung von Aufklärung und Prävention. Jo Biermanski, Pressesprecher der Grünen Hilfe, zeigte in seinem Redebeitrag. Solidarität mit JES im gemeinsamen Kampf gegen Kriminalisierung, Ausgrenzung und Stigmatisierung und erläuterte und kritisierte Verschärfungen der Richtlinien für die Methadon-Vergabe durch das Regierungspräsidium Darmstadt als praxisfern. Die herrschende Prohibitions-Politik kritisierte er als „Kriminalisierung einer unerwünschten Lebensweise“ ohne präventive Wirkung. Als Veranstalter kritisierte Christian Holl für JES FfM vor allem die Richtlinien des GBA zur Heroinvergabe als „Heroinabgabe-Verhinderungspapier ohne medizinische Begründung“ und forderte Nachbesserungen, um Menschenwürde zu ermöglichen.

Von der Sonne weiterhin verwöhnt fand ein gelungener Veranstaltungstag dann seinen chilligen Ausklang im Lesegarten. Auch die Frankfurter Rundschau und Radio hr4 berichteten vom Gedenktag.

AIDS bekämpfen statt Menschen verfolgen!

21. Juli 2010

Anlässlich der Eröffnung der XVIII. Internationalen AIDS-Konferenz (AIDS 2010) in Wien erklärt sich die Grüne Hilfe solidarisch mit der Wiener Erklärung. “Die Kriminalisierung von KonsumentInnen illegalisierter Drogen trägt zur Ausbreitung der HIV-Epidemie bei und hat äußerst negative gesundheitliche und soziale Folgen nach sich gezogen. Hier ist eine umfassende strategische Neuorientierung erforderlich” so die zentrale Aussage der Erklärung der XVIII. Internationalen AIDS-Konferenz in Wien.

Das weltweite Drogenverbot ist eines der größten gescheiterten Politikexperimente der Neuzeit. Alleine die USA haben in ihrem 40 jährigen “Krieg gegen die Drogen” mehr als eine Billion Dollar verschwendet. Die UNO-Strategie, eine drogenfreie Welt zu schaffen, ist offensichtlich gescheitert, nun muss sich die Politik ändern. Zahlreiche zivile internationale Organisationen fordern eine Wende in der Drogenpolitik, ein Primat der Menschenrechte, die Entkriminalisierung von KonsumentInnen und Kleinbäuerinnen und -bauern und eine Fokusierung auf Harm Reduction (schadensmindernden Maßnahmen).

Die Wiener Erklärung ist hier ein wichtiges Dokument, weil es den Zusammenhang zwischen der gescheiterten Drogenpolitik und der fortschreitenden Ausbreitung der HIV-Epedemie aufzeigt. Außerhalb von den subsaharischen afrikanischen Ländern geht ungefähr jeder dritte neue Fall von HIV auf den Konsum injizierter Drogen zurück. Auch in Deutschland wird die Ausbreitung der HIV-Epidemie durch Kriminalisierung von KonsumentInnen illegaler Drogen unterstützt, z.B. durch das Nichtbereitstellung von sterilen Nadeln und opioidgestützter Substitutionstherapien in Gefängnissen. Wir fordern die UNO und die internationale Staatengemeinschaft auf den Krieg gegen die Drogen zu beenden und für einen Wandel in der Drogenpolitik einzutreten!

Die Wiener Erklärung ist die offizielle Erklärung der XVIII. Internationalen AIDS-Konferenz. Sie hat zum Ziel, die Gesundheit und Sicherheit der Bevölkerung zu verbessern, indem sie zur Einbeziehung von wissenschaftlichen Erkenntnissen bei der Bekämpfung illegaler Drogen aufruft.

Hanfparade – Demonstration für die Legalisierung von Cannabis

17. Juli 2010

Erster Flyer der Hanfparade 2010 mit Anruf für Sponsoren

Die nächste Hanfparade findet am Samstag, dem 7. August 2010 statt. Sie beginnt um 13 Uhr mit einer Kundgebung zwischen Fernsehturm und S-Bahnhof Alexanderplatz.

Cannabis ist Weltkultur

Ziel der Hanfparade ist es, das Wissen um die Kulturpflanze Hanf und die Legalisierung ihrer Nutzung als Rohstoff, Medizin und Genussmittel auf die politische Tagesordnung zu setzen.

Die Hanfparade fordert, die gesamte Hanfkultur dem immateriellen Weltkulturerbe der UNESCO zuzuordnen. Wir wollen Hanf als Rohstoff, Lebens-, Genussmittel und Medizin zum Wohl der Menschheit nutzen und fordern ein Ende der gegenwärtigen – ausschließlich auf Strafverfolgung ausgerichteten – Drogenpolitik.

Jede/n, der/die für ein Ende der Prohibition und des Krieges gegen Drogen ist, rufen wir dazu auf, unsere Forderungen zu unterstützen und die größte deutsche Demonstration für die Legalisierung von Cannabis mit seiner/ihrer Teilnahme zu bereichern.

Frankfurt: Europäische Koalition für gerechte und effektive Drogenpolitik kam zusammen

15. Juli 2010

Eine bunte Mischung von 30 drogenpolitischen AktivistInnen aus 7 europäischen Ländern traf sich vom 18. – 20.Juni im „Institut für vergleichende Irrelevanz“ der „Freien Uni Frankfurt“ zur jährlichen Encod-Generalversammlung (www.encod.org).

„ENCOD“ ist ein Zusammenschluss von derzeit 7 Harm Reduktion- (Schadensminderung), 31 KonsumentInnen-, 16 Legalisierungs-Organisationen, 11 Medien, 41 Firmen und Shops sowie 55 Einzelmitgliedern. Die Europäische Koalition für eine gerechte und effektive Drogenpolitik „bringt BürgerInnen aus Europa zusammen, die die Prohibitionspolitik als unmoralische Politik kritisieren.“ Sie fordern „eine legale Regulierung als einzige gerechte und effektive Art und Weise, um drogenbezogene Probleme zu minimieren, organisierte Kriminalität zu reduzieren und Steuergelder freizugeben für sinnvollere gesundheitliche Bildungs- und Sozialprogramme.“
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Frankfurt a.M.: Aufruf zum Gedenktag für verstorbene DrogengebraucherInnen

9. Juli 2010

Frankfurt. Die Grüne Hilfe Hessen ruft zum „Gedenktag für verstorbene DrogengebraucherInnen“ am Mittwoch, den 21.Juli in Frankfurt auf.

Ab 9 Uhr werden JES Frankfurt, Hanf-Initiative Frankfurt, Die Linke.- LAG Drogenpolitik Hessen und Grüne Hilfe Hessen am Kaisersack (gegenüber vom Hauptbahnhof) Infostände ausrichten. Gegen 17 Uhr wird dann ein Trauer- und Protestmarsch zur Gedenkplatte im Lesegarten (Taunusanlage) starten. Im Lesegarten wird eine Abschlusskundgebung stattfinden. Als RednerIn haben Volker Weimer (Referent des Drogenreferats der Stadt Frankfurt), Christian Holl (JES Frankfurt), Jo Biermanski (Grüne Hilfe Hessen) und eine Vertreterin der Kreisvorstandes der Linken.- Frankfurt zugesagt. Weitere RednerInnen sind angefragt.
Neben dem Gedenken an die Verstorbenen fordern die Initiatoren vor allem Nachbesserungen der Richtlinien zur medizinischen Heroinvergabe. JES Frankfurt: „Die vom Gemeinsamen Bundesausschuss der Ärzte und Kassen beschlossenen Richtlinien sind nichts anderes als ein Heroinabgabe-Verhinderungspapier“.

Die Grüne Hilfe Hessen freut sich über rege Beteiligung.

Hanf Journal berichtet über die Grüne Hilfe

7. Juni 2010

Da die Redaktion viele Anrufe, e-mails und Briefe von Hilfe suchenden Opfern der Prohibition erhält, und zwar gerne hilft, aber auch oft weiterverweist an die “Grüne Hilfe” ist natürlich auch ein Bericht über diese Organisation interessant und wichtig: Der Verein betreut mit kurzer Unterbrechung seit fast 40 Jahren Hanfgefangene, unterstützt, berät und hilft den kriminalisierten Konsumenten und eingesperrten Hanf-Fachverkäufern wo immer es nur geht. So hat das Hanf Journal unseren Pressesprecher, Joachim Biermanski, gebeten, ihren Lesern die „Grüne Hilfe“ einmal kurz vorzustellen.

Weiter beim Artikel Die Grüne Hilfe- aktiv als bundesweites Cannabis-Netzwerk

Bernard schwebt in Lebensgefahr! Demo vor dem Knast in Sion

30. Mai 2010

Bernard Rappaz isst und trinkt seit seiner Verhaftung nicht!

Demo vor dem Knast in Sion

Morgen, Samstag 29. Mai 2010 um 14.00 – 16.00

Chemin des Roseaux, tel 027 606 51 50

Wer nicht hingehen kann Telefoniert direkt in den Knast und gibt Seine Unterstützung bekannt Tel.: 027 606 51 50 : „ liberez Rappaz“!

— Sekretariat SHK/ CSC
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Bericht zum Global Marihuana March in Frankfurt am Main

16. Mai 2010

Frankfurt. Rund 100 TeilnehmerInnen beteiligten sich am „global marijuana march“-Aktionstag am 08.Mai in Frankfurt. „Grüne Hilfe Hessen“ und „Die Linke.- LAG Drogenpolitik Hessen“ hatten Infostände organisiert. Die Kundgebung mit Redebeiträgen von Ulrich Wilken (Die Linke- Hessen, MdL), Christian Holl (J.E.S. Frankfurt), Jochen Löblein (Piraten- AG Drogen) und Jo Biermanski (Grüne Hilfe) wurde moderiert von Michael Ohlenschläger (Hanf-Initiative Frankfurt). Anschließend war bei „Musik aus der Konserve“ in angebehmer Atmosphäre Gelegenheit zu Diskussion und gegenseitigem Kennenlernen. Leider hatten sich in der Zwischenzeit diverse Hanf-FreundInnen bereits verabschiedet, trotzdem beteiligten sich an der abschließenden Demonstration über den Römerberg zum Main noch 30-40 Hanf-FreundInnen. Am Mainufer fand der Hanf-Aktionstag dann seinen chilligen Ausklang.


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Grüne Hilfe schliesst sich dem Protest gegen EAD an

27. April 2010

Zu der am 27.4.2010 in Berlin stattfindenen Veranstaltung der Europäischen Aktion Drogen (EAD) in der Berliner Vertretung der Europäischen Union protestieren Vertreter der Zivilgesellschaft, die sich mit dem Drogenproblem auseinandersetzen, gegen diese ungerichtete und zwecklose Aktion. So wurde die EAD ohne Absprache mit dem Zivilgesellschaftlichen Forum zu Drogen der Europäischen Kommission und unter Protest der Versammlung “durchgedrückt” und damit Steuergelder verschwendet.
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