Das Grüne Hilfe Netzwerk, für Menschen mit Problemen mit dem BtMG

Willkommen auf der Webseite des Grüne Hilfe Netzwerk e.V.

Der Grüne Hilfe Netzwerk e.V. ist ein Organ bundesweiter Pro-Hanf Gruppen, welcher 1994 auf Initiative der Cannabis-Bundeskonferenz entstanden ist.

"Sie haben das Recht, die Aussage zu verweigern."

Wir verstehen uns als Kontakt- und Informationsbörse sowie Hilfe zur Selbsthilfe zu den Themen Cannabis und Recht, Cannabis als Medizin und Gefangenenbetreuung.

In der Navigationsleiste, auf der rechten Hälfte der Webseite, findest du Kontaktinformationen sowie eine Vielzahl von Informationen und Links.

Wir betreiben auch eine Mailingliste, mit der du ständig von uns auf dem neusten Stand gehalten wirst. An dieser Stelle geht es mit den Neuigkeiten der Grünen Hilfe weiter.


13./14.April: Skill sharing im Hambacher Forst mit Grüner Hilfe und Highzung!

4. April 2019

13./14.April Skill sharing im Hambacher Forst – 13.April Konzert mit Highzung 14.April Diskussion zur Drogen-Politk

Meschenich. Nachdem Highzung mit Sänger Jo Bekiffski (Grüne Hilfe Hessen) am kältesten Samstag im Januar’19 bereits solidarisch und erfolgreich im Hambacher Forst eingeheizt hat,
wird Highzung nun am Samstag, den 13.April ab ca. 20 Uhr auf der Hüttendorf-Wiese bei Meschenich solidarisch erneut polit-hanf-punk-rocken…

Support wird noch gesucht (ist ein Soli-Konzert, alle Bands spielen aus Solidarität ohne Gage)
Interessierte Band kann sich melden zur Rücksprache bei Jo, Fon: 06631-708224

Am Sonntag, den 14.April findet dann gegen Mittag im Rundhaus auf der Hüttendorf-Wiese wieder die drogenpolitische Diskussionsrunde mit Jo Biermanski (Grüne Hilfe Hessen) statt.

comet zahlreich!

Telio wieder unterlegen: Überhöhte Telefonkosten in hessischen JVA’s

11. Januar 2019

In einem Verfahren beim Zivilsenat des OLG Frankfurt wurde erwirkt, dass die Tarife, die bis 2015 bei dem Telefonanbieter Telio galten, deutlich überhöht waren. Allen in Hessischen Knästen, die von diesen Tarifen (0,20€/min ins Festnetz, 0,59€/min ins Mobile) Betroffenen steht nun ein Schadensersatz durch das Land Hessen in Höhe von 35,5% plus Zinsen zu.

Urteil vom 07.12.2018, Az.: 15U 181/17; Land Hessen./. Thomas Ehlers

Schon 2015 unterlag Telio in einem ähnlichen Fall in Sachsen-Anhalt: FAZ berichtete: Urteil : Häftlinge sollen günstiger telefonieren dürfen, am 05.01.2015.

Drogenpolitische Diskussionen mit Jo Biermanski (GH Hessen) in Düren (28.12.) und im Hambacher Forst (29.12.)

22. Dezember 2018

Die internationle „Commission on drugs“ hat den „Krieg gegen Drogen“ für gescheitert erklärt. in den Niederlanden gibt es seit weit über 30 Jahren Cannabis-Coffeeshops, in Portugal ist seit mehreren Jahren (auch) der Besitz von geringen Mengen Drogen entkriminalisiert; in Bolivien wurde der Besitz/Konsum von Koka-Blättern offiziell entkriminalisiert; in den USA hat es in Bundesstaaten und Städten erfolgreiche Volksentscheide zur Cannabis-Legalisierung gegeben; in Uruguay wird gerade der Besitz von bis 40g Marihuna, bzw. 6 Cannabis-Pflanzen legalisiert; in Spanien, Portugal, Belgien haben sich inzwischen „Cannabis Social Clubs“ gesellschaftlich etabliert…

Die internationale Drogenpolitik ist in Bewegung, aber die herrschende Drogenpolitik in Deutschland stagniert in überholter Verbotspolitik: Die Drogen-Prohibition schafft mehr Probleme als sie vorgibt zu Lösen. Die Entwicklung von legalen Cannabis-Abgabemodellen wäre ein überfälliger Schritt in Richtung moderner und humaner Drogenpolitik.

Auch deutsche Polzeipräsidenten sprechen sich für legale Cannabis-Abgabemodelle aus, beispielsweise die Polizeipräsidenten von Frankfurt oder Münster. Jo Biermanski, Sprecher der Cannabis-Initiative „Grüne Hilfe Hessen“ und der „linken Landesarbeitgemeinschaft Drogenpolitik Hessen“ hat als Referent zum Thema Drogenpolitik zugesagt. Im Einführungsreferat wird er zu internationalen Entwicklungen, legalen Abgabemodellen, Chancen der Drogen-Entkriminalisierung informieren… Er fordert „legale Cannabis Abgabemodelle- jetzt“ als Einstieg in moderne und humane Drogenpolitik. In der anschließenden offenen Diskussionsrunde können drogenpolitische Positionen diskutiert und allgemeine Fragen rund um das Thema Drogen/ Drogenpolitik erörtert werden.

Freitag 28.12/ 20 Uhr, Düren, Werkstatt für Aktionen und Alternativen, Kallsgasse 20, waa.blogsport.de

Samstag 29.12./ 15 Uhr, Morchenich, Wiese – hinter Sondelandeplatz Morchenisch, hambacherforst.org

Petition: Keine Strafverfolgung von Cannabispatienten von Dr. Grotenhermen gestartet

27. April 2018

Die Petition an den Bundestag von Dr. Franjo Grotenhermen und der ACM ist gestartet! Sie wendet sich gegen die Strafverfolgung der Patienten, die Cannabis als Medizin benötigen. Alle mitmachen – Unterschriftenlisten zum Rumgeben im Freundeskreis oder bei Infoständen gibt es hier: http://www.petition.cannabis-med.org/pet-2018.pdf

In den kommenden Wochen sollen 50.000 Unterschriften auf Unterschriftenlisten gesammelt werden!

Die ausgefüllten Unterschriftenlisten bitte an die folgende Adresse senden: ACM, Am Mildenweg 6, 59602 Rüthen.

Hier geht es zur Petitionsseite: petition.cannabis-med.org

Die Petition:

Der Bundestag möge beschließen, dass Patientinnen und Patienten, bei denen aus ärztlicher Sicht eine Behandlung mit Cannabis oder Cannabinoiden medizinisch indiziert ist, nicht mehr strafrechtlich verfolgt werden dürfen. Durch eine Änderung des Betäubungsmittelgesetzes soll verhindert werden, dass Patientinnen und Patienten, die Cannabis auf der Grundlage eines ärztlichen Attestes verwenden, kriminalisiert werden können.

Die Begründung kann auf der oben genannten Petitionsseite nachgelesen werden.

Hinweis: Regionalbüro Baden-Würtemberg mit neuer Telefonnummer!

5. Oktober 2017

Meine neue Nummer ist: 0151-26717189

DHV-Führerscheinkampagne: Klarer Kopf. Klare Regeln!

10. Juli 2017

Die Führerschein-Kampagne des DHV ist mittlerweile voll in Fahrt. Nach unserer Auftakt-Pressekonferenz gab es schon einige Presseberichte:

Null-Toleranz schafft nicht mehr Verkehrssicherheit! Der reine Umgang mit Cannabis, auch ohne jeden Verkehrsbezug, führt zu teuren führerscheinrechtlichen Maßnahmen.

Cannabiskonsumenten werden bestraft, obwohl sie nie berauscht gefahren sind. Deshalb sind sicherheitsrelevante THC-Grenzwerte notwendig, um Gerechtigkeit herzustellen.

Zur Erhöhung von Verkehrssicherheit ist die Einführung von sicherheitsrelevanten Grenzwerten notwendig. Dadurch wird die Motivation gesteigert, nüchtern zu fahren. Die zeitliche Trennung von Konsum und Teilnahme am Straßenverkehr wird gefördert, statt den Konsum per se zu bestrafen.

Ihr könnt euch einen Überblick verschaffen auf der zentralen Kampagnen-Homepage und immer aktuell am Ball bleiben, wenn ihr die Facebook-Seite zur Kampagne abonniert.

Das erste voll-animierte Video zur Kampagne erklärt kurz und anschaulich die Problemlage, es hat bereits ca. 20.000 Aufrufe. Bitte teilt das Video kräftig über eure Kanäle.

Auf der Kampagnen-Homepage findet ihr auch Berichte von Betroffenen. Auch dazu haben wir gerade ganz frisch ein Video hochgeladen: Der “Fall Jenny” ist der erste einer ganzen Reihe von Fällen, die wir in Form von Videos dokumentieren werden.

Im DHV-Shop findet ihr außerdem Flyer und Postkarten zur Kampagne, die ihr dort (abgesehen vom Porto) kostenlos bestellen könnt. In den kommenden Wochen werden wir noch weiteres Material zur Verfügung stellen. Manches davon wird es auch als Download-Version auf der Kampagnen-Seite geben.

Uns erreichen täglich Nachrichten von Menschen, die wegen reiner Besitzdelikte oder sogenannter Rauschfahrten ihren Führerschein verlieren. Wegen des niedrigen Grenzwerts von 1 ng THC/ml Blutserum sind davon auch viele Fahrer betroffen, die schon wieder völlig nüchtern waren. Diese Menschen verlieren nicht nur ihren Führerschein, sondern erleben zum Teil gravierende soziale, berufliche oder familiäre Auswirkungen, die aus dem Verlust ihrer Fahrerlaubnis resultieren.

Deswegen haben wir unsere Führerschein-Kampagne „Klarer Kopf. Klare Regeln!“ gestartet, die von sens media ermöglicht wird. Wir werden bis November auf die Unverhältnismäßigkeit, die Ungerechtigkeit und den fehlenden positiven Effekt der derzeitigen Regelung bei Cannabis und Führerschein auf die Sicherheit im Straßenverkehr aufmerksam machen. Wir wollen die Öffentlichkeit, die oftmals gar nichts weiß von der ungerechten Behandlung von Cannabiskonsumenten in- und außerhalb des Straßenverkehrs, sensibilisieren.

Und hier kommt ihr ins Spiel: Die Kampagne lebt von euren Geschichten! Wir brauchen persönliche Geschichten aus zwei Gründen: Zum einen wollen wir einen validen Datensatz erzeugen, um wissenschaftliche Studien zu ermöglichen. Zum anderen können wir diese Erfahrungsberichte nutzen, um in unserer Öffentlichkeitsarbeit medienwirksam auf die Situation hinzuweisen. Mehr Informationen dazu findet ihr auf der Kampagnen-Homepage unter “Mitmachen”. Bitte nutzt unbedingt das dort verlinkte Formular, wenn ihr uns euren Fall melden wollt.

Während der Kampagne werden wir fortlaufend Videos mit Verkehrs- und Strafrechtsexperten und Betroffenen veröffentlichen und auf der Webseite Erfahrungsberichte vorstellen. Der dazugehörige Flyer wird den Sommer über in ganz Deutschland bei diversen Veranstaltungen und durch die Ortsgruppen des Deutschen Hanfverbands verteilt, ehe im Rahmen der ersten Konferenz des Deutschen Hanfverbands im November eine Resolution verabschiedet werden wird.

Durch direkte Ansprache von Politikern auf Bundes- und Landesebene werden wir auch Parteien und Parlamente auf das Thema aufmerksam machen.

Unser Ziel ist es, die Debatte über einen neuen, wissenschaftlich begründeten Grenzwert für THC im Straßenverkehr in den Koalitionsverhandlungen nach der Bundestagswahl zu platzieren und eine Gleichbehandlung von Alkohol- und Cannabiskonsumenten im Führerscheinrecht zu erreichen. Helft uns dabei, dieses Ziel zu erreichen, indem ihr unsere Infomaterialien in eurem Freundes- und Bekanntenkreis verbreitet oder unsere Videos teilt!

Ihr könnt unseren Kampf für Gerechtigkeit bei Cannabis & Führerschein auch durch eine Spende unterstützen. Sie ist zwar Dank der freundlichen Unterstützung von sens media grundsätzlich solide abgesichert, aber natürlich kann jeder weitere Spender die Schlagkraft der Kampagne weiter erhöhen:

Empfänger: Deutscher Hanfverband oder Georg Wurth
IBAN: DE45430609678068676900
SWIFT/BIC: GENODEM1GLS
Verwendungszweck: „Führerschein“

Lasst uns die Diskriminierung von Cannabiskonsumenten im Straßenverkehr beenden!

Mit hanfigen Grüßen euer DHV-Team

Umfrage der Goethe-Uni zu „Legal Highs“

27. Juni 2016

Die Göthe-Uni forscht zur Zeit an „NPS“, also den „neuen psychoaktiven Substanzen“, die so auf dem Markt sind. Die Forscher/innen haben dazu eine Umfrage erstellt:

Die Umfrage ist Teil eines internationalen Forschungsprojekts. Wir untersuchen verschiedene Aspekte des NPS-Konsums in sechs europäischen Ländern. Mit NPS meinen wir alle Arten von neuen psychoaktiven Substanzen, also sowohl in Reinform als auch unter Markennamen angebotene. Alternative Bezeichnungen für NPS sind „Research Chemicals“, „Legal Highs“, „Kräutermischungen“ und „Badesalze“. Ein bekannter Markenname ist „Spice“. NPS umfassen eine ganze Reihe von pharmazeutischen Gruppen wie z.B. Stimulanzien, Empathogene, Sedativa und Dissoziativa. Daher können NPS sowohl synthetische Cannabinoide, Cathinone, Amphetamine, Opioide als auch andere chemische Drogen sein und zu zahlreichen unterschiedlichen Zwecken konsumiert werden, vom Schlafmittel bis hin zur Partydroge. Die Beantwortung unserer Fragen dauert ca. 30 Minuten (es sind 64 Fragen, in den meisten Fällen müssen Sie jedoch nicht alle beantworten).

Die Teilnahme ist vollkommen anonym. Für weitere Informationen kontaktieren Sie uns bitte wie folgt:

Der Link zur Umfrage: zur Umfrage bei der Göthe-Uni Frankfurt am Main und die Homepage: NPS-transnational.org

bei Rückfragen wendet euch an:
Goethe-Universität
Dr. phil. Gerrit Kamphausen
Institut für Sozialpädagogik und Erwachsenenbildung
Centre for Drug Research
Theodor-W.-Adorno-Platz 6
60629 Frankfurt a.M.
Büro: Gebäude PEG, Raum 1.G053

28.6.: Diskussions-Veranstaltung zur Drogenpolitik in 36304 Alsfeld

26. Juni 2016

Über neue Wege in der Drogenpolitik spricht und diskutiert der Bundestagsabgeordnete Frank Tempel am Dienstag, 28. Juni um 19.30 Uhr im Hotel Klingelhöffer in Alsfeld auf Einladung des Rosa-Luxemburg-Clubs Vogelsberg.

Jährlich werden bis zu 6,2 Milliarden Euro an Steuermitteln für die »Drogenbekämpfung« ausgegeben, der größte Teil davon für Strafverfolgung und -vollzug. Etwa 30 Prozent der Gefängnisinsassen sind wegen drogenbezogener Delikte inhaftiert“, erklärt Frank Tempel. Doch die restriktive Politik habe nicht zu einem Rückgang des Drogenkonsums geführt. „Nicht nur Konsumentenverbände, sondern auch zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Drogenhilfe, Polizei, Justiz und Medizin fordern einen Neuanfang in der Drogenpolitik“, ergänzt Dietmar Schnell von der Rosa-Luxemburg-Stiftung Hessen. In verschiedenen Ländern, die einen liberalen Weg in der Drogenpolitik gegangen sind, habe sich der Konsum entgegen allen Befürchtungen nicht erhöht. Stattdessen seien die drogenbezogenen Probleme wie Todesfälle durch Überdosierung, Infektionen mit HIV und Hepatitisviren und Beschaffungskriminalität teils drastisch gesunken. Angesichts dieser Fakten, so Schnell weiter, müsse man über Alternativen zur herrschenden Drogenpolitik nachdenken.

Frank Tempel, drogenpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag , war vor seiner Wahl Kriminalbeamter und u.a. im Bereich Drogenbekämpfung tätig. Mit ihm sollen u.a. folgende Fragen geklärt werden: Ist der Krieg gegen Drogen zu gewinnen? Welche Auswirkungen haben Strategien die auf Verbote und Kriminalisierung setzen? Welche politischen Rahmenbedingungen braucht die akzeptierende Drogenarbeit? Welche Vorschläge für eine humane, verantwortungsvolle Drogenpolitik werden aktuell diskutiert? In einem Impulsreferat wird Jo Biermanski aus Alsfeld, Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft Drogenpolitik der LINKEN in Hessen sowie der Selbsthilfeorganisation Grüne Hilfe Hessen, die Situation vor Ort beleuchten. Der Eintritt ist frei.

Ort: Rosa-Luxemburg-Stiftung Hessen, Erleswiesenweg 27, 36367 Wartenberg

Weitere Infos auch auf der Webseite der RLS Hessen

Piraten kritisieren Referentenentwurf zu medizinischem Cannabis

18. Juni 2016

In einer gestern veröffentlichten Pressemitteilung kritisiert die Piratenpartei den Referentenentwurf des Gesundheitsministerium zu medizinischem Cannabis. Die geplante Reform soll mehr Patienten den Zugang zu Cannabis als Medizin ermöglichen und die längst überfällige Kostenübernahme durch die Krankenkassen regeln. Außerdem soll das benötigte Cannabis unter Aufsicht einer zu gründenden Cannabisagentur in Deutschland angebaut werden. Der Entwurf sei „ein Schnellschuss vom Team „Gröhe-Mortler“, der zu Lasten der leidenden Patienten geht und letztlich den Anbau einer alten Heilpflanze verhindern soll, die ein wichtiger Bestandteil unserer Kultur war und ist.“

Die Piraten kritisieren unter anderem, dass den Krankenkassen die Entscheidung überlassen werden soll, in welchem Fall mit Cannabis behandelt und die Finanzierung übernommen wird. Die Pläne seien als ein „Anbauverhinderungsgesetz“ zu verstehen. Außerdem werde im vorliegenden Gesetzentwurf die Artenvielfalt der Pflanze „völlig außer acht gelassen, obwohl bekannt ist, dass unterschiedliche Sorten individuelle Linderung oder Heilung bewirken.“ Die Partei fordert, dass sowohl der Anbau als auch der Konsum von Cannabis so reglementiert werden soll, „dass eine kontrollierte Selbstversorgung und der Umgang selbstverständlich werden“.

Andreas Vivarelli, Themenbeauftragter für Drogen- und Suchtpolitik der Piratenpartei Deutschland fasste zusammen: „Die PIRATEN sprechen sich ganz klar und entschieden gegen dieses unsinnige „Anbauverhinderungsgesetz“ aus und fordern eine moderne, am Menschen und seinen Therapiebedürfnissen ausgerichtete Cannabis-Politik.“ Das gehe auch anders. Das Fazit Vivarellis zu dem Entwurf: „Bitte entsorgen, liebe Bundesregierung, das hilft niemandem.“

Shiny Flakes Busts

26. April 2016

Uns erreichen immer noch Anfragen zu dem Vorfall, obwohl das Thema schon etwas zurückliegt. Die Behörden arbeiten das Thema langsam ab, wie man es auch schon aus ähnlichen Fällen kennt (http://www.gruene-hilfe.de/2015/01/07/hd-wellte-rollt-weiter-udopea-und-hanfstation-busts/).

Das kann sich je nach zuständiger Ermittlungsbehörde und Bundesland unterscheiden und sich erfahrungsgemäß hinziehen.

Ein Anrufer schilderte, dass er eine betreffende Emailadresse mit der angeblich bestellt wurde in harmlosen Anwendungen und Diensten, wie z.B. Spotify oder Netflix nutzte und diese Adresse im Freundeskreis geshared wurde.  Und es explizit nicht seine Emailadresse gewesen ist.

Es kam zu einer Hausdurchsuchung und Beschlagnahmung des PCs bei dem Anrufer. Die Ermittlungsbehörden gehen nun davon aus, dass eine Bestellung vorgelegen haben muss – da die E-Mailadresse, bei der bestellt wurde, definitiv von seinem PC genutzt wurde.

Falls Ihr also E-Mailadressen in Programmen oder Diensten nutzt, die ihr Euch mit Dritten teilt oder Ihr nicht auschließen könnt, dass diese von Dritten genutzt werden, wäre es sinnvoll diese Referenzen von Eurem PC zu entfernen, damit Ihr nicht aus falschen Gründen angeklagt werdet.

Das gilt natürlich auch für jeden der da womöglich bestellt haben könnte.  Wir können natürlich keine Tipps geben, wie dass ihr z.B. Truecrypt installieren solltet, oder dass Ihr eure Festplatte formatieren müsst.

Offensichtlich reicht es aber aus, eine falsche Emailadresse zu nutzen, damit man wegen einer Bestellung (multipler Substanzen) angeklagt wird.

Jegliche Informationen von Betroffenen helfen uns. Meldet Euch – dann können wir Euch auch eventuell helfen!