Das Grüne Hilfe Netzwerk, für Menschen mit Problemen mit dem BtMG

Willkommen auf der Webseite des Grüne Hilfe Netzwerk e.V.

Der Grüne Hilfe Netzwerk e.V. ist ein Organ bundesweiter Pro-Hanf Gruppen, welcher 1994 auf Initiative der Cannabis-Bundeskonferenz entstanden ist.

"Sie haben das Recht, die Aussage zu verweigern."

Wir verstehen uns als Kontakt- und Informationsbörse sowie Hilfe zur Selbsthilfe zu den Themen Cannabis und Recht, Cannabis als Medizin und Gefangenenbetreuung.

In der Navigationsleiste, auf der rechten Hälfte der Webseite, findest du Kontaktinformationen sowie eine Vielzahl von Informationen und Links.

Wir betreiben auch eine Mailingliste, mit der du ständig von uns auf dem neusten Stand gehalten wirst. An dieser Stelle geht es mit den Neuigkeiten der Grünen Hilfe weiter.


Hinweis: Aktuelle Petition im Bundestag:
Zur Webseite der aktuellen Petition fuer Cannabis als Medizin

Grüne Hilfe e.V. auf der Hanfparade 2015

1. August 2015

Wie jedes Jahr ist auch dieses Jahr wieder die Grüne Hilfe e.V. mit einem Infostand und einem Redebeitrag auf der Hanfparade 2015 mit dabei.
Wie im Vorjahr wird die Hanfparade 2015 um 13 Uhr mit einer einstündigen Auftaktkundgebung am Berliner Hauptbahnhof (Washingtonplatz) beginnen. Sie führt die TeilnehmerInnen und die mindestens ein Dutzend Paradewagen danach zum Bundesgesundheitsministerium, wo eine Zwischenkundgebung die Belange der CanabispatientInnen in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit rücken wird. Im Anschluss zieht Deutschlands größtes Hanfevent durch das touristische Zentrum der Stadt vorbei am Hackeschen Markt zum Berliner Dom. Dort wird sich eine Zwischenkundgebung mit Geschichte und Zukunft des Cannabisverbotes beschäftigen. Danach bewegt sich der Demonstrationszug über die berühmte Straße „Unter den Linden“ am Reichstag, Sitz des Bundestages, vorbei zum Brandenburger Tor.

route-hanfparade-2015

Abschlusskundgebung vor dem Brandenburger Tor

Auf der Straße des 17. Juni vor dem Brandenburger Tor wird wie in den Vorjahren die große Abschlusskundgebung der Hanfparade stattfinden. Es wird Reden und Livemusik auf Dinafem-Bühne und SENSI SEEDS-Bühne geben. Außerdem ein Nutzhanfareal, das SENSI SEEDS-Forum für Hanfmedizin sowie viele Infostände und Mitmachangebote mit Informationen zu Hanf als Grundstoff für Industrieprodukte, Hanf als Medizin… Diverse Vereine und andere Organisationen werden mit Infoständen Aufklärungsarbeit leisten.
Die Hanfparade 2015 endet gegen 22 Uhr. Im Anschluss feiert die Hanfszene in Berliner Clubs bis in den Morgen.

HD-Welle (dauert an)

3. Juni 2015

Gestern fanden in Baden-Württemberg wieder Hausdurchsuchungen statt. Grund war eine Bestellung bei Udopea (wir berichteten).

http://www.rtf1.de/polizeimeldungen.php?id=7337

Wer dort Kunde war, weiß (spätestens) jetzt Bescheid.

Falls ihr davon betroffen wart oder näheres wisst, kontaktiert uns (oder direkt mich – Regionalbüro Baden-Württemberg).

In eigner Sache: Regionalbüro BW mit neuer Telefonnummer

7. Mai 2015

Ich bin ab sofort  unter: 0176 28080657 zu erreichen.

Da ich nur anonyme Pre-Paid Karten nutze und seit 1 Jahr nicht telefoniert habe, wurde die Nummer vom Provider gesperrt.

Sorry falls Ihr mich nicht erreichen konntet, ich habe es erst jetzt gemerkt, da seid 3 Tagen keine Anrufe kamen.

HD-Welle part99.rar (Pro Grow)

2. Mai 2015

Aktuell gibt es noch immer viele Hausdurchsuchungen, aufgrund der Udopea, Hanfstation, et. al. Geschichten. Siehe dazu auch:

http://www.gruene-hilfe.de/2015/01/07/hd-wellte-rollt-weiter-udopea-und-hanfstation-busts/

Auf der Hanfburg hat gerade ein User eine Nachricht gepostet – es geht dort um den Laden ProGrow aus dem Ruhrgebiet.

http://forum.hanfburg.de/fhb/showthread.php?t=302444

Denkt Euch Euren Teil und handelt entsprechend. Falls ihr „Besuch“ bekommt, kontaktiert uns.

PS: Die Kommentare sind aktuell deaktiviert, es haben auch viele Fragen gestellt, die nicht von uns beantwortet wurden. Sorry dafür – wir arbeiten aber daran die Kommentarsektion wieder freizuschalten.

Wenn es wirklich dringend ist, nutzt das Telefon. Es kann immer sein, dass jemand nicht dran geht, dann probiert es später nochmal, nutzt unsere Notfall Nummer oder ruft ein anderes Büro an.

 

Auf zum Global Marijuana March 2015!

10. April 2015

So langsam kann ja mal verraten werden , wo die Grüne Hilfe dieses Jahr beim GMM sein wird. Den Anfang macht Erlangen Sa 2. Mai 2015, Start 14 Uhr Martin Luther Platz, dann geht am 9.5. nach Rostock , Start 14 Uhr Neuer Markt und am gleichen Tag ist auch ein Vertreter in Frankfurt Start 14 Uhr Opernplatz. Am 16. Mai 2015 ist die Grüne Hilfe in Berlin, Start 13 Uhr Warschauer Brücke- und am 23.5. geht es nach Plauen, Start 11 Uhr Altmarkt. Auf zum GMM 2015! Mehr Infos zum GMM findet Ihr hier.

Die Cannabispetition im Bundestag vom 23. März 2015

10. April 2015

Im September 2014 startete die Arbeitsgemeinschaft Cannabinoide als Medizin eine Petition mit dem Ziel: Die hohen Kosten für Cannabis-Medikamente aus der Apotheke, die die wenigen deutschen Inhaber von Ausnahmegenehmigungen beziehen dürfen, sollen in Zukunft normal von Krankenkassen übernommen werden, wie andere Behandlungskosten auch. Deweitere soll die Regierung dafür sorgen, dass in Strafverfahren wegen Cannabisbesitz in Zukunft eine chronische Krankheit (insbesondere bei „Wiederholungstätern“) ebenso als Einstellungsgrund gelten kann wie die bisherige „Geringe Menge“-Regelung. Am 23. März 2015 war es dann so weit: Die Petition wurde im Petitionsausschuss des Bundestags behandelt.

Leider kamen die geforderten 50.000 Unterschriften der Petion nicht zusammen, aber immerhin 33.342 Unterschriften wurden es dann. Da das öffentliche Interesse groß war, kam es dennoch auf die Tagesordnung des Petitionsausschusses des Deutschen Bundestages.

Dr. Ellis Huber, ehemaliger Ärztekammerpräsident Berlins und Dr. Franjo Grotenhermen, der Initiator der Petition stellen zu Beginn die vielfältigen Einsatzgebiete von Cannabis als Medizin vor, eine unerschöpfliche Liste.

Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) war persönlich erschienen und umriss die Pläne für die angedachte Gesetzesnovelle, die zum Anfang des kommenden Jahres erwartet wird. Er versuchte, die technischen Probleme eines solchen Gesetzes zu vermitteln: Damit Cannabis als Medikament wie jedes andere auch durch Krankenkassen erstattet werden könne, müsse es für jede der indizierten Krankheiten die notwendigen Evidenzkritierien erfüllt werden. Gleichzeitig denkt er damit auch schon einen Schritt weiter und zielt auf eine direkte Verschreibbarkeit von Cannabisblüten durch den Arzt ab – was den bisherigen bürokratischen Weg über die BfArM überflüssig machen würde.

Es folgte ein eher freiere Teil der Debatte in dem viele Fragen gestellt wurden, in der auch Vertreter der Linken, der SPD und von Bündnis 90/Die Grünen zu Wort kamen. Minister Gröhe wurde mehrfach für die Trägheit der Regierung bei dem Thema ermahnt – einzig das Multiple Sklerose-Medikament Sativex (2011) wurde bis dato in Deutschland arzneimittelrechtlich zugelassen und kann somit in gewissen Fällen von der Krankenkasse erstattet werden.

Bis zum heutigen Tag gingen 698 Anträge von Kranken bei der BfArM ein, davon wurden 256 abgelehnt. Von den 442 Personen, die eine Ausnahmegenehmigung für die Verwendung von Cannabis gegen ihre chronische Krankheit haben, sind noch 371 am Leben. Die Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin schätzt, dass mindestens zehn mal so viele Menschen in Deutschland auf diese Hilfe angewiesen wären.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass diese Sitzung positives vermuten lässt, wenn den Worten auch Taten folgen und daran muss sich Gesundheitsminister Gröhe messen lassen. Es ist längst überfällig Patienten ein Medikament was Ihnen hilft nicht zu kriminalisieren, eine völlige Entkriminalisierung muss endlich durch den Gesetzgeber vorangebracht werden.

Quelle: Hanfparade.de

Die Aufzeichnung der Sitzung kann man sich hier anschauen: youtube Video
Anhörung zur „Cannabis als Medizin“ – Petition
Petition 52664: Kostenübernahme für cannabishaltige Medikamente & keine strafrechtliche Verfolgung

Repressionsgeschichten

11. März 2015

Im Hanfverband-Forum gefunden: http://hanfverband-forum.de/viewtopic.php?f=12&t=3720

Disclaimer: Wir kennen die nicht. Direkter Kontakt auf eigene Gefahr. Ihr könnt auch gerne uns eure Stories schreiben, die wir (wie immer) anonym veröffentlichen.

Bei genug Feedback machen wir daraus eine Serie.

 

Gesetzesvorschlag der Grünen zum Thema Cannabis

10. März 2015

Einige Kernpunkte:

  • 30g sind für jeden erlaubt
  • Anbau von bis zu 3 Pflanzen ist erlaubt (wenn der Zugang dazu entsprechend abgesichert ist)
  • Bei einer Jahresernte darf man die 30g überschreiten
  • Es soll Verkauf in Fachgeschäften geben
  • Hinsichtlich des Führerscheins soll die Grenze auf 5,0 ng/ml im Blutserum angehoben werden
  • Führerschein: „Gelegentliche Einnahme von Cannabis“  soll durch die Wörter „Nach Beendigung des Missbrauchs“ ersetzt werden

Den kompletten Gesetzesentwurf findet ihr hier: http://www.gruene-videos.de/repository/initiativen/GE_CannKontrollG_F42-15.pdf

Georg vom Hanfverband hat hier ein kurzes Video dazu veröffentlicht: http://hanfverband.de/nachrichten/news/cannabis-kontrollgesetz-der-gruenen-bundesverfassungsgericht-dhv-news-26

Grundsätzlich ist der Ansatz sehr zu begrüßen, da bisher keine Partei eine ähnlichen Entwurf eingebracht hat und zum ersten mal auch die Homegrower bedacht werden. Mir erscheinen einige Regelungen aber noch ziemlich unklar. Z.B. darf man die 30g überschreiten, wenn es eine „Jahresernte“ von insgesamt 3 Pflanzen ist.

Wer 150g im Jahr  mit Sea of Green (SoG) und 15 Pflanzen erntet, würde sich somit strafbar machen. Wer 1,5kg mit 3 Riesentannen im Scrog und 1500 Watt erntet bliebe straffrei. Um die 30g überschreiten zu können, müsste man sich nur 3 Blumentöpfe mit abgesägten Stämmen in die Wohnung hinstellen und man könnte sich immer auf Jahresernte berufen. Und was passiert, wenn man 3 Pflanzen hält, die man einmal im Jahr erntet und noch ne „Muttibox“ hat? Welches Gericht glaubt einem denn dann, dass man die nicht erntet?

Info-Abend: Polizeikontrolle – Was tun? Am 28. Januar in Frankfurt

13. Januar 2015

Unter dem Motto „Polizeikontrolle- Was tun?“ veranstalten „Clubs am Main“ in Kooperation mit „Alice-Project“ am Mittwoch den 28.Januar um 19.30 Uhr im Cafe KOZ im Studierendenhaus Campus Bockenheim (Jügelstr.1, 60325 Frankfurt am Main) eine Informations-Veranstaltung zu rechtlichen Grundlagen und möglichen Konsequenzen beim Umgang mit psychoaktiven Substanzen.

Als Referenten haben Theo Pütz ( Suchtberater und Führerscheinexperte) und Kai Guthke ( Strafverteidiger mit Schwerpunkt Betäubungsmittelgesetz) zugesagt.

Nach den Vorträgen der Referenten ist eine Diskussion und Fragerunde geplant. Im Rahmen eines gemütlichen Barabends besteht anschließend unter anderem die Möglichkeit des inhaltlichen Austauschs.

Mit dem Titel „Polizeikontrolle- Was tun“ hat „Alice-Projekt“ auch einen hilfreichen Info-Flyer erstellt, den Ihr unter

http://www.clubs-am-main.de/CaM-Kontrollflyer_16s_20141206.pdf

im Internet findet.

HD Welle rollt weiter – Udopea und Hanfstation (Busts)

7. Januar 2015

Uns erreichten wieder einige Anrufe von ehemaligen Kunden dieser Läden.  Die Bundesländer wo die Hausdurchsuchungen stattfanden waren Bayern und Baden-Würtemberg.

Es gibt keinen Grund darauf zu hoffen, dass die Geschichte jetzt „durch“ ist. Informiert Freunde und Bekannte.

Solltet Ihr betroffen sein, meldet Euch bei uns – damit wir die Informationen weitergeben oder Euch ggf. auch weiterhelfen können.

Siehe dazu auch:

http://www.gruene-hilfe.de/2014/06/20/hausdurchsuchung-in-bremer-growshops-kundendaten-beschlagnahmt/

http://www.gruene-hilfe.de/2014/06/26/weitere-hausdurchsuchugen-diesmal-hannover/

http://www.gruene-hilfe.de/2014/06/28/schon-wieder-samenversand-hanfstation-au-warnt-seine-kunden/